Grünes Licht für Gerätehausanbau

Zu eng, zu klein und nicht mehr zeitgemäß – um den steigenden Sicherheitsanforderungen nachzukommen musste für unsere Feuerwehr ein neues Standortkonzept gefunden werden. Jetzt gab auch der Marktgemeinderat grünes Licht zur Gerätehauserweiterung.

In der Marktgemeinderatssitzung vom 06.02.2020 füllten zahlreiche Wehrmänner die Zuschauerreihen, der Grund: Die Entscheidung für oder gegen den geplanten Ausbau unseres Feuerwehrgerätehauses. Bereits seit längerer Zeit entspricht unser Feuerwehrhaus nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen. Im Winter zu kalt, im Einsatzfall zu eng und kein Platz für unseren Einsatzkombi. Um diese Zustände zu ändern, beschäftigte sich der Marktgemeinderat bereits mehrfach mit verschiedenen Modellen wie dieser Ist-Stand geändert werden kann.

Nach reichlicher Überlegung und Abwägung zahlreicher Vorschläge einigte sich der Marktgemeiderat einstimmig auf den Vorschlag, welchen unsere Feuerwehr erarbeitet hatte.

Planung – möglicher Baubeginn noch heuer

Im Vorschlag der Feuerwehr, welcher übrigens durch einen ehrenamtlichen Kameraden geplant wurde, wird der Ausbau in westliche Richtung durchgeführt. Dadurch ist gewährleistet, dass sich die anrückenden Einsatzkräfte und die abrückenden Einsatzfahrzeuge nicht in die Quere kommen. Unfallverhütung war dabei eines unserer Prämissen in der Planung. Die Einsatzkräfte können im jetzt verabschiedeten Entwurf über den Bürgermeister-Lofner-Weg von hinten an das Gerätehaus anfahren. Die Einsatzfahrzeuge rücken dann in nördliche Richtung direkt auf die Hardtstraße aus.

Der Plan sieht vor an das bestehende Gerätehaus eine Fahrzeughalle mit zwei Stellplätzen anzubauen, im bestehenden Gerätehaus werden 50 Kleidungsspinde und eine Werkstatt entstehen, durch einen Verbindungskorridor gelangen die Einsatzkräfte dann in die Fahrzeughalle. Auch hier wurden die Wege so geplant das sich an- und abrückende Einsatzkräfte nicht queren.

Um unsere Planung umzusetzen, werden wir jedoch die sogenannte Baggerhalle teilweise abtragen müssen um Platz für die neue Fahrzeughalle zu schaffen. Dies werden wir größtmöglich in Eigenleistung umsetzen.

Sofern es möglich ist, so der 1. Bürgermeister Kähler, soll bereits im Herbst diesen Jahres mit dem Umbau begonnen werden. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die einstimmige Annahme unseres Vorschlages und freuen uns schon jetzt auf ein sicheres Abrücken in naher Zukunft.