Feuerwehr Irsingen

Aktuelles

Abgesagt: Generalversammlung

*** WICHTIGE INFO *** Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Irsingen und des Feuerwehrverein Irsingen e. V. abgesagt. Aufgrund der neuerlichen und dynamischen Entwicklung bezüglich der COVID-19

Service – Brandschutz

Corona – Keine Chance den „Fake News“

Derzeit trifft uns die größte Herausforderung seit dem Ende des zweiten Weltkrieges. Die Corona Pandemie hat Deutschland und auch die Welt fest im Griff. Leider nutzen auch Wichtigtuer und Betrüger das Informationsbedürfnis und auch die Angst der Menschen aus um Fehlinformationen zu streuen oder sogar betrügerische Geschäfte durchzuführen. Wir haben uns daher entschlossen die bisher bekannten offizielle Informationen auf unserer

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Jugendfeuerwehr

Außergewöhnliche Abnahme – 18 Nachwuchsfeuerwehrkräfte stellen sich der Jugendleistungsprüfung

Stolz und unglaublich erleichtert waren 18 Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehren aus Türkheim, Wiedergeltingen und Irsingen am Dienstagabend nach der erfolgreichen Ableistung der anspruchsvollen Jugendleistungsprüfung. Die Spannung knisterte förmlich am Dienstag in der Türkheimer Feuerwache. Gleich drei Jugendfeuerwehren, 11 Jungen und 7 Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren, hatten ihren besonderen Abend. Unter den wachsamen Augen der vier Kreisschiedsrichter Andreas

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Verein

Abgesagt: Generalversammlung

*** WICHTIGE INFO *** Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Irsingen und des Feuerwehrverein Irsingen e. V. abgesagt. Aufgrund der neuerlichen und dynamischen Entwicklung bezüglich der COVID-19 Pandemie hat sich die Vorstandschaft dazu entschieden die für heute angesetzte Generalversammlung abzusagen. Ein neuer Termin wird mitgeteilt. Auch wenn wir aktuell keinen Grund zu Sorge sehen, möchten wir unsere Kameradinnen und Kameraden und vor

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Corona – Keine Chance den „Fake News“

Derzeit trifft uns die größte Herausforderung seit dem Ende des zweiten Weltkrieges. Die Corona Pandemie hat Deutschland und auch die Welt fest im Griff. Leider nutzen auch Wichtigtuer und Betrüger das Informationsbedürfnis und auch die Angst der Menschen aus um Fehlinformationen zu streuen oder sogar betrügerische Geschäfte durchzuführen.

Wir haben uns daher entschlossen die bisher bekannten offizielle Informationen auf unserer Seite zu teilen – jetzt ist es besonders wichtig sich nicht verrückt machen zu lassen, sondern ruhig und besonnen zu bleiben.

1. Informationsvideo des Bayrischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

2. Ausgangsbeschränkung für Bayern
(Wichtig! Ausgangsbeschränkung ist nicht gleich Ausgangssperre!)

Informationen dazu hier (Link)

https://ogy.de/8aer

Ausgangsbeschränkung als Volltext (pdf)

Hygienemassnahmen für Einsatzkräfte (pdf)

Abgesagt: Generalversammlung

*** WICHTIGE INFO ***

Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Irsingen und des Feuerwehrverein Irsingen e. V. abgesagt.

Aufgrund der neuerlichen und dynamischen Entwicklung bezüglich der COVID-19 Pandemie hat sich die Vorstandschaft dazu entschieden die für heute angesetzte Generalversammlung abzusagen. Ein neuer Termin wird mitgeteilt.

Auch wenn wir aktuell keinen Grund zu Sorge sehen, möchten wir unsere Kameradinnen und Kameraden und vor allem unsere Senioren vor möglichen Ansteckungen schützen. Daher bitten wir alle Vereinsmitglieder und geladenen Gäste sowie den Wirt um Verständnis für diese Entscheidung.

Die Vorstandschaft

Waldspaziergang nach Sturm

Wenn es draußen stürmt und tobt und auch die Feuerwehren im Dauereinsatz auf den Straßen unterwegs sind um umgestürzte Bäume zu entfernen oder Keller leerzupumen, denkt niemand an einen Waldspaziergang. Doch auch Tage nach Stürmen kann ein Ausflug in den Wald lebensgefährlich werden.

Nach dem Sturm folgt meist die Sonne oder zumindest ein laueres Lüftchen als vorher. Warum dann nicht einfach einen schönen Ausflug in die Natur oder am besten in den Wald unternehmen? Gerade nach heftigen Stürmen kommt es auch in den Wäldern zu entsprechenden Schäden. Bäume die durch den Wind abgebrochen oder gar entwurzelt werden stehen unter erheblicher Spannung. Auch droht noch mehrere Tage nach Unwettern Gefahr von Oben, Äste und ganze Baumkronen können weiterhin abbrechen und in die Tiefe stürzen. Oftmals sind auch Wald- und Forstwege durch umgestürzte Bäume versperrt.

Unser Rat lautet daher: Nach Stürmen die Wälder mehrere Tage nicht betreten! Geben Sie den Waldbesitzern Zeit die Schäden zu begutachten und entsprechend zu beseitigen. Helfen Sie Unfälle zu vermeiden in dem Sie sich nicht zusätzlich in Gefahr bringen.

Übrigens: Wussten Sie das die Waldbrandgefahr in den Monaten April und Mai am höchsten ist? Das trockene Blattwerk aus dem Herbst und meist trockene Waldböden sind ideale Voraussetzungen für die Entstehung von Waldbränden. Achten Sie daher bitte bereits jetzt darauf, in und an Wäldern keine offenen Flammen zu verwenden und entsorgen Sie Ihre mitgebrachten Verpackungen in den Abfalleimern und nicht in der Natur.

Foto: Image by Antranias on Pixabay

Grünes Licht für Gerätehausanbau

Zu eng, zu klein und nicht mehr zeitgemäß – um den steigenden Sicherheitsanforderungen nachzukommen musste für unsere Feuerwehr ein neues Standortkonzept gefunden werden. Jetzt gab auch der Marktgemeinderat grünes Licht zur Gerätehauserweiterung.

In der Marktgemeinderatssitzung vom 06.02.2020 füllten zahlreiche Wehrmänner die Zuschauerreihen, der Grund: Die Entscheidung für oder gegen den geplanten Ausbau unseres Feuerwehrgerätehauses. Bereits seit längerer Zeit entspricht unser Feuerwehrhaus nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen. Im Winter zu kalt, im Einsatzfall zu eng und kein Platz für unseren Einsatzkombi. Um diese Zustände zu ändern, beschäftigte sich der Marktgemeinderat bereits mehrfach mit verschiedenen Modellen wie dieser Ist-Stand geändert werden kann.

Nach reichlicher Überlegung und Abwägung zahlreicher Vorschläge einigte sich der Marktgemeiderat einstimmig auf den Vorschlag, welchen unsere Feuerwehr erarbeitet hatte.

Planung – möglicher Baubeginn noch heuer

Im Vorschlag der Feuerwehr, welcher übrigens durch einen ehrenamtlichen Kameraden geplant wurde, wird der Ausbau in westliche Richtung durchgeführt. Dadurch ist gewährleistet, dass sich die anrückenden Einsatzkräfte und die abrückenden Einsatzfahrzeuge nicht in die Quere kommen. Unfallverhütung war dabei eines unserer Prämissen in der Planung. Die Einsatzkräfte können im jetzt verabschiedeten Entwurf über den Bürgermeister-Lofner-Weg von hinten an das Gerätehaus anfahren. Die Einsatzfahrzeuge rücken dann in nördliche Richtung direkt auf die Hardtstraße aus.

Der Plan sieht vor an das bestehende Gerätehaus eine Fahrzeughalle mit zwei Stellplätzen anzubauen, im bestehenden Gerätehaus werden 50 Kleidungsspinde und eine Werkstatt entstehen, durch einen Verbindungskorridor gelangen die Einsatzkräfte dann in die Fahrzeughalle. Auch hier wurden die Wege so geplant das sich an- und abrückende Einsatzkräfte nicht queren.

Um unsere Planung umzusetzen, werden wir jedoch die sogenannte Baggerhalle teilweise abtragen müssen um Platz für die neue Fahrzeughalle zu schaffen. Dies werden wir größtmöglich in Eigenleistung umsetzen.

Sofern es möglich ist, so der 1. Bürgermeister Kähler, soll bereits im Herbst diesen Jahres mit dem Umbau begonnen werden. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die einstimmige Annahme unseres Vorschlages und freuen uns schon jetzt auf ein sicheres Abrücken in naher Zukunft.

Fit für den Atemschutz?

Irsinger Wehrmänner und Frauen informieren sich über das Thema Atemschutz im Feuerwehreinsatz

Die Anforderungen sind hoch, die Ausbildung anspruchsvoll der Bedarf jedoch riesig. Es geht um das Thema Atemschutz. Bisher ist unsere Wehr noch ohne entsprechend ausgebildete Feuerwehrkräfte und Ausstattung. Aufgrund der immer stärker steigenden Anforderungen an die Freiwilligen Feuerwehren und auch der hochgiftigen Rauchgase bei Bränden, sind wir derzeit in einer Selbstüberprüfung, ob und wie auch unsere Einsatzkräfte zu Atemschutzgeräteträger ausgebildet werden können.

Dazu luden wir uns am Montag den Kreisbrandmeister Atemschutz Lothar Raffler ins Gerätehaus Irsingen ein. In seinem Vortrag unterstrich Lothar die Wichtigkeit und auch Notwendigkeit von Atemschutz für die Feuerwehren. Vor allem aus reinem Eigenschutz hält er Atemschutz für unverzichtbar bei der Brandbekämpfung. Besonders hob er dabei die Verantwortung der kleineren Ortswehren wie Irsingen in Zusammenhang mit der gesetzlichen Hilfsfrist hervor. So muss eine Feuerwehr 10 Minuten nach dem Notruf am Einsatzort eingetroffen sein, das fordert der Freistaat Bayern. Doch was nützt es wenn die Wehr zwar schnell da ist, jedoch bei einem Kellerbrand erst auf das Eintreffen anderer Wehren warten muss, welche mit Atemschutz ausgerüstet sind um den Brand zu bekämpfen? Lothar präsentierte auch die gesetzlichen Voraussetzungen und auch Kosten für Ausstattung und Wartung der lebensrettenden Technik.

Anspruchsvolle Aus- und kontinuierliche Weiterbildung

Vieles spricht für die Einführung von Atemschutz, da dies quasi zur Grundausbildung eines Feuerwehrangehörigen gehört. Doch die Hürden sind nicht zu unterschätzen.
Neben einer regelmäßigen Wartung und Pflege der Gerätschaften und einer lückenlosen Dokumentation der Atemschutzbenutzungen kommen auf die Einsatzkräfte auch neue Anforderungen zu.

Jeder Atemschutzgerätetrager oder Atemschutzgeräteträgerin muss mindestens 18 Jahre alt sein, die Grundausbildung (MTA) sowie einen Atemschutzlehrgang der Feuerwehr durchlaufen haben und muss darüber hinaus arbeitsmedizinisch tauglich nach G26.3 sein.
Auch wenn das alles erfüllt ist warten jährlich weitere Pflichttermine:

1x Theoretische Atemschutzunterweisung
1x Einsatzübung unter Atemschutz oder entsprechender Einsatz unter Atemschutz
1x Belastungsübung in der Atemschutzstrecke in Mindelheim

Ohne eine Zusammenarbeit mit Türkheim geht es nicht

Gleichzeitig lobte Lothar die gute Ausstattung und Ausbildung der Kameraden in unserer Nachbarwehr Türkheim. Diese haben auch eine voll ausgestattete Atemschutzwerkstatt und wären für alles rund um Prüfen und Instandhalten unser erster Ansprechpartner. Auch, sollte es zu einer Entscheidung für Atemschutz kommen, empfahl Lothar die Abstimmung bei der Ausstattung mit Türkheim, um hier einheitliche Standards zu haben.

Wie geht es weiter?

Nach diesem ersten Informationsabend wird es innerhalb unserer Wehr weitere Infoabende geben um das Thema intensiv zu besprechen. Eine Einführung / Nachrüstung auf Atemschutz ist keine Entscheidung für kurze Zeit sondern eine langfristige und auch nachhaltige Entscheidung.

Wenn „Sabine“ Irsingen besucht…

…sind wir bereit!

Am Montag hieß es in nahezu in ganz Deutschland „Alarmstufe Rot“ – der Grund war das inzwischen überall bekannte Sturmtief „Sabine“. Auch unser schönes Irsingen wurde von den Auswirkungen des Sturmes getroffen.

Kurz vor 10 Uhr ging es los

Während im Landkreis Unterallgäu bereits ab 04.00 Uhr die Sirenen und Funkmelder die Feuerwehren zum Sturmeinsatz riefen, blieb es bei uns noch sturmschadenfrei. Zwar flogen einige gelbe Tonnen durch unseren Ort aber mehr passierte noch nicht. Um kurz vor 10 Uhr erfasste „Sabine“ dann im Römerweg einen großen Baum. Dieser entwurzelte durch die Sturmböen und krachte quer über die Fahrbahn. Damit begann dann auch für unsere Wehr der „aktive“ Teil des Unwetters. Nach dem Sirenenalarm besetzten wir unser Löschgruppenfahrzeug und den Einsatzkombi. Am Römerweg eingetroffen sicherten wir die Straße ab und begannen mit der Kettensäge den großen Baum von der Fahrbahn zu entfernen. Das Dorfleben seine Vorteile hat zeigte sich bereits in diesem ersten Einsatz. Binnen kürzester Zeit besorgte einer unserer Wehrmänner seinen Bulldog samt Hänger und konnte damit die Beseitigung des Baumes sehr viel schneller bewerkstelligen als mit schlichter Manpower. Noch während wir den 1. Einsatz abarbeiteten kam bereits die nächste Meldung über weitere Bäume auf einem Rad- und Wanderweg nahe des Bunkerwaldes. Nachdem wir den Römerweg wieder „besenrein“ hinterlassen hatten, widmeten wir uns dem Bunkerwald. Hier lagen gleich mehre Nadelbäume quer über den Weg. Wieder musste unser „Fichtenmoped“ zum Einsatz kommen um auch diesen Radweg wieder befahrbar zu machen.

Nach dem Mittag ging es weiter

Nach einer kurzen Verschnaufpause wurden uns zwei weitere quer liegende Bäume im Bereich des Zollhauses mitgeteilt. Wieder eilten wir zur Einsatzstelle und schnitten die beiden Bäume soweit aus dem Weg, dass die Wege wieder befahrbar waren.

Einsatzbereitschaft in dieser Form kein Standard

Alle Feuerwehren die im Unterallgäuer Sturmeinsatz waren, sind Freiwillige Feuerwehren. Wie auch in Irsingen, leisten hier Mitbürger, Nachbarn und Kollegen Dienst an der Allgemeinheit, wenn Not oder Gefahr droht. Dabei werden die Einsatzkräfte per Funkmeldeempfänger oder wie in unserem Ort per Sirene zum Alarm gerufen und müssen binnen 10 Minuten am Einsatzort sein. Aufgrund der angekündigten Unwetterlage und der Bereitschaft einiger Kameraden einen Urlaubstag zu opfern, konnten wir am Montag auch untertägig eine starke Mannschaft zur Gefahrenabwehr bereitstellen. Doch dies ist leider nicht mehr die Regel, weder bei uns noch bei vielen anderen Freiwilligen Feuerwehren. Ein großer Anteil unserer aktiven 27 Männer und Frauen ist untertägig außerörtlich am Arbeiten und erst am Abend, in der Nacht oder am Wochenende in voller Anzahl vorhanden. Trotz allem versuchen wir auch untertägig weiterhin mit so vielen Kameraden wie möglich auszurücken. Doch dafür brauchen wir Sie liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen und vor allem auch liebe Arbeitgeber im nahen Gewerbegebiet „Unterfeld“. Bis auf eine Ausnahme gibt es keine Feuerwehrangehörigen die im Gewerbegebiet einer Arbeitstätigkeit nachgehen oder Mitarbeiter die uns untertägig bei Alarmen unterstützen.

Mitmachen

Auch Sie liebe Irsinger Mitbürger und Mitbürgerinnen können uns helfen, durch Spenden oder noch besser durch eigene aktive Mitwirkung in der Feuerwehr. Dies beginnt bereits bei unserer Jugendfeuerwehr, wo neue Nachwuchskräfte ab 14 Jahren eine sinnvolle Freizeitaktivität bekommen und geht über die Feuerwehranwartschaft in welcher interessierte Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren eine kostenlose Ausbildung zum Feuerwehrmann oder Frau erhalten. Geben Sie sich einen Ruck und schauen Sie bei uns vorbei, entweder zu unseren Übungsabenden oder einfach auf Wunsch bei einem persönlichen Termin am Gerätehaus.

Wir freuen uns über Ihre Anfragen und natürlich umso mehr, wenn wir auch Sie für die Mitwirkung in der Feuerwehr begeistern.

Weitere Informationen und Termine für ein persönliches und unverbindliches Gespräch unter:

>> dabeisein(Ersetzen Sie diesen Text durch das @ Zeichen)ff-irsingen.de <<

Alternativ können Sie uns auch beim Neubürgerempfang am 08.03.2020 ab 17:00 Uhr am Gasthaus „Kreuz“ in der Dorfstraße besuchen, gerne auch mit Ihren interessierten Kindern. Dort stellen wir nicht nur unser Löschgruppenfahrzeug vor, sondern stehen auch für Fragen und Antworten parat.

Fotos von unserem Tag mit „Sabine“

Alles wegen eines Christbaumes – Feuerwehr spendet 205 Euro an Kindergarten

v.l.n.r. 1. Vorstand Christian Mair, Kindergartenleitung Andrea Rieger und 1. Bürgermeister Christian Kähler Foto: Rizer

Ein verspäteter Christbaum, ein frecher Nikolaus und ein gemütlicher Glühweinabend mit Spende für den Kindergarten.

Traditionell freuen sich die Kinder des Irsinger Kindergartens am Montag nach dem 1. Advent über ihren leuchtenden Christbaum im Garten – doch heuer stand kein Christbaum vor der Tür.

Jedes Jahr am Samstag vor dem 1. Advent stellen die fleißigen Helferinnen und Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Irsingen den Baum auf und schmücken diesen. Heuer war zwar die Helferschaar da doch einer fehlte, der Baum.

Nikolaus „schimpft“

Die Rechnung für dieses schwerwiegende Verhalten folgte unverzüglich an der gemeinsamen Weihnachtsfeier der Irsinger Vereine. Der Nikolaus persönlich machte die Feuerwehr für den fehlenden Baum am Kindergarten verantwortlich und „verdonnerte“ die Floriansjünger zu einem kostenlosen Glühwein- und Kinderpunsch Ausschank am Kindergarten. Der Erlös, so der „Nikolaus“, sollte dem Kindergarten zu Gute kommen. Doch die Feuerwehr hatte gar keine „Schuld“ am Terminverzug, der Baum war einfach noch nicht durch die Gemeinde geliefert worden und so wurde Bürgermeister Christian Kähler gleich mit in den „Christbaumskandal“ hineingezogen und erklärte sich bereit, die Kosten für die Getränke am Glühweinabend zu übernehmen.

Schnell wie die Feuerwehr

Die Feuerwehr hatte lediglich 24 Stunden Zeit alles zu organisieren, um den Abend zu einem erfolgreichen Abend zu machen. Glühwein und Kinderpunsch sowie Kocher mussten beschafft werden, Tische und ein passendes Lagerfeuer sollten auch nicht fehlen. Und wie man die Männer und Frauen der Feuerwehr kennt, war alles pünktlich um 17.30 Uhr aufgebaut.

Irsinger zeigen sich nachgiebig

Am Abend wurde das beliebte Heißgetränk an die Irsinger Bürgerschaft gegen Spende ausgegeben. Und dabei zeigten sich die Dorfgemeinschaft nachgiebig mit Wehr und Bürgermeister und spendete fleißig für den Kindergarten.

Am Mittwoch, 18.12.2019 freuten sich dann die Leiterin der Kindertagesstätte Irsingen, Andrea Rieger, über die Spende in Höhe von 205,40 Euro, des Feuerwehrvereins Irsingen, welche durch den 1. Vorstand Christian Mair und 1. Bürgermeister Christian Kähler überreicht wurde.

Foto (klicken für größere Ansicht)

v.l.n.r. 1. Vorstand Christian Mair, Kindergartenleitung Andrea Rieger und 1. Bürgermeister Christian Kähler Foto: Rizer

v.l.n.r. 1. Vorstand Christian Mair, Kindergartenleitung Andrea Rieger und 1. Bürgermeister Christian Kähler Foto: Rizer

Tödlicher Angriff auf Augsburger Feuerwehrkameraden

Am Freitagabend wurde in Augsburg ein Feuerwehrkamerad der Berufsfeuerwehr Augsburg wegen einer Nichtigkeit vor den Augen seiner Ehefrau totgeschlagen. Auch wir, die Freiwillige Feuerwehr Irsingen, sind fassungslos und bestürzt über diesen Vorfall. Daher haben wir beschlossen am Montag um 18 Uhr, im Rahmen einer stillen Anteilnahme, eine Kerze zur Erinnerung und Mahnung am Gerätehaus zu entzünden. In Gedanken sind wir bei der Familie und den Angehörigen des verstorbenen Kameraden aus Augsburg.

Gleichzeitig möchten wir damit auch auf die immer stärker werdende Respektlosigkeit gegenüber allen Einsatzkräften hinweisen. Nicht nur in Großstädten wie Augsburg oder heute München (bei dem ein Polizeibeamter hinterrücks durch einen Messerangriff lebensgefährlich verletzt wurde) kommt es zu Übergriffen auf Einsatzkräfte, auch in unserer Region nimmt der Respekt gegen die überwiegend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer stetig ab. Sei es durch rücksichtsloses Verhalten an Straßenabsperrungen oder mit Beleidigungen und Bedrohungen bei Einsätzen. Es kann nicht angehen, das Menschen die ihr Leben und ihre Freizeit für das Leben und die Sicherheit IHRES Lebens tagtäglich riskieren, beleidigt, bedroht, bespuckt oder gar getötet werden. Wir fordern mehr Respekt für die Arbeit der Rettungs- und Einsatzkräfte überall!

Aktuelle Fälle sorgen für besondere Übung

Ein Brandversuch in unserer Irsinger Kirche sowie ein Verkehrsunfall waren Anlass die Abläufe im Einsatz noch mal besonders zu beüben.

Im Rahmen unserer Ausbildungsabende nehmen wir immer wieder aktuelle Ereignisse und echte Einsätze als Grundlagen für unsere Ausbildung. Am heutigen Freitag stand die Irsinger Kirche im besonderen Fokus. Nachdem es in den letzten Wochen einen inzwischen aufgeklärten Brandversuch gab (Kinder entzündeten alle Kerzen und einen Liederzettel), übten wir heute, wie am besten und effektivsten bei einem Brand in der Kirche vorgegangen werden kann.

Übungsannahme „Rauch und Feuerschein in der Kirche“

Das Übungsszenario lautete daher heute: „Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Irsingen, Feuerschein und Rauchentwicklung in der Kirche!“. Vor Ort erkundeten wir zuerst die Lage. In der Übungsannahme konnte ein Brand im Bereich des Altares vorgefunden werden, Rauch breitete sich in den Dachbereich der Kirche aus. Unter Vornahme von mehreren Schläuchen wurde trocken (bis zur Eingangstüre der Kirche) die Brandbekämpfung geübt. Dabei galt es besonders Rücksicht auf die Grabstätten und auch das Kirchengebäude zu nehmen. Trotzdem gelang es den Helfern den Löschaufbau schnell durchzuführen und den „Brand“ mit einem C-Rohr abzulöschen, bevor die „Flammen“ auf die wertvollen Kirchenreliquien übergreifen konnten. Im Ernstfall wäre bei einem Brand auch die Feuerwehr aus Wiedergeltingen, Türkheim und/oder Bad Wörishofen im Einsatz, um bei einer stärkeren Brandausbreitung oder komplett verrauchten Kirche unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung übergehen zu können.

Verkehrsabsicherung nach Unfall

Im zweiten Teil unseres Übungsabends nahmen wir ebenfalls ein aktuelles Ereignis zum Anlass. Vor kurzem kam es bei Wiedergeltingen zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten. Dabei war auch unsere Wehr im Einsatz (wir berichteten). Dies mal wurde ein Unfall auf der Stockheimer Straße angenommen, bei der ein PKW von der Fahrbahn abgekommen war und sich überschlagen hatte. Wir sicherten mit dem Löschgruppenfahrzeug die „Unfallstelle“ in beide Fahrtrichtungen ab und übernahmen die fiktive Erstversorgung des verletzten Insassen (in der Übungsannahme nicht eingeklemmt) bis zum Eintreffen der weiteren Rettungskräfte. Dabei ging es zum einem um den richtigen Einsatz des vorhanden Verkehrssicherungsmaterials sowie die im Fahrzeug befindlichen Erste-Hilfe Mittel wie Ambu Beutel und Erste-Hilfe Kasten. Im weiteren Übungsverlauf leuchteten wir noch die „Unfallstelle“ mit einem Scheinwerfer aus.

Mit diesen beiden Übungsszenarien beendeten wir unser Übungsjahr 2019 und hoffen, dass wir das geübte nicht im Ernstfall einsetzen müssen, sollten wir jedoch zum Einsatz gerufen werden, sind wir wieder auf dem aktuellen Stand 24 Stunden am Tag 365 Tage im Jahr.

 

Außergewöhnliche Abnahme – 18 Nachwuchsfeuerwehrkräfte stellen sich der Jugendleistungsprüfung

Stolz und unglaublich erleichtert waren 18 Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehren aus Türkheim, Wiedergeltingen und Irsingen am Dienstagabend nach der erfolgreichen Ableistung der anspruchsvollen Jugendleistungsprüfung.

Die Spannung knisterte förmlich am Dienstag in der Türkheimer Feuerwache. Gleich drei Jugendfeuerwehren, 11 Jungen und 7 Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren, hatten ihren besonderen Abend. Unter den wachsamen Augen der vier Kreisschiedsrichter Andreas Thiel (Kreisjugendwart), Tobias Reiber (stv. Kreisjugendwart), Johann Roch und Peter Anwander, sowie der mindestens ebenso aufgeregten Jugendwarte aus Türkheim, Wiedergeltingen und Irsingen, mussten sich die Nachwuchsfloriansjünger der Jugendleistungsprüfung stellen.

Vom Schlauchausrollen, über Teamarbeit bis zum gefürchteten „Rettungsknoten“

Ganze zwei Stunden mussten die Jugendlichen konzentriert und unter Zeitdruck die anspruchsvollen Aufgaben an den verschiedenen Stationen abarbeiten. Um den Nachwuchs auf diese wichtige Prüfung vorzubereiten, wurde zweieinhalb Wochen intensiv geübt. Und dieses Üben zahlte sich letzten Endes aus. Besonders gefürchtet bei den „Großen“ und „Kleinen“ Helfern waren die Knotenstationen. Vor allem der besonders „beliebte“ Rettungsknoten musste nicht nur innerhalb von 40 Sekunden angelegt werden, dieser Knoten musste auch fest und vor allem korrekt sein. Schlauchausrollen, Leinenbeutelwurf, Kuppeln von Saugschläuchen, Kuppeln eine 90 Meter langen C-Leitung und abschließend noch ein theoretischer Test mit 10 Fragen aus dem Feuerwehralltag, verlangte von den Teilnehmer alles ab.

Außergewöhnliche Gruppe

Nach zwei Stunden war es dann endlich geschafft. Gespannt standen die Jugendfeuerwehrler in Reih und Glied vor den Schiedsrichtern, Jugendwarten, Kommandanten und dem Bürgermeister aus Wiedergeltingen, welche die Übung ebenfalls beobachtet hatten. Als Johann Roch, leitender Schiedsrichter des Kreisfeuerwehrverbandes Unterallgäu, die erleichternden Worte „Ihr habt alle die Prüfung bestanden!“ aussprach, kannte die Freude und Erleichterung der Teilnehmer kein Halten mehr. Freudestrahlend holten sich die Jungen und Mädchen die begehrte „Jugendleistungsspange“ mit einem Handschlag aus den Händen der Schiedsrichter ab. Ein Abzeichen, was die Feuerwehrler ihr ganzes Leben an der Uniform tragen dürfen. Besonders viel Lob gab es für die bisher einmalige Zusammenstellung der Prüflinge. Nicht jede Wehr für sich, sondern gemischte Teams stellten sich den Prüfungen. Egal ob Türkheimer, Wiedergeltinger oder Irsinger, für die Jugendlichen gab es nur ein gemeinsames Ziel: Die erfolgreiche Jugendleistungsprüfung. Dieses erfolgreiche Ausbildungskonzept der Jugendfeuerwehren Türkheim, Wiedergeltingen und Irsingen ist derzeit einmalig im Landkreis. Nicht nur bei der Prüfung zeigt sich der Erfolg dieses ungewöhnlichen Weges, auch bei den zahlreichen Jugendausbildungsabenden und verschiedenen „Hauptübungen“ arbeiten die jungen Wehrmänner und Frauen Hand in Hand zusammen. Statt als Wehr in kleinen Gruppen ein eigenes „Süppchen“ zu kochen, wird gemeinsam geübt und auch gemeinsame Freizeitaktivitäten durchgeführt.

Verdienter Abendabschluss

Als kleine Zusatzbelohnung konnten alle Teilnehmer der Jugendleistungsprüfung den Abend gemeinsam bei einem leckeren Abendessen ausklingen lassen.

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