Übungsdienst in Jogginghose

Brand in einer Garage, auf welche Gefahren muss ich achten?

Mit dieser Frage begann die erste digitale Schulung der Jugendfeuerwehr. Die Jugendlichen beschäftigten sich anhand von Fallbeispielen, wie man auf die einzelnen gefahren eingeht und sie umgehen kann. Mit aktiver Teilnahme konnten die Jugendfeuerwehrler erfahren, auf was Sie in ihren späteren Einsatzdienst achten müssen und wie Sie gezielt die Gefahren an der Einsatzstelle abarbeiten können. Von Verkehrsunfällen bis hin zu eingestürzten Häusern war alles dabei. Gerade über die rege und aktive Mitarbeit von den Jugendfeuerwehrlern freute sich der 2. Jugendwart Simon sehr.

In Zeiten von Corona ist es wichtig den Übungsbetrieb, wenn auch in Form von Distanzschulungen aufrechtzuerhalten, den bei uns heißt es #IMMERDAWENNDUUNSBRAUCHTS

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Übungsdienst: Retten von eingeklemmten Personen

Wenn die Alarmmeldung Technische Hilfeleistung Person eingeklemmt heißt, denken wir fast immer an einen schweren Verkehrsunfall. Dass dieses Alarmstichwort auch andere Situationen bedeuten kann, übten wir am Freitag in Irsingen.

Jeden ersten Freitag und jeden ersten Montag im Monat treffen wir uns für unsere regelmäßigen Übungen. An diesem Freitag stand das Thema “Retten von eingeklemmten Personen” auf dem Ausbildungsplan. Um dies möglichst realistisch zu trainieren, wurde an der nahen Kiesgrube ein entsprechendes Szenario vorbereitet. Mit einer Übungspuppe (eine freundliche Leihgabe der Kameraden aus Türkheim), stellten wir einen Unfall nach. Angenommen wurde, dass Jugendliche beim erstellen von Insta Videos auf Rohren rumturnten, diese jedoch dann ins Rollen gerieten und einen Jugendlichen unter sich begruben.

Damit der Stresslevel etwas erhöht wurde, wusste die Mannschaft und auch der Gruppenführer noch nicht was sie vor Ort erwartet. Um kurz nach 19.00 Uhr erfolgte dann die “Übungsalarmierung” per Funk zur “eingeklemmten Person”.

Vor Ort ging es zuerst darum, die Situation und Lage zu erkunden und alle aufgefundenen Personen zu betreuen. Da es der “eingeklemmten” Person anfangs noch entsprechend gut ging (ansprechbar) entschied sich der Gruppenführer dazu, den Patienten vorerst zu betreuen und das Rohr zu unterfüttern, damit die Last nicht weiter auf den Patienten drückt.

In der Realität verbleiben wir auch in dieser Position bis der Notarzt eintrifft und die weiteren Schritte mit uns abspricht. So lange der Patient ansprechbar ist, besteht unsere Hauptaufgabe darin weiteren Schaden am Patienten zu verhindern.

Im Übungsszenario wurde jedoch der Schwierigkeitsgrad noch mal erhöht. In der Übungsannahme wurde der Patient plötzlich bewusstlos und hörte mit dem Atmen auf. Jetzt galt es mit einer Schnell / oder Crashrettung den Patienten schnellstmöglich zu befreien. Dazu wurde das schwere Eisenrohr von allen Kameraden gleichzeitig angehoben, während ein weiterer Kamerad den Patienten rettete und sofort mit Herz-Druck Massage und Beatmung begann.

Nach so viel Action und Einsatz war dann auch Übungsende und Nachbesprechung angesagt. Danach ließen wir den Abend gemeinsam im Gerätehaus ausklingen.

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Jetzt erst recht – Wir üben trotzdem!

Unter Einhaltung der geltenden Infektionsschutzbestimmungen konnten wir nach einer langen Pause endlich wieder eine reguläre Gruppenausbildung durchführen.

Am Montag trafen sich die Floriansjünger zur ersten Übung im Sommer 2020. Für uns sollte diese Übung eine Besonderheit werden, da es die erste Übung unter den strengen Corona Regelungen war.

Unter Berücksichtigung und Achtung der Infektionsschutzbestimmungen übten wir das richtige Vorgehen bei einem Waldbrand. Dabei gingen wir davon aus, dass der rückwärtige Wald am Gerätehaus aufgrund der andauernden Trockenheit in Brand geraten war und sich die Flammen dem Gerätehaus und dem Ortsrand von Irsingen näherten.

Mit drei C-Rohren bauten wir eine Riegelstellung auf und simulierten das Eindämmen und Ablöschen des Waldbrandes. Neben der guten und schnellen Übungsdurchführung freute sich Gruppenführeranwärter Jeremy auch über die hohe Übungsbeteiligung.

Nach dem schweißtreibenden Übungsszenario ließen wir den Abend gemeinsam ausklingen.

Aktuelle Fälle sorgen für besondere Übung

Ein Brandversuch in unserer Irsinger Kirche sowie ein Verkehrsunfall waren Anlass die Abläufe im Einsatz noch mal besonders zu beüben.

Im Rahmen unserer Ausbildungsabende nehmen wir immer wieder aktuelle Ereignisse und echte Einsätze als Grundlagen für unsere Ausbildung. Am heutigen Freitag stand die Irsinger Kirche im besonderen Fokus. Nachdem es in den letzten Wochen einen inzwischen aufgeklärten Brandversuch gab (Kinder entzündeten alle Kerzen und einen Liederzettel), übten wir heute, wie am besten und effektivsten bei einem Brand in der Kirche vorgegangen werden kann.

Übungsannahme “Rauch und Feuerschein in der Kirche”

Das Übungsszenario lautete daher heute: “Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Irsingen, Feuerschein und Rauchentwicklung in der Kirche!”. Vor Ort erkundeten wir zuerst die Lage. In der Übungsannahme konnte ein Brand im Bereich des Altares vorgefunden werden, Rauch breitete sich in den Dachbereich der Kirche aus. Unter Vornahme von mehreren Schläuchen wurde trocken (bis zur Eingangstüre der Kirche) die Brandbekämpfung geübt. Dabei galt es besonders Rücksicht auf die Grabstätten und auch das Kirchengebäude zu nehmen. Trotzdem gelang es den Helfern den Löschaufbau schnell durchzuführen und den “Brand” mit einem C-Rohr abzulöschen, bevor die “Flammen” auf die wertvollen Kirchenreliquien übergreifen konnten. Im Ernstfall wäre bei einem Brand auch die Feuerwehr aus Wiedergeltingen, Türkheim und/oder Bad Wörishofen im Einsatz, um bei einer stärkeren Brandausbreitung oder komplett verrauchten Kirche unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung übergehen zu können.

Verkehrsabsicherung nach Unfall

Im zweiten Teil unseres Übungsabends nahmen wir ebenfalls ein aktuelles Ereignis zum Anlass. Vor kurzem kam es bei Wiedergeltingen zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten. Dabei war auch unsere Wehr im Einsatz (wir berichteten). Dies mal wurde ein Unfall auf der Stockheimer Straße angenommen, bei der ein PKW von der Fahrbahn abgekommen war und sich überschlagen hatte. Wir sicherten mit dem Löschgruppenfahrzeug die “Unfallstelle” in beide Fahrtrichtungen ab und übernahmen die fiktive Erstversorgung des verletzten Insassen (in der Übungsannahme nicht eingeklemmt) bis zum Eintreffen der weiteren Rettungskräfte. Dabei ging es zum einem um den richtigen Einsatz des vorhanden Verkehrssicherungsmaterials sowie die im Fahrzeug befindlichen Erste-Hilfe Mittel wie Ambu Beutel und Erste-Hilfe Kasten. Im weiteren Übungsverlauf leuchteten wir noch die “Unfallstelle” mit einem Scheinwerfer aus.

Mit diesen beiden Übungsszenarien beendeten wir unser Übungsjahr 2019 und hoffen, dass wir das geübte nicht im Ernstfall einsetzen müssen, sollten wir jedoch zum Einsatz gerufen werden, sind wir wieder auf dem aktuellen Stand 24 Stunden am Tag 365 Tage im Jahr.

 

190 Sekunden: Neun Kameraden stellen sich der Leistungsprüfung

Nur 190 Sekunden haben die Wehrmänner und Frauen in der Leistungsprüfung die “Gruppe im Löscheinsatz” Zeit um einen kompletten Löschaufbau zu realisieren und im Anschluss noch drei mit Wasser gefüllte Eimer umzuspritzen. Am Freitag konnten alle Kameraden und Kameradin dieses Ziel erfolgreich meistern.

“Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Irsingen zur Leistungsprüfung angetreten!” mit dieser Aussprache unseres Gruppenführers begann am Freitag um 18.30 Uhr die Leistungsprüfung. Unter den wachsamen Augen der Schiedsrichter des Kreisfeuerwehrverbandes Unterallgäu mussten sich die Teilnehmer erst den Feuerwehrknoten stellen. Diese mussten, je nach Trupp, in einer bestimmten Zeit richtig angelegt werden.

Die nächste Aufgabe hatte es richtig in sich. In nur 190 Sekunden mussten die Teilnehmer eine Wasserversorgung vom Hydranten zur Pumpe und von der Pumpe zum Verteiler aufbauen, vom Verteiler ging es dann mit 3x 2-C-Schläuchen weiter zum Umspritzen von drei mit Wasser gefüllten Eimern. Auch diese Aufgabe konnten die Prüflinge erfolgreich ablegen.

Doch auch nach dieser knackigen Prüfung war noch lange nicht Schluss. Im letzten Prüfungsbestandteil mussten noch mal fünf Teilnehmer vor dem Löschgruppenfahrzeug in Aufstellung gehen. Jetzt galt es vier Saugschläuche in gerade ein mal 100 Sekunden zu Kuppeln, einen Mastwurf sowie mehrere Halbschläge anzulegen und die komplette Saugleitung an die Pumpe anzukuppeln.

Nach einer kurzen Besprechung, erfuhren wir das Ergebnis der Leistungsprüfung. Alle unsere Kameraden und unsere Kameradin haben erfolgreich die Leistungsprüfung abgelegt und konnten dann gemeinsam mit den Prüfern den Abend ausklingen lassen.

“Feuer in der Villa Zollhaus” – Gemeinsame Hauptübung

Am Freitag eilten zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Irsingen und der Feuerwehr Bad Wörishofen durch den Ort – diesmal brannte es nicht wirklich, doch die Kameraden mussten bei der Hauptübung ihr Können unter Beweis stellen.

Gegen 19.00 Uhr wurde für die Freiwilligen Feuerwehren Irsingen und Bad Wörishofen Übungsalarm zur diesjährigen Hauptübung gegeben. “Brand in der Villa Zollhaus, mehrere Personen auf dem Balkon in Gefahr!” so die angenommene Übungslage. Nur kurze Zeit später fuhr unser Löschgruppenfahrzeug sowie unser Mannschaftstransporter und der Einsatzleiter Bad Wörishofen mit Blaulicht durch Irsingen zur Villa Zollhaus. Dort standen bereits mehrere Personen auf dem Balkon und riefen um Hilfe.

Löschwasserversorgung durch Irsingen, Menschenrettung über die Drehleiter

Aufgrund unserer Ortskenntnis lautete unser Einsatzauftrag die Wasserversorgung zum Brandobjekt herzustellen. Dazu trugen wir unsere Tragkraftspritze an die Wertach und legten mehrere B-Schläuche durch das Gestrüpp und die Uferböschung zum “brennenden Wohnhaus”. Zeitgleich bauten die Einsatzkräfte aus Bad Wörishofen ihre Drehleiter im Hof auf uns begannen mit Einsatzkräften unter schwerem Atemschutz die eingeschlossenen Personen vom Balkon zu retten.

Nach der Übungsnachbesprechung ließen wir den Abend gemeinsam mit den Kameraden aus Bad Wörishofen ausklingen.

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Gruppenübergreifender Übungsabend

In einer gemeinsamen Übung konnten die Montags- und Freitagsgruppe die Zusammenarbeit im Einsatzfall trainieren.

Um die reibungslosen Abläufe bei Einsätzen zu optimieren und das richtige Vorgehen bei Bränden zu üben, trafen sich am Montag beide Gruppen zu einer gemeinsamen Lösch- und Rettungsübung.

Im Vorfeld hatten zwei Kameraden ein Übungsszenario vorbereitet. In diesem Szenario wurde die Leitstelle über einen lauten Knall sowie eine Rauchentwicklung und Hilferufe im Wald informiert. Mit dieser “Erstmeldung” rückten die 18 Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen zum gemeldeten Ort aus. Hier wurden die Gruppenführer bereits vor die erste Herausforderung gestellt, denn die angenommene Explosion hatte eine Waldhütte in “Brand” gesetzt, mindestens eine Person wurde vermisst. Doch weit und breit stand keine Wasserversorgung zur Verfügung. Die einzige Quelle für das Löschwasser war der Stausee, welcher jedoch nur über einen steilen Hang zu erreichen war. In der Übungsannahme wurde die Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke “trocken” aufgebaut und geübt. Zeitgleich suchte die Gruppe aus dem Mannschaftstransportwagen die vermisste Person und konnte diese dann auch in einem Hochsitz finden.

“Brandbekämpfung und Personenrettung”

Während die Gruppe vom Löschfahrzeug die “Brandbekämpfung” der Hütte vornahm, rettetet die Kameraden den “verletzten Arbeiter” vom Hochsitz und leisteten im Anschluss gleich noch Erste Hilfe.

Um den Löschgruppenaufbau auch noch mit “Wasser am Rohr” zu üben, wurde eine weitere Übungssituation geschaffen. Diesmal musste das Vereinsheim eines Segelvereines gelöscht werden. Dazu war es notwendig die Tragkraftspritze an den Stausee zu tragen, von dort Wasser anzusaugen und dieses dann im “Löschangriff” auf den “Brandherd” zu bringen.

Ein weiterer Ausbildungsschwerpunkt lag bei der richtigen Nutzung der digitalen Handfunkgeräte. Aufgrund der Lage konnte nicht mit Handzeichen und Zurufen gearbeitet werden. Die Abstimmung musste also “Blind” über Funk erfolgen.

Nach fast zwei Stunden intensiven Übens folgte dann noch die Nachbestückung der Einsatzfahrzeuge im Gerätehaus. Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen.

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Jugend: Löschen und Retten im Team

Bei einer großen Jugendübung der Jugendfeuerwehren Wiedergeltingen, Türkheim und Irsingen, der Rettungshundestaffel, dem lieben Team der Notfalldarstellung des BRK Unterallgäu sowie die BRK Bereitschaftsjugend Bad Wörishofen, konnten wir am Sonntag das richtige Vorgehen bei einer Großschadenslage mit zahlreichen Verletzten üben.

Der Sonntag startete für unsere Jugendlichen früh. Um 09.00 Uhr wurde Übungsalarm für die Jugendfeuerwehren aus Wiedergeltingen, Türkheim und Irsingen gegeben. In der Übungsannahme hatte ein Blitz in eine Jugendherberge eingeschlagen, daraufhin war es zu einer Explosion sowie einer Rauchentwicklung im Dachstuhl des Gebäudes gekommen.

Vor Ort erwarteten uns bereits die Fellnasen der Rettungshundestaffel, sowie die Helferinnen und Helfer der Notfalldarstellung des BRK Unterallgäu sowie der BRK Bereitschaftsjugend Bad Wörishofen.

1. Teil der Übung: Brandbekämpfung und Menschenrettung

Diesmal hielten sich die drei Ausbilder, Anja, Thomas und Jerry ganz im Hintergrund und überließen Einsatzabarbeitung der anspruchsvollen Lage ganz den Jugendlichen. Zwei ältere Kameraden wurden zu Gruppenführern “ernannt” und dürften Ihre jüngeren Kameraden und Kameradinnen in den Einsatz führen. Nach kurzer Einweisung folgte bereits der Einsatzbefehl: “Starke Rauchentwicklung im Dachgeschoss des Gebäudes, Angriffstrupp unter (simulierten) Atemschutz mit 1. C-Rohr zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das 1. Obergeschoss vor, Wassertrupp als Sicherungstrupp, Verteiler vor den Eingang, Wasserentnahme aus dem Unterflurhydranten, zum Einsatz fertig!”. Sofort schossen die Nachwuchsfeuerwehrkräfte los, setzten das Standrohr und legten mehrere B-Schläuche zum Verteiler aus. Gleichzeitig rückte der Angriffstrupp mit Schlauchreserve in das 1. Obergeschoss vor. Dort konnte hinter einer verschlossenen Türe eine starke Hitze- und Rauchentwicklung festgestellt werden, doch die Tür ließ sich nicht öffnen. Unter fachkundiger Aufsicht der Ausbilder mussten die Jugendlichen die Tür mit einem Halligan Tool gewaltsam öffnen und den dahinter befindlichen Brand ablöschen. Nach gut 15 Minuten konnte “Feuer aus!” gemeldet werden.

2. Teil der Übung: Verletzensuche mit Rettungshunden

Nach einer kurzen Verschnaufpause, ging es dann wieder zur Sache. Gemeinsam mit den Rettungshunden musste das “einsturzgefährdete Gebäude” nach Verletzen abgesucht werden. Durch das Notfalldarstellungsteam des BRK wurden vorher mehrere geschminkte Jugendliche im Gebäude versteckt. Während die Fellnasen nach und nach die Verletzten fanden, konnten unsere Nachwuchskräfte ihr Erste-Hilfe Wissen unter Beweis stellen und die “Verletzten” richtig erstversorgen. Doch nicht nur im Gebäude wurde nach Vermissten gesucht, auch außerhalb. Hier kam ein speziell auf Geruchssuche trainierter Rettungshund, ein sogenannter “Mantrailer” zum Einsatz. Trotz Regen gelang es dem Vierbeiner bereits nach kürzester Zeit den Vermissten “Vater und seine beiden Kinder” zu entdecken. Für unsere Jugendlichen war hier besonders die Arbeit mit den Hunden sowie die Besonderheiten bei der Suche nach verletzten oder vermissten Personen eine besondere Herausforderung, die Erste-Hilfe rundete diesen Ausbildungsabschnitt ab.

3. Teil der Übung: Ablöschen von Trümmerteilen

Im dritten Teil der Übung (nach dem Durchtauschen der Gruppenführer) mussten die Wehrjungs und Mädels wieder an die Schläuche. Diesmal, so die Übungsannahme, hatten sich beiseite geräumte Trümmerteile entzündet. Um den “Schuttberg” dauerhaft abzulöschen, sollten die Jugendlichen mit einem Verteiler, einem C-Schlauch, sowie einem B-Rohr und Stützkrümmer einen provisorischen Wasserwerfer bauen. Mit diesem konnten dann erfolgreich der “Trümmerberg” in Schach gehalten werden.

4. Teil der Übung: Vornahme eines mit Wasser gefüllten Schlauches im Gebäude

Da wir nicht mit Wasser am Schlauch im Gebäude üben konnten, entschieden wir uns zu einem kleinen Trick, mit einer eingeschraubten ein Euro Münze im Mundstück des Strahlrohres, konnten die Jugendlichen den Unterschied der Schlauchführung mit Wasser im Gebäude üben. Dabei war das Übungsziel zu zeigen, wie schwer so ein Schlauch werden kann und vor allem wie stark die Kondition beeinträchtigt wird, wenn mit einem gefüllten Schlauch im Gebäude gearbeitet wird.

5. Teil der Übung: Gewaltsame Türöffnung

Im letzten Übungsabschnitt ging es um das Thema “gewaltsame Türöffnung”. Dabei nutzen wir das Halligan Tool der Türkheimer Wehr um verschiedenste Öffnungsmethoden und Besonderheiten in der Praxis zu üben. Auch hier zeigten sich die Jugendlichen interessiert und konnten geschickt mit dem Werkzeug der “großen” Helfer umgehen.

Nach gut drei Stunden intensiven Übens und einer kleinen Feedbackrunde mit viel Lob der Ausbilder, halfen auch wieder alle eingesetzten Kameradinnen und Kameraden die Fahrzeuge wieder mit Schläuchen zu bestücken und einsatzklar zu machen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei der Rettungshundestaffel für die freundliche Einladung zu dieser Übung, dem Team vom BRK für die Unterstützung und Schminken der Verletzendarsteller und natürlich der BRK Bereitschaftsjugend aus Bad Wörishofen für die Teilnahme als “Verletzte” an dieser Übung.

Insgesamt waren 11 Jugendliche, ein aktiver Kamerad aus Irsingen und drei Ausbilder der Jugendfeuerwehren Wiedergeltingen, Türkheim und Irsingen, neun Kinder- und Jugendliche der BRK Bereitschaftsjugend Bad Wörishofen nebst Ausbildern und dem Team der Notfalldarstellung Unterallgäu sowie 10 Hundeführern der Rettungshundestaffel an der Übung beteiligt.

Gemeinsam Helfen, gemeinsam Retten!

Feuerwehr Irsingen
Feuerwehr Wiedergeltingen
Feuerwehr Türkheim
BRK Bereitschaft Bad Wörishofen
Rettungshundestaffel Kaufering

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Fit in Erster Hilfe

Am Samstag, 07.06.2019 trafen sich zahlreiche Kameraden und Kameradinnen im Gerätehaus um gemeinsam das Wissen um die Erste Hilfe wieder auf Stand zu bringen.

Dem großen Erste Hilfe Kurs unterzogen sich am Samstag zahlreiche aktive Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Irsingen. Während ein Teil der Feuerwehrler ihr Wissen wieder auf Stand bringen wollten, konnten unsere neuen Einsatzkräfte die Kenntnisse der Ersten Hilfe zum ersten mal intensivieren.

Um 09.00 Uhr begann der Schulungstag mit einer kurzen Vorstellung der Ausbilderin Julia Santjohanser, selbst ehemalige Feuerwehrfrau aus Irsingen, aktive Feuerwehrfrau und ausgebildeter Rettungssanitäterin. Julia zeigte in zahlreichen Übungen, wie Erkrankungen erkannt, diese richtig erstversorgt werden und natürlich auch besondere feuerwehrtypische Szenarien. 

Ein besonderes Augenmerk lag in der Ausbildung der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Dabei ging es um das auffinden einer leblosen Person und der unverzüglichen Einleitung aller notwendigen Maßnahmen. Während ein Kamerad sich um die Beatmung kümmerte (mit und ohne Hilfsmittel), konzentrierte sich der zweite Helfer auf die Herzdruckmassage im Rhythmus 30:2 (30x Drücken, zwei mal beatmen). Auch der Einsatz von Defibrillatoren wurde intensiv beübt und durchgeführt. Eine besondere Herausforderung lag, wie auch im echten Einsatz, beim Auffinden eines verunglückten Motorradfahrers mit Helm auf dem Kopf. Immer wieder kommt die Frage auf: Helm runter oder nicht? Hier heißt es ganz klar, ist der Patient nicht mehr ansprechbar muss, zur Einleitung der Reanimation oder stabilen Seitenlage der Helm runter. Diesen Vorgang übten wir besonders intensiv.

Mit vielen neuen Eindrücken und aufgefrischtem Wissen sind wir jetzt wieder auf dem aktuellen Stand der Ersten Hilfe und bedanken uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei Julia, welche extra einen Samstag für die Ausbildung unserer Wehrmänner und Frauen für das wichtige Thema “Erste Hilfe” opferte. 

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Fahrzeugkunde

Nach der langen Winterpause ging es am Montag wieder los mit dem regulären Übungsdienst.

Als Auffrischung des Wissens stand der erste Übungsdienst somit im Zeichen der Fahrzeug- und Gerätekunde. Dabei suchten wir bestimmte Feuerwehrgerätschaften und führten eine Funktionsüberprüfung sowie einen kleinen Wissenstest durch.

Ein weiterer Schwerpunkt der Schulung war das Thema BOS Funk und das Verhalten nach der Alarmierung. In der Theorie gingen wir gemeinsam die entsprechenden Schritte, vom Eintreffen am Gerätehaus bis zum richtigen Status für die Leitstelle und der Lagemeldung nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle durch. Dabei wurden auch noch mal die Besonderheiten der Funkgeräte erklärt.

Nach gut eineinhalb Stunden waren wir wieder Fit für den nächsten Einsatz und freuen uns natürlich bereits jetzt auf den nächsten Übungsdienst.

Was sind die Unterschiede zwischen dem Einsatzhelm und der Schutzkleidung bei Forst- und Waldarbeiten? Diese und viele weitere Fragen beschäftigten uns am ersten Übungsdienst.
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