Jugend: Knobelaufgaben für den Nachwuchs

Am letzten Mittwoch musste die Jugendlichen unserer Jugendfeuerwehren aus Türkheim, Wiedergeltingen und Irsingen mit Köpfchen eine knifflige Aufgabe lösen.

Das es bei der Feuerwehr nicht nur um Geschwindigkeit geht, sondern auch einiges an Köpfchen gefordert ist, bewiesen am Mittwoch unsere Jugendfeuerwehrler bei einer Knobelaufgabe sowie bei den Stichen und Bunden.

In zwei Gruppen aufgeteilt ging es rund um das Thema taktisches, überlegtes Vorgehen sowie die richtige Anwendung der bekannten Feuerwehrknoten. Während eine Gruppe die verschiedensten Knoten übte, musste sich die andere Gruppe hinter dem Feuerwehrhaus der Aufgabe stellen, eine Kübelspritze aus einem Fass zu „bergen“ ohne einen Kreis zu betreten oder das Fass zu berühren. Ohne große Berührungsangst begannen die jungen Feuerwehrler mit dem Zusammentragen von verschiedensten Ideen und setzten diese auch gleich in die Tat um. Bereits nach kurzer Zeit konnten mit verschiedenen Wegen die richtige Lösung gefunden werden.

Sichtlich beeindruckt von der tollen Leistung des Feuerwehrnachwuchses konnten wir diese, vorletzte, Übung des Jahres wieder mit einem tollen Erlebnis abschließen.

Besonders gefreut hat uns der „Zuwachs“ bei den Wiedergeltinger Kameraden, welche unter anderem aufgrund unserer „25h-Übung“ gleich zwei neue Mitgliederinnen für die Jugendfeuerwehr gewinnen konnten. Klasse!

Auch wir in Irsingen suchen Kinder- und Jugendliche ab 13 Jahren für unsere Jugendfeuerwehr. Gerne beraten wir Eltern und interessierte Kinder auch außerhalb unserer Übungszeiten. Bei Interesse schreiben Sie uns eine Email an jugendfeuerwehr(Ersetzen Sie diesen Text durch das @ Zeichen)ff-irsingen.de

Fotos

Jugend: 25h im vollen Einsatz

Wir trotzen weder Wind noch Wetter! Unter diesem Motto fand unsere große 25h Jugendübung zwar nicht statt, jedoch war gerade das Wetter mit Schnee und eisigem Wind eine besondere Herausforderung am Übungswochenende.

18 Jugendliche und mehrere Betreuer der Jugendfeuerwehren aus Türkheim, Wiedergeltingen und Irsingen starteten im vergangenen Oktoberwochenende gemeinsam in die wohl längste Jugendübung dieses Jahres. Ganze 25 Stunden ging es neben Theorie, Ausbildung sowie Spaß und Spiel auch und besonders um spannende Einsatzübungen aus dem Alltag einer Feuerwehr. Während der Samstag ruhig begann und wir den Jugendlichen die Schlafplätze sowie theoretischen Unterricht im Bereich Funken gaben, kam bereits der erste ungeplante Einsatz. Aufgrund eines (echten) Heizungsdefektes war der Keller der Feuerwache Türkheim mit Wasser überflutet. Mit entsprechenden Geräten machten sich die jungen Kameraden sofort an die Arbeit und entfernten mit Wassersauger und Pumpen das Wasser nach draußen. Viel Zeit zum Verschnaufen blieb den Nachwuchseinsätzkräften jedoch nicht. Gegen 16 Uhr meldete sich zum ersten mal der Hausalarm mit einer ausgedehnten Ölspur in Wiedergeltingen. Vor Ort mussten die Jugendfeuerwehrler nicht nur zeigen, wie Einsatzstellen gegen den fließenden Verkehr abgesichert werden, auch das Abbinden und Aufnehmen von gefährlichen Flüssigkeiten (in unserem Fall ungefährliches Glykol) wurde in der Praxis umgesetzt.

Pizzabuffet zum Abendessen

Erschöpft vom ersten Einsatz freuten sich die Jugendlichen über das große Pizzabuffet. Gleich mehrere Partypizzen luden zum „Kräftetanken“ ein – und diese Kraft sollten die Übungsteilnehmer auch brauchen.

Verkehrsunfall fordert alle Einsatzkräfte

Um 19.30 Uhr meldete sich wieder der laute Alarmton – diesmal hieß es: „Schwerer Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen in Irsingen“. Mit Einsatzhorn und Blaulicht ging es auf den Hof der Feuerwehr Irsingen, dort waren zwei PKW „verunfallt“ ein Fahrer wurde vermisst, drei Personen waren in den Wracks eingeschlossen. Unter Vornahme von Schere und Spreizer gingen die älteren Jugendlichen an die technische Rettung, während die jüngeren den vermissten Fahrer suchten und die Verletzten in den Fahrzeugen betreuten. Trotz wenig oder bisher gar keiner Einsatzpraxis entfernten die Florianer fachgerecht Türen und das Dach und konnten nach kürzester Zeit alle Personen aus den Fahrzeugen befreien.

Nachtruhe? Nicht mit uns!

Nach dem anstrengenden Einsatz brauchten die Jugendlichen erst mal eine Verschnaufpause. Während sich die jüngeren bereits bettfertig machten, erklang erneut der Alarmton. Diesmal zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im JuZe Irsingen. Wieder ging es mit Blaulicht und Einsatzhorn durch dichtes Schneegestöber (!) nach Irsingen. Aus den dortigen Fenstern quoll bereits dichter Rauch. Mit einer Wärmebildkamera und einem Löschschlauch erkundeten zwei Trupps das verrauchte Gebäude und konnten auf dem Herd einen Topf mit „verbrannten“ Essen finden. Nach diesem Löscheinsatz ging es dann erst mal in die Kojen zum Schlafen.

Alarm: Personensuche im Schnee

Pünktlich um 6 Uhr war die Nachtruhe bereits wieder um, eine Person wurde vermisst. Mit Funkgeräten ausgestattet machten sich die Feuerwehrjungs und Mädchen im winterlichen Türkheim auf die Suche nach einer Person mit weißem Mantel, kohleartigen Augen und einer Möhrennase. Da trotz intensiver Suche keine derartige Person gefunden werden konnte, ging es direkt zum leckeren Frühstück mit frischer Milch, Rührei und Speck.

Starke Rauchentwicklung in der Kiesgrube

Nach dem Frühstück ging es bereits weiter zum nächsten Einsatz. In der Kiesgrube Türkheim war ein großer Holzhaufen in Brand geraten. Ausgerechnet als die Löschmannschaften alle Schläuche verlegt hatten piepsten plötzlich die Funkmelder der erwachsenden Kameraden zum echten Einsatz, einem Verkehrsunfall auf der A96. Während ein Teil der Kameraden zum Einsatz auf die Autobahn fuhren, kümmerten sich die anderen Betreuuer um ein kontrolliertes Abbrennen des Haufens, sowie die Beaufsichtigung der Jugendlichen.

Letzter Einsatz hatte es noch mal in sich

Nach einem stärkenden Mittagessen folgte der letzte aber wieder sehr anspruchsvolle Alarm für die Nachwuchskräfte. In einem Wiedergeltinger Unternehmen war es zu einem Betriebsunfall gekommen. Mehrere Arbeiter waren unter einem tonnenschweren Container begraben. Mit Hebekissen und Spreizer sowie der Winde vom Löschfahrzeug wurde auch dieser Einsatz schnell und fachgerecht von den Jugendlichen abgearbeitet. Müde aber zufrieden konnten nach diesem spannenden 25 Stunden der Restsonntag zuhause genutzt werden.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei den zahlreichen Sponsoren von Semmeln, Milch, Eiern und vielem mehr, sowie der tollen Berichterstattung in der Mindelheimer Zeitung und dem Wochenkurier Mindelheim bedanken.

Ganz besonders freuen wir uns natürlich über neue Mitglieder die sich der Jugendfeuerwehr anschließen wollen, getreu dem Motto #findedeinfeuer!

Fotostrecke (Fotos Schreiegg / Rizer / Karatas)

Jugend: Gemeinsame Großübung in Berg

Zusammen mit den Feuerwehren aus Ettringen, Wiedergeltingen und Türkheim sowie der BRK-Bereitschaftsjugend aus Bad Wörishofen, führten wir am Samstag eine Alarmübung für unsere Jugendfeuerwehr durch

Um 18.12 Uhr piepsten die Handys der Irsinger Jugendfeuerwehrler. „+++ÜBUNGSALARM für die Jugendfeuerwehr, bitte ins Feuerwehrgerätehaus kommen!“ hieß es in der Einsatz-SMS.

Gemeinsam mit den Jugendausbildern Jürgen Kreher und Jeremy Rizer ging es dann mit unserem Einsatzkombi zum Bereitstellungsraum an der Türkheimer Feuerwache. Dort fuhren wir gemeinsam mit den Wehren aus Türkheim und Wiedergeltingen zum Übungsobjekt nach Berg.

„Großbrand eines landwirtschaftlichen Anwesens“

Vor Ort meldete der Einsatzleiter der Ettringer Feuerwehr den „Brand“ eines landwirtschaftlichen Anwesens. Während ein Teil unserer Jungkameraden die BRK Helfer bei der Patientenrettung und Betreuung unterstützte, bauten wir einen Faltbehälter für die Wasserversorgung, sowie einen Löschangriff mit drei Rohren auf.

Höhepunkt der 12-Stunden Übung

Der „Großbrand“ war die Abschlussübung der Ettringer Feuerwehr, welche eine sogenannte 12-Stunden Übung durchgeführt hatte. Gemeinsam zeigten alle Wehren wieder einmal eindrucksvoll wie gute Zusammenarbeit aussieht. Nach dem „Löscherfolg“ ließen wir den Abend bei einem leckeren Steak vom Grill ausklingen.

Fotos

Jugend: „Rauch über Irsingen“ – Brennen und Löschen

Diesmal war es nicht das Wetter, welches am Abend für die „Nebelschwaden“ rund um das Feuerwehrhaus Irsingen sorgte, sondern der Übungs- und Ausbildungsabend der Jugendfeuerwehren aus Irsingen, Wiedergeltingen und Türkheim.

Unter dem Motto „Brennen und Löschen“ ging es in der Jugendübung am Mittwoch rund um Brände und das richtige Löschmittel. Dazu hatten wir in einem Brennkorb mehrere Brennholzscheite entzündet. Während die Flammen sich langsam in das Holz fraßen, ging es für die Nachwuchsfeuerwehrler erst mal in die Theorie. Dabei ging es um das „Dreieck des Brennens“. Damit Feuer brennen kann benötigt es immer drei Faktoren:

  1. Brennstoff (brennbares Material)
  2. Sauerstoff
  3. Temperatur

Wenn auch nur einer der Punkte nicht erfüllt ist, kann kein Brand entstehen. Bei der Brandbekämpfung hat die Feuerwehr also mehrere Möglichkeiten ein Feuer zu löschen. Wir können den Brennstoff entfernen, den Sauerstoff entziehen oder das Brenngut abkühlen. Mit unserem „Standardlöschmittel“ Wasser können zwar viele Brände (vor allem Feststoffe) abgelöscht werden, jedoch bietet sich Wasser nicht für alle Brände an. So führen Fett- und Metallbrände bei Kontakt mit Wasser zu sehr heftigen Reaktionen.

Jugendliche üben mit Feuerlöschern

Gemäß unserem Motto konnten die Jugendfeuerwehrler nach der theoretischen Unterweisung selber mit den verschiedensten Feuerlöschern üben. Dabei zeigte sich recht schnell, dass beispielsweise der CO Löscher für Brände von Holz im Freien nicht geeignet ist. Die „erstickende“ Wirkung ist in der Natur nicht gegeben. Gute Erfolge erzielten die Jugendlichen beim Löschen mit dem Schaumlöscher. Durch das zugefügte Netzmittel kann das Wasser noch besser in das Holz eindringen somit dort das Feuer ersticken und gleichzeitig kühlen. Ähnliche Erfolge hatte auch der Einsatz des Pulverlöschers. Mit einer dichten weißen Wolke wurde das Feuer „ausgeschlagen“. Neben der großen Oberfläche ist auch hier das „Ersticken“ der Weg zum Löscherfolg. Für die große Pulverwolke, die sich noch einige Minuten im westlichen Ortsbereich bewegte, möchten wir uns an dieser Stelle entschuldigen.

Vorbereitungen für 24-Stundenübung laufen

Auch am heutigen Abend warf die große 24-Stundenjugendübung wieder ihre Schatten voraus. Im Oktober werden die drei Jugendgruppen gemeinsam Übungen und „Einsätze“ abarbeiten, dabei wird der „Alltag“ einer „Berufsfeuerwehreinheit“ nachgestellt. Wer jetzt noch Lust auf Jugendfeuerwehr bekommen hat schreibt uns am besten eine Mail an jugendfeuerwehr(Ersetzen Sie diesen Text durch das @ Zeichen)ff-irsingen.de

Fotos

Jugend: Gemeinsam auf „Vermisstensuche“

Was passiert eigentlich, wenn Menschen im Wald vermisst werden und wie kann schnell und Effizient gesucht werden? Unter diesem Motto ging es am Mittwoch gemeinsam mit unseren Kameraden und Kameradinnen zur Jugendübung in ein Waldstück bei Türkheim.

Nach der Sommerpause ging es am Mittwoch bei der gemeinsamen Jugendübung der Jugendfeuerwehren aus Irsingen, Türkheim und Wiedergeltingen gleich wieder richtig zur Sache. Als Ausbildungsthema wurde das Thema „Vermisstensuche“ gewählt. Immer wieder wird die Feuerwehr zur Unterstützung der Polizei und des Rettungsdienstes bei der Suche nach vermissten Personen angefordert, wie dabei vorgegangen werden kann übten wir gemeinsam in Türkheim.

Suchketten erleichtern die Arbeit

In sechs Gruppen aufgeteilt, suchten die Jugendlichen den nahen Wald in einer Suchkette ab. Dazu liefen die Jugendfeuerwehrler mit gut einer Armlänge Abstand nebeneinander und suchten den Nahbereich nach Personen oder Gegenständen ab. Ausgestattet mit Funkgeräten und Rettungstrage wurden die Jugendlichen auch schnell fündig. Unter einem Baum war bereits die erste „vermisste“ Person entdeckt worden. Über Funk wurde der Standort an die Einsatzleitung mitgeteilt und mit der Rettung der Puppe begonnen.

Person unter Stamm eingeklemmt

Anspruchsvoller wurde es nur wenige Meter weiter für die anderen Suchtruppmitglieder. Unter einem „Baumstamm“ war ein „Verletzter“ in Form einer Übungspuppe eingeklemmt und nicht Ansprechbar. Auch hier mussten die Nachwuchsfeuerwehrler über Funk Verstärkung anfordern um dann – mit vereinten Kräften – den Baum vom Patienten zu entfernen. Nach der „Erstversorgung“ wurde auch diese Puppe in „Sicherheit“ gebracht.

Nach der Übung folgte noch eine kurze Nachbesprechung mit Tipps und Hinweisen. Auch stellten sich die Ausbilder den Fragen der Jugendlichen.

Ankündigung auf Jahreshighlight

Besonders interessant war die Vorankündigung auf die sogenannte 24-Stunden Jugendübung der drei Jugendfeuerwehren. Für den Oktober ist ein gemeinsames Übungswochenende geplant. In „24 Stunden“ steht dabei nicht nur Ausbildung und Theorie auf der Liste sondern auch Kennenlernen, Spiel und Spaß, Kameradschaft, Teamgeist und natürlich zahlreiche „Übungseinsätze“. Mehr zu diesem spannenden Wochenende in Kürze.

Jetzt noch Anmelden und dabei sein!

Wer 13 Jahre oder älter ist und Lust auf ein spannendes und abwechslungsreiches Hobby hat, ist herzlich willkommen sich bei unsere nächsten Übung selbst ein Bild zu machen. Wer schnell ist kann unverbindlich bereits bei der kommenden 24-Stunden Übung dabei sein. Wir freuen uns auf Euch!

Fotos

Jugend: Mit „Hochdruck“ gegen den Rauch

Wenn mehr als 45 m³ Luft pro Minute benötigt werden, dann wird die Feuerwehr Wiedergeltingen mit ihrem Hochdrucklüfter angefordert. Um genau diesen „Lüfter“ ging es in unserer letzten Jugendausbildung.

Ganz im Zeichen von Atmosphäre stand unser Ausbildungsabend am Mittwoch in Wiedergeltingen. Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr aus Türkheim widmete die Feuerwehr Wiedergeltingen den Abend für die Ausbildung rund um das Thema „Überdrucklüfter“.

Prototyp ganzer Stolz der Wehr

Mit einem Durchsatz von über 45 m³ Luft pro Minute und gut 170 PS sowie einem modifizierten Propeller eines Sportflugzeuges, wird dieses „Luftmonster“ bei größeren Schadensereignissen, wie Industriebränden oder auch bei Bränden in Tunnel angefordert. Das die Wiedergeltinger, zu Recht, stolz auf diesen ehemaligen Prototypen sind, den es in dieser Form kein zweites mal gibt, kann man Verstehen.

Verschiedene Lüfter vorgestellt

Doch nicht nur Praxis stand auf dem Ausbildungsplan, auch das theoretische Wissen wurde aufgefrischt. Dabei zeigten die Ausbilder die verschiedenen Hochdrucklüfter, von klein über mittel bis gigantisch sowie die unterschiedlichen Antriebsmöglichkeiten für die Geräte. Dabei wurde auch auf die Besonderheit von Arbeiten in sogenannten „EX“ Bereichen, also Bereichen in welchen Explosionsgefahr besteht, hingewiesen. Nach dem theoretischen Teil wussten die Jungfeuerwehrler, dass es neben den mit Verbrennungsmotoren betriebenen Lüftern auch weitere mit Stromantrieb und sogar Wasserantrieb gibt. Vor allem diese wasserbetriebenen Hochdrucklüfter ermöglichen auch die Arbeit in den oben genannten „EX“ Bereichen.

Mit viel neuem Wissen ging es im Anschluss wieder zurück nach Irsingen.

Jugend: Wasser von oben und unten

Am Mittwoch zeigte der Feuerwehrnachwuchs aus Türkheim, Irsingen und Wiedergeltingen wie Fit sie rund um das Thema Saugleitung sind

Zur gemeinsamen Übung trafen wir uns dieses mal an einem Badeweiher in Wiedergeltingen. Heutiger Ausbildungsschwerpunkt mit den Jugendlichen war zum Einen der Aufbau einer Löschgruppe und zum Anderen die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer.

Während sich eine Gruppe um den Verteiler sowie die C-Schläuche kümmerte und einen fiktiven Brand ablöschte, übte die andere Gruppe mit Saugleitungen, Stichen und Knoten, die Wasserentnahme aus dem Badeweiher.

Nach jeweils einem erfolgreichen Durchgang tauschten die Gruppen die Aufgaben und somit konnte jeder den kompletten Aufbau einer Löschgruppe üben.

Neben Praxis unterstützen die Ausbilder auch mit Tipps zur richtigen Handhabung der verschiedenen Strahlrohre und erklärten alle Feuerwehrgerätschaften genauestens. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Übung in 14 Tagen, welche dann wieder in Irsingen stattfindet.

Fotos 

Jugend: Löschen wie die Großen

Am Mittwoch übten unsere Jugendlichen aus Irsingen, Wiedergeltingen und Türkheim wieder gemeinsam, diesmal ging es um die Wasserförderung und das richtige Löschen.

Bereits am Montag übten die „großen“ Wehrmänner an ihrem Übungsabend den sogenannten Aufbau einer Löschgruppe. Am Mittwoch stand dieses Thema auch auf dem Ausbildungsplan der Jugendfeuerwehr.

Wasserentnahme Unterflurhydrant

Diesmal trafen sich die Jugendlichen am Feuerwehrgerätehaus in Türkheim, gemeinsam ging es dann in das Industriegebiet. Hier konnten wir – frei von Straßenverkehr – uneingeschränkt üben.

Los ging es mit einem Rundgang um unser Löschfahrzeug, dabei erklärten die Ausbilder und der Maschinist die verschiedenen Gerätschaften. Nach der Theorie stand dann natürlich wieder die Praxis im Fokus. Nach dem Befehl „zum Einsatz fertig!“ stürmten die Jugendlichen los und beschafften Schläuche, Strahlrohre, Verteiler und das Standrohr. Jetzt galt es schnellstmöglich die Wasserversorgung zwischen Hydrant und Fahrzeug sowie Fahrzeug und Verteiler herzustellen.

Mangelhafter Hydrant erschwert die Arbeit

Während der „Angriffstrupp“ und „Schlauchtrupp“ wie geölt ihre Aufgaben ausführen konnten, kam der „Wassertrupp“ ins straucheln nicht jedoch aufgrund fehlendem Wissen oder Können, sondern aufgrund eines mangelhaft installierten Unterflurhydranten. Der nagelneue unterirdische Hydrant war so eng verbaut worden, dass das Standrohr nur schräg und mit Hilfe eines zweiten Ausbilders befestigt werden konnte. Gut das wir solche Mängel bei Übungen und nicht etwa im Ernstfall entdecken, wenn es wirklich auf jede Sekunde ankommt, so einer der Ausbilder. Ein entsprechender Mängelbericht geht an die Marktgemeinde Türkheim. Nach der Hilfestellung ging dann alles ganz schnell. „1. Rohr Wasser marsch!“ halte es über die Straße und schon flossen 100 Liter Löschwasser durch den Schlauch.

Hydrantenkunde – überraschendes Fachwissen der Junghelfer

Bei der Hydrantenkunde staunten die Ausbilder nicht schlecht, eine Jungendfeuerwehrkameradin kannte sich besonders gut im Thema Wasserleitungen aus. Kein Wunder, ist doch ihr Papa Wasserwart in Wiedergeltingen – und so war es dann auch für die Ausbilder interessant wieder neue Informationen dazu zu lernen.

Nach gut einer Stunden konnten alle wieder gemeinsam in die Gerätehäuser einrücken.

Du hast Lust bekommen selber mal reinzuschnuppern? In unserem Terminkalender sind alle Jugendübungstermine eingetragen – wir freuen uns immer über Zuschauer.

Fotos

Jugend: Der erste Schritt ist getan!

Voller Stolz konnten die Jugendfeuerwehrjungs und Mädels aus Irsingen und Türkheim beim Kreisfeuerwehrtag in Mindelheim die Jungendflamme entgegennehmen – der erste Schritt auf dem Weg zum „großen“ Feuerwehrmann bzw. Frau ist geschafft.

Unter den wachsamen Augen unserer Jugendwarte mussten sich der Feuerwehrnachwuchs aus Irsingen und Türkheim der Abnahme zur „Jugendflamme“ stellen. Die Jugendflamme ist die erste Prüfung in jeder Feuerwehrlaufbahn und sozusagen die „Eintrittskarte“ zur Feuerwehr.

Übung macht die Meister

Nach mehrwöchigen Vorbereitungen und Übungen wurde es für die Jugendlichen jetzt ernst. Welche Notrufnummer gibt es, was ist ein Verteiler und weitere Fachfragen gehörten zum ersten Teil der Prüfung. Nach dem theoretischen Teil ging es dann zur Praxis über. Knoten mussten richtig angelegt, Schläuche ausgerollt und Feuerwehrgerätschaften richtig erklärt werden – die Jungs und Mädels bestanden alle Prüfungspunkte mit Bravour und konnten sich dann auch – im festlichen Rahmen – über das Abzeichen der Jugendflamme freuen.

Wir gratulieren unseren Nachwuchskräften zur bestandenen Prüfung und freuen uns auch weiter mit Euch in die spannende Ausbildung gehen zu dürfen.

Fotos

Jugend: Gemeinsamer Ausbildungsabend in Wiedergeltingen

Gemeinsam bekämpfen die Wehren aus Irsingen, Türkheim und Wiedergeltingen bei größeren Ereignissen Brände oder retten Menschen, Tiere oder bedeutende Sachwerte. Auch unsere Jugendgruppen übten am Mittwoch Abend gemeinsam.

Unter dem Vorzeichen des Kreisfeuerwehrtages am 05.05.2018 in Mindelheim und der damit verbundenen Prüfung / Abnahme der Jugendflamme, stand der heutige Ausbildungsabend mit den Kameraden aus Türkheim und Wiedergeltingen.

Theorie dann Praxis

Unter den wachsamen Augen der Jugendlichen erklärte Kamerad Manfred Künstle, Jugendbetreuer der Feuerwehr Wiedergeltingen, die Besonderheiten vom Verteiler. Wo werden welche Schläuche angeschlossen, welcher Trupp welches Rohr vornimmt und was bei Sonderlöschmitteln wie Schaum oder dem B-Rohr zu beachten ist.

Schlauchwerfen – schwerer als es aussieht

Von der Theorie ging es dann gleich in die Praxis. Auf dem Hof bauten wir dazu eine „Wurfstrecke“ für die Rollschläuche auf. Die Jugendlichen mussten, unter der fachlichen Aufsicht der Ausbilder, einen doppelt gerollten C-Schlauch richtig in ein 8×2 Meter großes Feld abrollen. Dabei musste der Schlauch zwischen zwei Pylonen hindurch kommen. Mit einem ersten Erfolgserlebnis konnten die Jugendlichen diese Aufgabe alle mit Bravour meistern. Neben hilfreichen Tipps zum Thema Ausrollen und auch Aufwickeln der Schläuche standen die Ausbilder auch sonst mit Rat und Tat zur Seite.

Vier Saugschläuche!

Abschließend stellten sich die Kameraden der Jugendfeuerwehr Türkheim noch einer Zusatzübung. Dabei wurde die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer geübt. Die Jugendlichen mussten dazu vier Saugschläuche richtig kuppeln. Neben Geschick ging es hierbei auch um die Grundkenntnisse von Knoten & Stichen. Nach diesem Bonus endete unser erster „Sommerübungsdienst“ mit einem frischen (alkoholfreien) Getränk.

Interesse bekommen?

Wer jetzt Interesse bekommen hat, ist herzlich als Zuschauer zu unserer nächsten Jugendübung am 25.04.2018 um 18.30 Uhr in Irsingen, Hardstr. 9 eingeladen. Wir freuen uns natürlich auch über interessierte Eltern (die vielleicht sogar ihr eigenes Interesse an der Feuerwehr entdecken).

Fotos

1 2