Feuerwehr Irsingen
  • Helfen ist Trumpf!

    Warum Gesellschaft und Arbeitgeber mit einem Feuerwehrler einen Trumpf in der Hand haben Unterallgäu. Unter dem Motto „Helfen ist Trumpf“ stellen in ihrer diesjährigen Imagekampagne die bayerischen Feuerwehren ihre Arbeit

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  • Auch privat Feuerwehrmann

    Das dass Ehrenamt Feuerwehr nicht nur dem Heimatort zugute kommt, sondern durchaus auch im privaten Umfeld von Vorteil sein kann, bewies unser 2. Kommandant am Freitagvormittag in Bad Wörishofen. Kurz

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  • INFO: Generalversammlung 2020 entfällt

    Werte Kameraden, Kameradinnen, Mitglieder und Mitgliederinnen unseres Feuerwehrvereines Irsingen e. V., wir, die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Irsingen, haben uns dazu entschlossen, die diesjährige Generalversammlung abzusagen. Die allgemeine Lage, dazu

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  • 6. Stauseelauf: Feuerwehrkameraden(in) laufen mit!

    Am Freitag veranstaltete der TSV Bad Wörishofen den 6. Stauseelauf um den Bad Wörishofer Stausee, auch drei aktive Kameraden, darunter unser 1. Vorstand, unserer Wehr sowie eine Mitläuferin nahmen am

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  • Jetzt erst recht – Wir üben trotzdem!

    Unter Einhaltung der geltenden Infektionsschutzbestimmungen konnten wir nach einer langen Pause endlich wieder eine reguläre Gruppenausbildung durchführen. Am Montag trafen sich die Floriansjünger zur ersten Übung im Sommer 2020. Für

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Aktuelles

Service – Brandschutz

Helfen ist Trumpf!

Warum Gesellschaft und Arbeitgeber mit einem Feuerwehrler einen Trumpf in der Hand haben Unterallgäu. Unter dem Motto „Helfen ist Trumpf“ stellen in ihrer diesjährigen Imagekampagne die bayerischen Feuerwehren ihre Arbeit in den Mittelpunkt die über das normale Feuerwehr-Handwerk „Retten, Löschen, Bergen, Schützen“ hinaus geht. Das Ehrenamt Freiwillige Feuerwehr ist unbezahlbar: Ab 11. September zeigen die Helfer auf, dass durch ihren

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Jugendfeuerwehr

Corona und Jugendfeuerwehr – Geht das überhaupt?

Nicht nur im Übungsbetrieb der Erwachsenen sind die Auswirkungen der Corona Pandemie bemerkbar, auch bei der Jugend hat der Virus den Ablauf beeinträchtigt. Doch wie gehen wir damit um? Seit März ruhte der Übungsbetrieb bei Aktiven und Jugendfeuerwehr aufgrund der Corona Pandemie. Um diese Zeit zu überbrücken und den Jugendlichen trotzdem etwas „Feuerwehr und Übungsbetrieb“ zu bieten, haben wir Alternativen

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Verein

INFO: Generalversammlung 2020 entfällt

Werte Kameraden, Kameradinnen, Mitglieder und Mitgliederinnen unseres Feuerwehrvereines Irsingen e. V., wir, die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Irsingen, haben uns dazu entschlossen, die diesjährige Generalversammlung abzusagen. Die allgemeine Lage, dazu die zeitliche Nähe zur nächsten Generalversammlung am 12. März 2021, sind unter anderem Gründe, warum wir uns für diesen Schritt entschieden haben. Wir hoffen, ihr habt Verständnis für unsere Entscheidung.

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Helfen ist Trumpf!

Warum Gesellschaft und Arbeitgeber mit einem Feuerwehrler einen Trumpf in der Hand haben

Unterallgäu. Unter dem Motto „Helfen ist Trumpf“ stellen in ihrer diesjährigen Imagekampagne die bayerischen Feuerwehren ihre Arbeit in den Mittelpunkt die über das normale Feuerwehr-Handwerk „Retten, Löschen, Bergen, Schützen“ hinaus geht.

Das Ehrenamt Freiwillige Feuerwehr ist unbezahlbar: Ab 11. September zeigen die Helfer auf, dass durch ihren Einsatz auch abseits eines Notfalls, der Allgemeinheit eine Vielzahl von freiwilligen Aktivitäten, dem Gemeinwohl nachhaltig und effektiv zugutekommen.
Möglich wird dies durch eine fundierte, vielfältige Ausbildung, die neben der Vermittlung von fachlichen Fähigkeiten auch für die persönliche Lebensgestaltung gewinnbringend sein kann.

Und darum haben die ehrenamtliche Feuerwehrfrauen und -männer des Landkreises Unterallgäu nicht nur für sich selbst einen Trumpf in der Hand, sondern sind insgesamt ein Trumpf für alle! Egal ob in der Freizeit oder im Job: Feuerwehrleute sind eine Bereicherung.

Für beinahe jedes Kind hat die Feuerwehr eine besondere Faszination. Naheliegend, dass die Feuerwehren schon sehr frühzeitig Kindern und Jugendlichen den Zugang zu diesem besonderen Ehrenamt öffnen. Kinderfeuerwehr (ab sechs Jahren) und Jugendfeuerwehr (ab zwölf Jahren) bieten Mädchen und Jungen eine Freizeitbeschäftigung, die Spaß macht, sinnvoll ist und die Persönlichkeitsentwicklung fördert. Im Landkreis Unterallgäu sind die Feuerwehren stolz auf unsere Kinder und Jugendlichen, die sich in der Freiwilligen Feuerwehr engagieren.

Vor allem im ländlichen Bereich ist die Freiwillige Feuerwehr eine tragende Säule des Gemeindelebens und des Gemeinwohls – jederzeit bereit, Mitbürgerinnen und Mitbürgern in der Not tatkräftig und kompetent zur Seite zu stehen.

Zupacken und Machen: Dieser Geist prägt die Feuerwehren. Bayernweit leisten ca. 315000 Feuerwehrfrauen und -männer zigtausende freiwillige Stunden zum Erhalt ihrer Gerätehäuser, zur Pflege und Wartung ihrer Fahrzeuge und Ausrüstung. Und sie erhalten Werte durch ihren schnellen und professionellen Einsatz im Notfall.

Die bayerischen Feuerwehren setzen auf Vielfalt, Respekt und Toleranz. In der Feuerwehrgemeinschaft leben und fördern die Feuerwehren die demokratische Vielfalt. Ganz parteilos aber mit klarem Standpunkt für ein respektvolles Miteinander und gegenseitige Achtung. Um diese Vielfalt zu stärken, freuen sich die Feuerwehren auf alle die diese Werte mit ihnen teilen.

Der KFV Unterallgäu und alle bayerischen Feuerwehren freuen sich, wenn die diesjährige Kampagne dazu beiträgt, neue Interessenten für den aktiven Dienst zu gewinnen. Die Freiwilligen Feuerwehren heißen jeden herzlich willkommen!

Weitere Informationen zum Ehrenamt Feuerwehr und wie ein Interessierter einer Freiwilligen Feuerwehr beitritt, gibt es unter www.helfenisttrumpf.de.

Auch privat Feuerwehrmann

Das dass Ehrenamt Feuerwehr nicht nur dem Heimatort zugute kommt, sondern durchaus auch im privaten Umfeld von Vorteil sein kann, bewies unser 2. Kommandant am Freitagvormittag in Bad Wörishofen.

Kurz vor 11 Uhr entdeckte der Fahrer eines Hähnchengrillwagens auf dem Parkplatz eines Wörishofer Supermarktes, eine starke Rauchentwicklung aus seinem Fahrzeug. Bereits kurze Zeit später drangen Flammen aus dem Kaminrohr in den Himmel. Während der Fahrer einen Notruf absetzte, wurde unser 2. Kommandant auf die Situation aufmerksam und begann sofort damit, den Entstehungsbrand, gemeinsam mit dem Hähnchenwagenfahrer, mit Feuerlöschern abzulöschen.

Durch dieses schnelle Handeln gelang es den beiden Männern das Feuer noch in der Anfangsphase einzudämmen. Nicht auszudenken, welche Folgen ein Vollbrand des mit Gasflaschen, Fett und Kraftstoff beladenden Hähnchenwagens auf dem vollen Supermarktparkplatz gehabt hätte.

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Wörishofen löschten die Glutnester mit einem Schnellangriffsrohr noch einmal ab und kontrollierten mit der Wärmebildkamera das Fahrzeug. Für die Hähnchenfreunde in der Kneippstadt entfällt für den heutigen Freitag jedoch das knusprige Grillhendl. 

Fotos

Bilder © Jeremy Rizer

INFO: Generalversammlung 2020 entfällt

Werte Kameraden, Kameradinnen, Mitglieder und Mitgliederinnen unseres Feuerwehrvereines Irsingen e. V.,

wir, die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Irsingen, haben uns dazu entschlossen, die diesjährige Generalversammlung abzusagen.

Die allgemeine Lage, dazu die zeitliche Nähe zur nächsten Generalversammlung am 12. März 2021, sind unter anderem Gründe, warum wir uns für diesen Schritt entschieden haben.

Wir hoffen, ihr habt Verständnis für unsere Entscheidung.

Die Vorstandschaft des Feuerwehrverein Irsingen e. V.

6. Stauseelauf: Feuerwehrkameraden(in) laufen mit!

Am Freitag veranstaltete der TSV Bad Wörishofen den 6. Stauseelauf um den Bad Wörishofer Stausee, auch drei aktive Kameraden, darunter unser 1. Vorstand, unserer Wehr sowie eine Mitläuferin nahmen am Lauf teil.

Foto (v. l. n. r.): Markus, Christian, Felix und Dagmar

5.300 Meter für eine Seeumrundung und 10.600 Meter für zwei Runden – diese beiden Wahlmöglichkeiten hatten die zahlreichen Teilnehmer am 6. Stauseelauf des TSV Bad Wörishofen am Samstag. Aufgrund der Corona Beschränkungen gab es auch bei dieser Veranstaltung viele Auflagen, doch trotz der Hemmnisse strömten zahlreiche Laufbegeisterte am Abend zum Stausee. Auch eine „Ischinga“ (Feuerwehr) Delegation von drei Herren und einer Dame wagten den Lauf um den See.

Alle vier kamen erfolgreich ins Ziel und freuten sich gemeinsam mit den zahlreichen anderen Läufern darüber, endlich mal wieder etwas gemeinsames Erlebt und geschafft zu haben.

Das Redaktionsteam der Feuerwehr Irsingen gratuliert unserer Dagmar und den drei Kameraden der Wehr zum erfolgreichen Umrunden des „Ischinga (Bad Wörishofer) Stausees“.

Jetzt erst recht – Wir üben trotzdem!

Unter Einhaltung der geltenden Infektionsschutzbestimmungen konnten wir nach einer langen Pause endlich wieder eine reguläre Gruppenausbildung durchführen.

Am Montag trafen sich die Floriansjünger zur ersten Übung im Sommer 2020. Für uns sollte diese Übung eine Besonderheit werden, da es die erste Übung unter den strengen Corona Regelungen war.

Unter Berücksichtigung und Achtung der Infektionsschutzbestimmungen übten wir das richtige Vorgehen bei einem Waldbrand. Dabei gingen wir davon aus, dass der rückwärtige Wald am Gerätehaus aufgrund der andauernden Trockenheit in Brand geraten war und sich die Flammen dem Gerätehaus und dem Ortsrand von Irsingen näherten.

Mit drei C-Rohren bauten wir eine Riegelstellung auf und simulierten das Eindämmen und Ablöschen des Waldbrandes. Neben der guten und schnellen Übungsdurchführung freute sich Gruppenführeranwärter Jeremy auch über die hohe Übungsbeteiligung.

Nach dem schweißtreibenden Übungsszenario ließen wir den Abend gemeinsam ausklingen.

Waldbrandgefahr – Bayern ist gut vorbereitet

Gleich vorneweg – Bayern und eigentlich auch Deutschland braucht keine Löschflugzeuge. Zur Wasseraufnahme bei Löschflugzeugen braucht man größere Wasserflächen um dort quasi „Wasser auftanken“ zu können.

(lfv-bayern) Bayern ist aber trotzdem gut und vielleicht auch viel besser als andere Bundesländer auf Waldbrände vorbereitet. Schon vor über 30 Jahren wurde ein flächendeckendes Stationierungssystem von Löschwasseraußenlastbehältern bei den Feuerwehren aufgebaut und wurde bis heute vom Freistaat Bayern erhalten. In den letzten Jahren wurde zudem eine Vielzahl der Behälter technisch verbessert und den Einsatzanforderungen angepasst.

Unter der Federführung des Kompetenzzentrums für Flughelfer an der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg wurde dort in den letzten Jahren in enger Abstimmung mit den 17 Flughelferstandorten und dem Landesfeuerwehrverband Bayern Erneuerungen und eine Ergänzung der Ausstattung der 17 Flughelferstandorte abgestimmt. Zudem erfolgt die Ausbildung der Flughelfergruppen hier bayernweit einheitlich und regelmäßig.

Jeder dieser 17 Standorte hat ca. 20 ausgebildete und ständig fortgebildete Flughelfer, die im Umgang mit den Außenlastbehältern und den dafür benötigten Hubschraubern geschult sind. Insgesamt werden über 40 Behälter mit 900 Liter oder auch 5.000 Liter Fassungsvermögen vorgehalten.

Die Hubschrauber werden vornehmlich durch die Polizeihubschrauberstaffel Bayern (acht Hubschrauber) gestellt. Bei größeren Schadenslagen werden zusätzliche Hubschrauber der Bundespolizei und der Bundeswehr angefordert. Gelegentlich kommen aber auch private Hubschrauberbetreiber hier zum Einsatz.

Das System der Löschwasseraußenlastbehälter stellt eine Wasserentnahme aus jedem See, Weiher oder auch einem Fluss sicher. Zudem können die Behälter auch von den Flughelfergruppen selbst befüllt werden. Damit ist ein Einsatz überall und vor allem auch kurzfristig möglich. Durch die relativ kurzen Anflugzeiten bei der Wasseraufnahme halten sich die Einsatzkosten hier auch noch in Grenzen.

Im Rahmen der Konzeption von Hilfeleistungskontingenten können aus mehreren Flughelfergruppen spezielle Kontingente gebildet werden und sogar in andere Bundesländer oder auch ins Ausland verlegt werden. Das Kompetenzzentrum für Flughelfer an der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg kümmert sich hierbei um die Koordinierung. Dort ist der jeweilige Ausbildungsstand aber auch die Einsatzfähigkeit der staatlichen Löschwasseraußenlastbehälter aktuell bekannt, da die Behälter von der Feuerwehrschule bayernweit geprüft werden.

Beobachtung aus der Luft seit über 50 Jahren!

Des Weiteren gibt es mittlerweile seit über 50 Jahren die Luftrettungsstaffel Bayern. Die Luftrettungsstaffel schützt mit derzeit rund 300 ehrenamtlichen Piloten, über 150 Flächenflugzeugen und fünf Hubschraubern, die auf 32 Flugplätzen in ganz Bayern verteilt sind sowie rund 250 aktiven Luftbeobachtern die Wälder in Bayern. Bei besonders hoher Waldbrandgefahr können die Bezirksregierungen Überwachungsflüge durch die Luftrettungsstaffel anordnen. Dadurch können Waldbrände noch schneller erkannt werden und die Einsatzkräfte direkt zu den Rauchentwicklungen oder Bränden geführt werden.

Ausstattung der Feuerwehren in Bayern

In rund 7.600 Feuerwehren leisten rund 320.000 Feuerwehrangehörige ihren Dienst. Unter den rund 14.500 Einsatzfahrzeugen der Feuerwehren in Bayern befinden sich rund 1.000 Tanklöschfahrzeuge die Wasser mitführen und dieses direkt an die Einsatzstelle bringen können.

Zudem halten die Feuerwehren rund 150 Schlauchwägen vor, auf denen zwischen 1.000 und 2.000 m B-Schläuche transportiert werden, um z.B. eine Wasserförderung über lange Schlauchstrecken aufbauen zu können.

Ergänzt werden diese durch insgesamt 12 Wasserfördersysteme, die der Freistaat Bayern in den letzten Jahren für den Katastrophenschutz beschafft hat. Diese sind an 12 Standorten bayernweit stationiert und können große Wassermengen (über 4.000 Liter/min.) über längere Strecken fördern.

Konzeption der Hilfeleistung – Hilfeleistungskontingente in Bayern

Seit 2007 hat der Freistaat Bayern mit dem Landesfeuerwehrverband Bayern die Planungsrichtlinien für die Aufstellung von Feuerwehr-Hilfeleistungskontingenten zur überregionalen bzw. länder- oder staatenübergreifende Katastrophenhilfe erstellt und fortgeführt. Mit Hilfe dieser Planung haben die Landkreise und Städte ihre Einsatzmittel zu Hilfeleistungskontingenten für verschiedene Einsatzszenarien zusammen gefasst.

Diese vorbereitenden Maßnahmen ermöglichen relativ schnell eine organisierte und dem entsprechenden Einsatzauftrag oder auch Hilfeersuchen angepasste Hilfe.

Bei Großschadenslagen innerhalb Bayerns fordern die Landkreise oder Städte diese Kontingente bei ihrer zuständigen Bezirksregierung an. Bei Schadensereignissen, die über einen Regierungsbezirk hinaus gehen, koordiniert das Bayerische Staatsministerium des Innern und für Integration die Entsendung von Feuerwehr-Hilfeleistungskontingenten.

Bei der Anforderung von Hilfeersuchen aus anderen Bundesländern oder auch dem Ausland prüft und koordiniert das Bayerische Staatsministerium des Innern und für Integration die Entsendung von geeigneten Hilfeleistungskontingenten.

Corona und Jugendfeuerwehr – Geht das überhaupt?

Nicht nur im Übungsbetrieb der Erwachsenen sind die Auswirkungen der Corona Pandemie bemerkbar, auch bei der Jugend hat der Virus den Ablauf beeinträchtigt. Doch wie gehen wir damit um?

Seit März ruhte der Übungsbetrieb bei Aktiven und Jugendfeuerwehr aufgrund der Corona Pandemie. Um diese Zeit zu überbrücken und den Jugendlichen trotzdem etwas „Feuerwehr und Übungsbetrieb“ zu bieten, haben wir Alternativen zum klassischen Übungsablauf erarbeitet.

Virtuelle Funkübung erfolgreich durchgeführt

Im Frühjahr führten wir zum ersten mal eine virtuelle Funkübung durch, dazu mussten wir jedoch kreativ sein und eine sinnvolle und vor allem lehrreiche Alternative zur echten Funkübung mit Koordinaten und Ablaufen von Wegpunkten finden. Für die technische Umsetzung entschieden wir uns für eine Übungsleitstellensoftware, mit welcher wir den Funkbetrieb, von der Alarmierung bis zur Lagemeldung inklusive FMS-Statussimulation und Atemluftverbrauch im virtuellen Atemschutzeinsatz, abbilden konnten. Für den „Funkbetrieb“ nutzten wir die Push-to-Talk App von Zello, welche auf den Mobiltelefonen der Jugendlichen installiert wurde.

Die Leitstellenleitung wurde durch die Jugendwarte Jeremy und Simon übernommen, wobei Jeremy für Alarmierung, Statusmeldungen und Lagemeldungen sowie Nachalarmierungen verantwortlich war und Simon als „Springer“ für den spannenden Einsatzablauf in den verschiedenen Übungsszenarien sorgte.

Wie lief so eine Übung ab?

Über die Leitstellensoftware wurde ein „Notruf“ aufgenommen und dann, wie in der Realität, ein Stich- und Schlagwort hinterlegt sowie das passende Einsatzmittel disponiert und „alarmiert“. Dieser Alarm löste am PC des Jugendlichen als Melderalarm mit Alarmdepesche, also Einsatzart, Ort und „Besonderheiten“ aus. Jetzt konnten die alarmierten Jugendfeuerwehrler mit dem PC „Status- und Funkhörer“ ihren Status setzen, z. B. 3 – Einsatz übernommen. Gleichzeitig wurde der Funkverkehr über Zello simuliert, dazu wurde die virtuelle Leitstelle „angefunkt“ und der Einsatz entsprechend abgearbeitet. Dabei ist es auch wichtig mit Phantasie an die Szenarien zu gehen, um auch „virtuell“ vor Ort, das Einsatzziel erfolgreich abzuarbeiten.

Je nach „Szenarien“ und Motivation / Lust der Teilnehmer dauern solche Übungen 1-3 Stunden.

Ab Juli wieder „echte Übungen“

Mit dem Abklingen der 1. Welle war es uns ab Mitte Juli auch wieder möglich, den normalen Übungsbetrieb aufzunehmen. Dabei galt es jedoch die Vorgaben zum Infektionsschutz zu beachten. So mussten die Jugendlichen Mund-Nasen-Schutz tragen und es wurde auf ausreichende Abstände geachtet. Trotzdem gelang es den Ausbildern aus Türkheim, Wiedergeltingen und Irsingen spannende Übungen durchzuführen.

Nach nur zwei Übungen ging es dann jedoch erst einmal wieder in die planmäßige Sommerferienpause.

Wie geht es weiter?

Nach den Sommerferien hatten wir eigentlich unsere 24-Stunden-Übung geplant, an welchem wir den Ablauf einer Berufsfeuerwehr mit vielen Einsätzen und Übungen durchführen wollten. Diese Übung muss vorerst auf kommendes Jahr verschoben werden.

Je nach Infektionsgeschehen planen wir wieder gemeinsame echte Übung unter Beachtung der Infektionsschutzregelungen durchzuführen. Sobald dies nicht mehr geht oder das Wetter wieder auf Winter zusteuert, werden wir auch wieder unsere virtuellen Funkübungen durchführen und planen auch weitere Lehrgangsangebote über Web durchzuführen.

Mein Kind möchte gerne zur Jugendfeuerwehr, ist dies aktuell möglich?

Selbstverständlich ist ein Beitritt zu unseren Jugendfeuerwehren jederzeit und weiterhin möglich. Wir bieten Mädchen und Jungen ab 13 Jahren die spannende Welt der Feuerwehr und ermöglichen eine sinnvolle und abwechslungsreiche Freizeitbeschäftigung.

Gerne können Sie an einem unserer nächsten Übungstermine mit Ihrem Kind vorbeischauen und „reinschnuppern“. Bitte melden Sie sich in diesem Fall kurz bei uns an.

Zum Formular

Ich möchte oder kann selbst nicht bei der Jugendfeuerwehr mitmachen, möchte dennoch diese Arbeit unterstützen, ist dies möglich?

Sie können unsere Jugendarbeit gerne mit Ihrer Spende unterstützen. Über den nachfolgenden Button kommen Sie direkt auf unser Spendenformular für die Jugendarbeit.

Spenden 2.0 – Feuerwehrverein geht neue Wege

Statt Überweisungsträger und Lastschrift bietet der Feuerwehrverein Irsingen e. V. jetzt auch neue digitale Zahlungsweise für Mitgliedschaft und Spende an. Im Feuerwehrbereich ist der Ischinga Verein damit Pionier im Unterallgäu.

Mitgliedsbeiträge und Spenden an die Feuerwehr oder unseren Feuerwehrverein waren bisher immer gleich: Mitgliedsantrag ausfüllen, SEPA Lastschrift Formular ausfüllen oder den Überweisungsträger zucken, Bankdaten eintragen, evtl. noch zur Bank bringen und dann ist der Mitgliedsbeitrag vom Girokonto abgebucht und dem Vereinskonto gut geschrieben.

Ähnlich bei einer Spende: Wo finde ich die Bankdaten vom Verein, Überweisungsträger oder Onlineüberweisung ausfüllen und absenden oder zur Bank tragen.

“Diesen Weg wollen wir uns und auch unseren Mitgliedern und Spendenden ersparen und vor allem wollten wir auch moderne alternative Zahlungsweisen wie PayPal oder Kreditkartenzahlungen einführen”, so 2. Vorstand Jeremy Rizer zur Einführung der neuen Spende 2.0 .

Doch auch auf Vereinsseite wollten wir unsere Ehrenamtlichen bei der Spendengenerierung entlasten. “Bisher haben wir ein mal im Jahr einen Spendenbrief erstellt, ausgedruckt, kuvertiert und an alle Irsinger Haushalte ausgetragen, diese konnten dann wieder nur per Überweisung zahlen – jetzt bieten wir Spendenden und auch Unternehmen an, Einzelspenden und auch wiederkehrende Spenden per Kreditkarte oder PayPal zu leisten, im Idealfall reicht dazu sogar nur ein Klick”, begründet Rizer die Neueinführung der modernen Spendenwege. Der Spendenbrief bleibt natürlich auch weiterhin eine wichtige Methode zur Spendensammlung in der Bevölkerung, hier ist jedoch dann auch die Spende per QR Code direkt mit dem Handy möglich.

Erfahrener Partner aus dem Spendenbereich

Als Software nutzt die Feuerwehr die FundraisingBox der Wikando GmbH aus Augsburg, welche mehr als 10 Jahre Erfahrung in der digitalen Spendengenerierung einbringt. Uns war wichtig, eine gut entwickelte und bereits in der Anwendung befindliche Software zu nutzen, welche idealerweise aus der Region kommt.

Zielgerichtet Spenden – jetzt möglich!

Auf unserer Webseite finden Spendende jetzt einen Button zum anklicken oder können direkt über das Menü Spenden und Mitgliedschaft auf unser neues Spendenformular kommen. Neben einer Mitgliedschaft mit jährlicher Zahlung, besteht auch die Möglichkeit Einzelspenden oder wiederkehrende Spenden auch mit PayPal und/oder Kreditkarte zu leisten. Es ist auch möglich, die Spende einem “Projekt” zuzuordnen, z. B. direkt der Jugendarbeit, Vereinsarbeit allgemein oder in Ausstattung.

Sie wollen unsere neue Spendenmöglichkeit sofort ausprobieren? Wir freuen uns über jede Zuwendung von Ihnen.

BRANDSCHUTZTIPP DES MONATS – Grillen: Genuss ohne Reue

Kaum klettern die Temperaturen am Thermometer, beginnt wieder die Grillsaison.

Doch Fehler beim Anzünden oder beim Betreiben des Grills können sich „brandheiß“ oder sogar lebensgefährlich auswirken. Eine „abgebrannte“ Gartenparty oder äußerst schwere und schmerzhafte Verbrennungen (von Körperteilen) sind keine Seltenheit.

Im Extremfall kann es sogar zu einem tödlichen Unfall kommen. Verdeutlichen kann man sich die Gefahren daran, dass die aus dem Grill lodernden Flammen ca. 800 Grad Celsius, die Glut und der Rost ca. 500 Grad Celsius und das Gehäuse eines Metallgrills noch ca. 400 Grad Celsius Temperatur haben.

Deshalb sollten die folgenden Ausführungen beachtet werden:

  • Achten Sie beim Kauf von Grillgeräten auf die DIN EN 1860 – 1 und vorzugsweise auch auf das GS-Zeichen, bei Gasgrills auf eine „CE“-Kennzeichnung.
  • Der Grill gehört ausschließlich ins Freie, ausgenommen hiervon sind die elektrischen Tischgrills. Betreiben Sie einen Holz- oder Gassgrill nie in geschlossenen Räumen, versuchen Sie auch nach dem Grillen auf keinen Fall die Restwärme zur Erwärmung einer Gartenlaube oder Wohnung zu nutzen. Selbst ein vermeintlich erkalteter Grill kann zu einer lebensbedrohlichen Gefahr werden, wenn Sie ihn zum Schutz vor einem Gewitter in die Wohnung tragen! Schuld daran ist entstehendes Kohlenmonoxid, ein hochgiftiges und geruchloses Gas, das innerhalb kürzester Zeit zum Tode durch Ersticken führt.
  • Der Grill sollte stabil sein und einen sicheren Stand auf festem Untergrund haben. Zu brennbaren Gegenständen wie z. B. Sonnenschirmen etc. muss ein ausreichender Sicherheitsabstand eingehalten werden. Bewegen Sie den Grill nicht mehr, wenn er schon brennt.
  • Wenn Sie an einem Lagerfeuer grillen, sorgen Sie für einen nicht brennbaren Streifen rund um den Grillplatz – am einfachsten, indem Sie Grasboden ausheben, bis die Erde freiliegt. Am besten grillen Sie in der Natur auf dafür ausgewiesenen Plätzen – und nie im Wald!
  • Bei der Verwendung eines Gasgrills prüfen Sie vorher, ob die Anschlüsse dicht sind. Der Verbindungsschlauch und die Gasflasche dürfen beim Grillen nicht der Hitze ausgesetzt werden.
  • Wer seine Speisen mit Holzkohle zubereitet, sollte zur Sicherheit einen Eimer Wasser neben dem Grill platzieren. Bei einem Gas- oder Stromgrill hingegen dürfen aufkommende Flammen keinesfalls mit Wasser bekämpft werden.
  • Achten Sie darauf, dass Sie möglichst keine Kunstfasertextilien beim Grillen tragen.
  • Beachten Sie beim Grillen die Windrichtung, um Gefahren durch Funkenflug und Rauchentwicklung zu vermeiden. Grillen Sie möglichst nicht bei starkem Wind, sonst besteht die Gefahr, dass Glut verweht wird. Löschen Sie bei aufkommendem Wind die Glut mit ausreichend Wasser ab und/oder vergraben Sie die Glutreste in Erde oder Sand. Beim Gasgrill besteht bei starkem Wind die Gefahr, dass die Flamme erlischt und Gas weiterhin unkontrolliert austritt.
  • Das Anheizen eines Holzkohlegrills nimmt mindestens eine halbe Stunde in Anspruch. Man sollte sich also Zeit nehmen. Mit Brandbeschleunigern wie Spiritus, Alkohol, Benzin oder Lampenöl zu hantieren, ist hochgefährlich, da es bei diesem leicht brennbaren Material zu Verpuffungen kommen kann. Dabei kommt es oft zu schweren Brandverletzungen, die besonders den empfindlichen Gesichtsbereich und den Oberkörper treffen.
  • Es wird daher empfohlen, nur solche Anzündhilfen zu verwenden, die von einer anerkannten Prüfstelle getestet und für sicher befunden wurden, z. B. nach DIN EN 1860 – 3 geprüften Grillanzündhilfen mit DIN-CERTCO Zeichen. Bei Verwendung von flüssigen Anzündhilfen ist darauf zu achten, dass die Flasche über eine Ausgießhilfe und ein Sicherheitsventil verfügt, welches einen Flammenrückschlag verhindert.
  • Spritzen Sie niemals flüssigen Grillanzünder in den bereits entzündeten Grill. Durch einen Flammenrückschlag kann die gesamte Flasche in der Hand explodieren und zu schwersten Brandverletzungen am Körper führen.
  • Es ist darauf zu achten, dass vor dem Auflegen des Grillgutes die Anzündhilfe vollständig verbrannt ist.
  • Beginnen Sie mit dem Grillen erst, wenn die Flammen beim Durchbrennen erloschen sind und sich auf der Grillkohle eine weiße Aschenschicht zeigt.
  • Mit Grillhandschuh oder langer Grillzange arbeiten.
  • Da sich abtropfendes Fett entzünden kann, sollten Auffangschalen benutzt werden. Neben einer verringerten Geruchsbelästigung der Nachbarn hat das den Vorteil, dass weniger sogenannte Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) entstehen. Das sind Krebserregende Stoffe, die beim Grillen entstehen können, insbesondere wenn Fett, Fleischsaft oder Marinade in die Holzkohle tropft und die Grillwurst oder das Kotlett dabei geräuchert werden.
  • Sollte sich Fett entzünden, so löschen Sie es bitte niemals mit Wasser, dabei können sich gefährliche Stichflammen bilden. Weitaus ungefährlicher ist es, diese Flammen mit Sand oder einer Löschdecke einzudämmen. In der Regel reicht es jedoch schon, den Grillrost mit den Grillhandschuhen vom Grill zu heben.
  • Grillasche erst entsorgen, wenn die Feuerstelle vollständig erkaltet ist. Diese Asche ist nicht kompostierbar und gehört deshalb in den Restmüll.

Grillen mit Kindern

Besonders vorsichtig gilt es zu sein, wenn Kinder beim Grillen dabei sind! Denn Kinder sind neugierig. Feuer ist für Sie etwas ganz Besonderes: Es raucht, es zischt, da tut sich was! Doch leider kommt es immer wieder vor, dass Kinder beim Grillen schwer verletzt werden.

Die Gründe:

  • Kinder können die Gefahr nicht einschätzen.
  • Erwachsene sind häufig unachtsam. Sie konzentrieren sich auf das Feuer und vergessen dabei, auf die Kinder aufzupassen. Vor allem dann, wenn Alkohol im Spiel ist.
  • Es ist schon oft genug vorgekommen, dass Kinder oder Haustiere versehentlich gegen den Grill gestoßen sind und damit schwere Unfälle ausgelöst haben.
  • Immer wieder kommt es zu Vergiftungen, weil Kinder an Flüssigen Grillanzündern genippt haben.

Deswegen:

  • Der Grillbereich ist kein Spielbereich. Halten Sie die Kinder vom Grill fern (ausreichender Sicherheitsabstand ca. 2 bis 3 m)
  • Äußerste Vorsicht beim Grillen
  • Immer die Kinder im Blickfeld haben.
  • Frühzeitig die Kinder über die Gefahren beim Grillen aufklären und ihnen durch gutes Beispiel zeigen, wie man richtig mit dem Grillfeuer umgeht.

Achtung!

Auch scheinbar erloschenes Feuer birgt noch Gefahren: Schwerste Hand- und Fußverletzungen kommen durch die noch glimmende Asche vor. Also: Auch nach dem Grillen ist die Gefahr noch nicht vorbei.

Sollte es doch zu Brandverletzungen kommen

  • Kühlen Sie Brandwunden ca- 10 – 20 Minuten lang mit kühlem, sauberen Wasser.
  • Ab etwa 10% verbrannter Hautoberfläche ist der Grillunfall ein Fall für den Notarzt! Rufen Sie dann unverzüglich Hilfe über den Notruf 112. Bei Kindern gilt: Schon eine Brandverletzung in der Größe eines 2 Euro-Stücks muss vom Notarzt versorgt werden.
  • Decken Sie die Wunde nach der Kühlung möglichst keimfrei ab. Verwenden Sie jedoch niemals Haushaltsmittel wie Mehl oder Ähnliches.
  • Betreuen Sie den Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
  • Suchen Sie auch bei kleineren Verbrennungen baldmöglichst den Arzt auf.

Textquelle: Landesfeuerwehrverband Bayern e. V. – Symbolbild Bild von Karolina Grabowska auf Pixabay

Benedikt Albrecht neuer 2. Kommandant

Unter besonderen Umständen wählte die aktive Mannschaft am Freitag, 26.06.2020 Benedikt Albrecht zum neuen 2. Kommandanten.

Besondere Situationen erfordern besondere Wege. Aufgrund der aktuellen Corona Pandemie musste die außerordentliche Wahl des 2. Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Irsingen vom März verschoben werden. Um wieder voll handlungsfähig zu sein, trafen sich die aktiven Wehrmänner und Frau am 03.07.2020, unter Beachtung der geltenden Infektionsschutzvorgaben im Vereinsheim Irsingen, um den neuen 2. Kommandanten zu wählen.

Dank und Anerkennung für scheidenden 2. Kommandanten Jürgen Kreher

Aufgrund eines Wegzuges aus der Gemeinde musste der bisherige 2. Kommandant Jürgen Kreher sein Amt niederlegen. Kreher hatte sich in den Jahren als 2. Kommandant um den Ausbau und die Ausbildung der Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr Irsingen gekümmert, war maßgeblich an der Beschaffung, Verwaltung und Ausgabe sowie Pflege von Einsatzkleidung und Einsatzequipment betraut und auch in der Kameradschaftspflege ein tragendes Mitglied der Wehr. Kreher kann zwar nicht mehr aktiv „dabei“ sein, wird jedoch als Mitglied des Feuerwehrvereines weiterhin die treue zu seinen ehemaligen Kameraden und Kameradin halten. 1. Kommandant Georg Resch bedankte sich für den unermüdlichen Einsatz seines Stellvertreters, mit dem eine große Lücke entstanden ist, welche wieder adäquat nachbesetzt werden musste. Auch Resch freute sich über die weitergehende „Treue“ von Kreher zur „Ischinga Wehr“.

Ein Kandidat stellt sich zur Wahl

Für den Wahlausschuss unter Vorsitz von Türkheims 1. Bürgermeister Christian Kähler war die Aufgabe einen neuen 2. Kommandanten zu finden einfach. Im Vorfeld waren zwar mehrere Vorschläge im Rathaus eingegangen, diese hatten jedoch immer den gleichen Namen; Benedikt Albrecht.

Trotz allem, so das Bayerische Feuerwehrgesetz, war eine geheime schriftliche Wahl notwendig. Das Ergebnis dieser Wahl wünscht sich so manch Politiker, denn alle abgegebenen Stimmen waren gültig und Einstimmig für Albrecht abgegeben worden.

Gute Nachfolge mit vielen Aufgaben

Benedikt Albrecht nahm die Wahl zum 2. Kommandanten an und wird ab sofort zahlreiche Aufgaben seines Vorgängers, sowie weitere neue Herausforderungen übernehmen. Albrecht ist ebenfalls langjähriges aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Irsingen und hat sich in den letzten Jahren als Gruppenführer sehr erfolgreich eingebracht. Nach dem Besuch des Gruppenführerlehrganges an der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried wurde Albrecht zum Löschmeister ernannt und freut sich jetzt auf die neue Aufgabe in der Wehrführung.

Kurzer Ausblick zum Feuerwehrhausanbau

Nach den Gratulationen und dem formellen Teil, hatte Kähler noch einen aktuellen Stand zum Gerätehausanbau für die Kameraden dabei. „Inzwischen sind die Angebote mehrerer Firmen im Rathaus eingegangen…in der Sitzung des Marktgemeinderates Anfang Juli wird über den entsprechenden Zuschlag entschieden…die Baumaßnahmen sollen idealerweise bereits diesen Sommer beginnen…und zumindest die Fahrzeughalle soll noch vor dem Winter stehen“, so Kähler.

Nach der Wahl verließen alle Wehrmänner wieder das Vereinsheim und machten sich auf den Heimweg. Auf das obligatorische „Wahlbier“ musste heuer verzichtet werden.

Bild v. l. : 1. Kommandant Georg Resch, 2. Kommandant Benedikt Albrecht, 1. Bürgermeister Christian Kähler

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