Gruppenübergreifender Übungsabend

In einer gemeinsamen Übung konnten die Montags- und Freitagsgruppe die Zusammenarbeit im Einsatzfall trainieren.

Um die reibungslosen Abläufe bei Einsätzen zu optimieren und das richtige Vorgehen bei Bränden zu üben, trafen sich am Montag beide Gruppen zu einer gemeinsamen Lösch- und Rettungsübung.

Im Vorfeld hatten zwei Kameraden ein Übungsszenario vorbereitet. In diesem Szenario wurde die Leitstelle über einen lauten Knall sowie eine Rauchentwicklung und Hilferufe im Wald informiert. Mit dieser „Erstmeldung“ rückten die 18 Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen zum gemeldeten Ort aus. Hier wurden die Gruppenführer bereits vor die erste Herausforderung gestellt, denn die angenommene Explosion hatte eine Waldhütte in „Brand“ gesetzt, mindestens eine Person wurde vermisst. Doch weit und breit stand keine Wasserversorgung zur Verfügung. Die einzige Quelle für das Löschwasser war der Stausee, welcher jedoch nur über einen steilen Hang zu erreichen war. In der Übungsannahme wurde die Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke „trocken“ aufgebaut und geübt. Zeitgleich suchte die Gruppe aus dem Mannschaftstransportwagen die vermisste Person und konnte diese dann auch in einem Hochsitz finden.

„Brandbekämpfung und Personenrettung“

Während die Gruppe vom Löschfahrzeug die „Brandbekämpfung“ der Hütte vornahm, rettetet die Kameraden den „verletzten Arbeiter“ vom Hochsitz und leisteten im Anschluss gleich noch Erste Hilfe.

Um den Löschgruppenaufbau auch noch mit „Wasser am Rohr“ zu üben, wurde eine weitere Übungssituation geschaffen. Diesmal musste das Vereinsheim eines Segelvereines gelöscht werden. Dazu war es notwendig die Tragkraftspritze an den Stausee zu tragen, von dort Wasser anzusaugen und dieses dann im „Löschangriff“ auf den „Brandherd“ zu bringen.

Ein weiterer Ausbildungsschwerpunkt lag bei der richtigen Nutzung der digitalen Handfunkgeräte. Aufgrund der Lage konnte nicht mit Handzeichen und Zurufen gearbeitet werden. Die Abstimmung musste also „Blind“ über Funk erfolgen.

Nach fast zwei Stunden intensiven Übens folgte dann noch die Nachbestückung der Einsatzfahrzeuge im Gerätehaus. Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen.

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