Waldspaziergang nach Sturm

Wenn es draußen stürmt und tobt und auch die Feuerwehren im Dauereinsatz auf den Straßen unterwegs sind um umgestürzte Bäume zu entfernen oder Keller leerzupumen, denkt niemand an einen Waldspaziergang. Doch auch Tage nach Stürmen kann ein Ausflug in den Wald lebensgefährlich werden.

Nach dem Sturm folgt meist die Sonne oder zumindest ein laueres Lüftchen als vorher. Warum dann nicht einfach einen schönen Ausflug in die Natur oder am besten in den Wald unternehmen? Gerade nach heftigen Stürmen kommt es auch in den Wäldern zu entsprechenden Schäden. Bäume die durch den Wind abgebrochen oder gar entwurzelt werden stehen unter erheblicher Spannung. Auch droht noch mehrere Tage nach Unwettern Gefahr von Oben, Äste und ganze Baumkronen können weiterhin abbrechen und in die Tiefe stürzen. Oftmals sind auch Wald- und Forstwege durch umgestürzte Bäume versperrt.

Unser Rat lautet daher: Nach Stürmen die Wälder mehrere Tage nicht betreten! Geben Sie den Waldbesitzern Zeit die Schäden zu begutachten und entsprechend zu beseitigen. Helfen Sie Unfälle zu vermeiden in dem Sie sich nicht zusätzlich in Gefahr bringen.

Übrigens: Wussten Sie das die Waldbrandgefahr in den Monaten April und Mai am höchsten ist? Das trockene Blattwerk aus dem Herbst und meist trockene Waldböden sind ideale Voraussetzungen für die Entstehung von Waldbränden. Achten Sie daher bitte bereits jetzt darauf, in und an Wäldern keine offenen Flammen zu verwenden und entsorgen Sie Ihre mitgebrachten Verpackungen in den Abfalleimern und nicht in der Natur.

Foto: Image by Antranias on Pixabay

CO macht K.O. – Schütze dich vor Kohlenmonoxid!

Dortmund (ots) / Berlin, 4. Februar 2019 – Mit einer Aktionswoche startet die neu gegründete Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen vom 18. bis 24. Februar 2019 ihre erste bundesweite Aufklärungswoche. Ziel ist es, die Bevölkerung über die gesundheitsgefährdenden Gefahren von Kohlenmonoxid (CO) zu informieren und damit die Zahl der CO-Vorfälle deutlich zu reduzieren.

Die Feuerwehr Dortmund unterstützt die Initiative und klärt mit diversen Hinweisen in den sozialen Medien über die Gefahren rund um das Thema „Kohlenmonoxod“ in der Aktionswoche auf.

Laut der im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichten Übersicht „Diagnostik und Therapie der Kohlenmonxidvergiftung“ verzeichnen deutsche Kliniken jährlich rund 3.900 Einweisungen aufgrund von Kohlenmonoxid-Vergiftungen. Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer, da viele Fälle nicht erkannt werden. Gerade in der kalten Jahreszeit treten CO-Vergiftungen vermehrt auf. Auslöser können technische Defekte, mangelnde Wartung oder verstopfte Abluftrohre von Gasthermen, Ölheizungen oder Kaminöfen sein. Auch der unsachgemäße Gebrauch von Grills oder Heizpilzen in geschlossenen Räumen stellt eine häufige Unfallursache dar. Kohlenmonoxid dringt zudem mühelos durch Wände und Fußböden und kann sich unabhängig von der Quelle im ganzen Haus verteilen.

Atemgift Kohlenmonoxid

Kohlenstoffmonoxid, kurz Kohlenmonoxid, ist ein gefährliches Atemgift, das man weder sehen, riechen noch schmecken kann. Der Mensch merkt daher nicht, wenn er CO einatmet, denn der Körper reagiert weder mit Husten noch mit Atemnot. Das macht das Gas so gefährlich. Kohlenmonoxid verdrängt den Sauerstoff im Blut. Die Versorgung von lebenswichtigen Organen und dem besonders auf Sauerstoff angewiesenen Gehirn wird blockiert. „Die Folgen einer CO-Vergiftung können verheerend sein“, erläutert Dr. Hella Körner-Göbel vom Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst und ergänzt: „Während bei hohen CO-Konzentrationen in der Luft schnell der Tod eintritt, können typische Vergiftungssymptome bei niedrigen Werten auch erst nach längerer Zeit auftreten. Diese reichen von Gedächtnisstörungen und Verhaltensänderungen bis hin zum Parkinsonismus.“

CO-Warnmelder schützen vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen

„Das Risiko von CO-Vergiftungen in den eigenen vier Wänden lässt sich durch die Installation von CO-Warnmeldern deutlich reduzieren. Weil das Gas für den Menschen nicht erkennbar ist, kann eine Frühwarnung nur durch technische Geräte erfolgen. Diese reagieren auf gesundheitsgefährdende CO-Konzentrationen in der Raumluft und der schrille Alarmton warnt die Menschen vor dem gefährlichen Atemgift“, erklärt Norbert Schaaf vom BHE Bundesverband Sicherheitstechnik. „Bei einem Verdacht auf Kohlenmonoxid oder wenn der CO-Melder anschlägt, sollte man schnell das Haus verlassen. Außerdem, wenn möglich, Fenster und Türen öffnen und von draußen den Notruf 112 der Feuerwehr wählen“, erläutert Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes.

Mehr Informationen zu den Gefahren von Kohlenmonoxid sind online unter www.co-macht-ko.de und auf Facebook unter „CO-macht-KO“ zu finden. Auf der Homepage der Initiative gibt es auch Empfehlungen, wie man sich zu Hause vor einer CO-Vergiftung schützen kann sowie einen Informations-Flyer zum Download.

Foto: © Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen

Wenn der Kamin plötzlich Funken schlägt

Wohlige Wärme, dazu knistert das Holz, richtig toll kann so ein Kaminofen sein. Die Öfen sind gefragt, aber beim Betrieb wird viel falsch gemacht. Immer öfter muss die Feuerwehr ausrücken, um Kaminbrände zu löschen. Was kann man vorsorglich dagegen tun?

Aus dem Schlot schlagen Flammen, giftige Gase strömen ins Zimmer, das Haus droht abzubrennen. Wenn der Kamin brennt, kann es richtig gefährlich werden. „Wenn es tatsächlich brennt, sollte man auf jeden Fall gleich die „112“ wählen und nicht versuchen, das Feuer mit Wasser zu löschen“, rät die Feuerwehr Irsingen. Ein Löschen mit Wasser dagegen ist sogar besonders gefährlich, da im heißen Kamin das Wasser schlagartig verdampft, sein Volumen enorm vergrößert und dann den Kamin sprengen kann. Ein Kaminbrand entsteht, wenn sich Ablagerungen im Schornstein oder im Rauchrohr entzünden. Diese Ablagerungen entstehen durch Ruß oder Rauch-Kondensation. Die Hauptursache für Kaminbrände ist falsches Heizen. Es werden oft ungeeignete oder zu feuchte Brennstoffe verwendet. Um Kaminbrände zu vermeiden, ist Folgendes zu beachten:

Vorsorgemaßnahmen

  • Bei der Anschaffung muss berücksichtigt werden, dass Heizleistung und Kaminquerschnitt angepasst sind. Das muss in Rückssprache mit dem Kaminkehrer oder Ofenbauer entschieden werden.
  • Zum Anzünden sollten Sie immer nur trockenes Holz, etwas Papier oder Anzünder, auf keinen Fall aber Flüssiges verwenden.
  • Das Holz, das Sie verwenden, sollte maximal einen Feuchtigkeitsgehalt von 20 Prozent haben. Das ist in der Regel nach zwei Jahren Lagerung erreicht.
  • Achten Sie auf genügend Zuluft. Wenn nach dem Anschüren die Zuluft zu schnell abgeschnitten wird, schwelt das Holz nur an. Es kommt zur Rußbildung. Wenn die Sichtscheibe schwarz beschlagen ist, ist das ein Warnsignal.
  • Verwenden Sie ordnungsgemäßes Brennmaterial- kein Gerümpel, Haushaltsabfälle, Windeln (Pampers), Joghurtbecher etc.. Die Verfeuerung von unerlaubten Brennmaterial ist nicht nur verboten, sondern führt zu extremen Schadstoffausstößen und kann Schäden in Feuerstätten und Rauchfängen auslösen!
Wenn es doch zum Brand kommt, bewahren Sie Ruhe und rufen Sie die Feuerwehr unter 112 an. Unterlassen Sie eigene Löschungversuche mit Wasser. Die Gefahr, dass der Schornstein explodiert, ist zu groß. Schließen Sie alle Zuluftöffnungen am Ofen. Kontrollieren Sie die Umgebung und stellen Sie einen Feuerlöscher bereit, um vorbereitet zu sein, wenn es durch die große Hitzeentwicklung bis zu 1.400 Grad zu einem Sekundärbrand kommt.

Waldbrandgefahr steigt!

Während es bisher vor allem im Norden Deutschlands zu schweren Wald- und Flächenbränden kam, kann es ab Mittwoch auch verstärkt in unserer Region zu Bränden kommen.

Mit der Waldbrandstufe 4 von 5 wird ab Mittwoch auch bei uns die Waldbrandgefahr auf der dann zweit-höchsten Gefahrenstufe stehen. Auch wenn es am Mittwoch zu kurzen aber heftigen unwetterartigen Gewittern kommen kann, wird es auch weiterhin gefährlich trocken bleiben. Wir haben dazu ein paar Tipps für Sie zusammengetragen um Brände auf Freiflächen und Wäldern zu vermeiden:
  • Das RAUCHEN in oder an Wäldern, Waldrändern und auch Badeseen in Waldgebieten ist strengstens verboten. Bereits eine nicht vollständig gelöschte Zigarette kann schwerwiegende Brände auslösen.
  • Werfen Sie keinen Kippen, Flaschen oder sonstigen Müll aus dem Fahrzeug (generell nicht nur bei Waldbrandgefahr)
  • Grillen an Waldrändern oder auch Badeseen / Baggerseen am Waldrand ist verboten, schnell kann hier Funken und Glut durch den Wind in den Wald getragen werden.
  • Das Betreten von Wäldern kann ggf. eingeschränkt werden. Achten Sie vor allem auf mitgebrachte Gegenstände und nehmen Sie alles wieder mit.
  • PKW-Katalysatoren werden sehr heiß und bleiben auch nach dem Abstellen des Fahrzeuges heiß genug um Gräser oder andere trockenen Sträucher zu entzünden. Beachten Sie dies bei der Parkplatzsuche.
  • Melden Sie Brände und Rauchentwicklung SOFORT per 112 an die Notruf-Leitstelle – versuchen Sie dabei möglichst präzise Ortsangaben zu machen UND BLEIBEN Sie vor Ort um den Einsatzkräften den Weg zu weisen.

Eichenprozessionsspinner: Vorsicht, reizend!

Sie sind klein, sie sind haarig, sie sind nicht alleine und sie sind gefährlich – die Eichenprozessionsspinner!

Es ist doch nur „ne Raupe“! So könnte man meinen, wenn man die meist in großen Mengen auftretenden Raupen in diesen Tagen an Bäumen, auf Wiesen oder Spielplätzen kriechen sieht. Doch die Eichenprozessionsspinner sind gefährlich – denn sie haben kleine Brennhaare, die schwerste allergische Reaktionen auslösen können.

Unsichtbar mit Folgen

Auch den Redakteur dieses Artikels haben die kleinen Raupen vor einigen Jahren einige Tage „Arbeitsunfähigkeit“ beschert. Auf einem Basketballplatz waren nur ein paar Würfe auf den Korb geplant, von den kleinen Tierchen war nichts zu sehen – doch die Brennhaare waren auf dem gesamten Platz verteilt. Bereits wenige Stunden nach dem Sport traten die ersten Symptome auf, erst ein Jucken auf der ganzen Haut dann ein Brennen später folgte Schüttelfrost und Atemnot. Damals ging es unter Notarztbegleitung mit einem sogenannten anaphyllaktischer Schock in das Krankenhaus und das alles innerhalb von nur gut drei Stunden. Einen Tag später rückte die Feuerwehr unter CSA (Chemikalienschutzanzug) an und entfernte das Nest der Tiere. Der Platz wurde gesperrt und gründlichst mit Spezialmittel abgesprüht. Erst ein Herbststurm mit Starkregen löste das Brennhaarproblem entgültig.

Nest entdeckt was tun?

Wenn Sie im Garten ein Nest der Tiere entdecken sollten Sie dieses durch einen Fachmann oder eine Fachfirma entsorgen lassen. Anders sieht es aus wenn Sie die fiesen Tierchen in der Nähe von Spielplätzen, Kindergärten, Schulen oder anderen Plätzen an denen häufig Kinder oder ältere Menschen zu finden sind, entdecken. Hier sollten sie die nächste Polizeiinspektion bzw. die Leitstelle der Feuerwehr und des Rettungsdienstes unter 112 informieren. Wichtig! Warnen Sie in diesem Fall ihre Mitmenschen vor der Gefahr.

Kein Grund zur Panik

Trotz der Gefährlichkeit der kleinen Raupen heißt die Devise auch hier „Ruhe bewahren!“ und die richtigen Schritte einleiten.

Weitere Informationen zu den Eichenprozessionsspinnern finden Sie unter anderem bei

Brandschutztipp des Monats – Asche richtig entsorgen

„Gestern war mein Haus noch da!“ So fühlen sich immer wieder Hausbesitzer nachdem es bei Ihnen gebrannt hat. In letzter Zeit mussten die Wehren wieder häufiger zu brennenden Mülltonnen ausrücken – nicht immer bleibt es bei einem kleinen Schaden

Bei diesem Brand in Kaufbeuren wurde durch nicht abgekühlte Aschereste verursacht (Foto: mindelmedia)

Was gibt es schöneres als einen gemütlichen Abend am Kamin oder ein leckeres Steak vom Grill? Oft werden nach dem Genießen Asche- oder Kohlereste in der Restmülltonne entsorgt. Auch wenn die Asche bereits ein paar Stunden abgekühlt ist, können sich immer noch einzelne Glutnester in der grau-schwarzen Masse befinden und wenn diese in der Restmülltonne auf etwas brennbares stoßen steht schon bald die Plastiktonne in Vollbrand. Bis hierhin, kann die Feuerwehr meist schlimmeres verhindern, doch oft stehen die Restmülltonnen unter dem Vordach oder in Garagen / Wintergärten. Hier können die Flammen rasend schnell auf die Fassade und das Dach übergreifen und erheblichen Brandschaden verursachen.

Brände verhindern – Tipps Ihrer Feuerwehr

  • Aschereste nur vollständig abgekühlt in die Restmülltonne einfüllen. Idealerweise vorher noch mit Wasser ablöschen.
  • Restmülltonnen die auch als „Aschetonne“ genutzt werden nicht unter brennbaren Material oder in der Garage abstellen.
  • Sollte es bereits zu einer Rauchentwicklung kommen, Tonne wenn möglich vom Gebäude wegziehen und Löschversuch unternehmen WENN DIES OHNE EIGENGEFÄHRDUNG MÖGLICH ist. Bei Rauchentwicklung in geschlossenen Räumen (Keller, Garage usw.) niemals selber betreten (Rauchgas tötet nach zwei Atemzügen).
  • Immer  sofort über 112 die Feuerwehr alarmieren auch nach erfolgreichem Löschversuch (Brandnachschau).
  • Im Brandfall Nachbarn und andere Hausbewohner warnen und einen Einweiser an der Straße platzieren.

Rauchmelder können Leben retten

Geräte sind ab 2018 in allen Wohnungen Pflicht

Unterallgäu. Ab Januar 2018 müssen alle Wohnungen mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein. Darauf weist Kreisbrandrat Alexander Möbus hin. Bislang galt die Rauchmelderpflicht nur für Neubauten. „Rauchwarnmelder können Leben retten“, betont Möbus. „Wenn dieser Alarm schlägt, bleibt in der Regel noch genügend Zeit, um den Brand selbst zu löschen oder sich und seine Familie zu retten.“

Die Geräte sind künftig in allen Schlafräumen und Kinderzimmern Pflicht. Außerdem müssen sie in Fluren angebracht werden, die zu Aufenthaltsräumen führen. Zugelassen sind nur Rauchmelder, die der Produktnorm DIN EN 14604 entsprechen und eine sogenannte CE-Kennzeichnung besitzen. Menschen, die gar nicht oder nur schlecht hören, können die Geräte laut Möbus mit Lichtsignalanlagen und sogenannten Rüttelkissen verbinden. Auch eine Vernetzung der Geräte könne in manchen Fällen sinnvoll sein. Zum Beispiel, wenn bei Rauch im Kinderzimmer auch der Rauchmelder im Schlafzimmer der Eltern Alarm auslösen soll.

Für den Einbau von Rauchmeldern ist der Eigentümer der Wohnung verantwortlich. Dass das Gerät betriebsbereit ist, muss der Bewohner sicherstellen. Es sei denn, der Eigentürmer übernimmt diese Verpflichtung selbst. Möbus empfiehlt Mietern und Vermietern eine schriftliche Vereinbarung, wer für die Betriebsbereitschaft von Rauchmeldern verantwortlich ist.

Info: Viele weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.rauchmelder-lebensretter.de

So funktioniert ein Rauchmelder
  • Ein Rauchmelder schlägt bei einem Brand schnell Alarm. Er erkennt die feinen Rauchpartikel, die dabei entstehen, schon nach ein bis drei Minuten. Damit können sich die Bewohner in Sicherheit bringen, bevor die Rauchkonzentration gefährlich wird.
  • Betrieben werden die Geräte in der Regel mit handelsüblichen Batterien. Diese halten zwei bis drei Jahre. Damit man weiß, wann man neue Batterien braucht, sollte man einen Brandmelder kaufen, der auf eine nachlassende Batterieleistung aufmerksam macht.
  • Rauchmelder sollten an der Zimmerdecke befestigt werden, da sich Rauch zuerst unter der Deck sammelt. Am besten bringt man sie in der Mitte des Raums an, mindestens aber in einem Abstand von 50 Zentimetern von der Wand.
  • Zu Fehlalarmen durch Zigarettenrauch oder Kerzen kommt es bei guten Rauchmeldern nicht.