Jugend: Knobelaufgaben für den Nachwuchs

Am letzten Mittwoch musste die Jugendlichen unserer Jugendfeuerwehren aus Türkheim, Wiedergeltingen und Irsingen mit Köpfchen eine knifflige Aufgabe lösen.

Das es bei der Feuerwehr nicht nur um Geschwindigkeit geht, sondern auch einiges an Köpfchen gefordert ist, bewiesen am Mittwoch unsere Jugendfeuerwehrler bei einer Knobelaufgabe sowie bei den Stichen und Bunden.

In zwei Gruppen aufgeteilt ging es rund um das Thema taktisches, überlegtes Vorgehen sowie die richtige Anwendung der bekannten Feuerwehrknoten. Während eine Gruppe die verschiedensten Knoten übte, musste sich die andere Gruppe hinter dem Feuerwehrhaus der Aufgabe stellen, eine Kübelspritze aus einem Fass zu „bergen“ ohne einen Kreis zu betreten oder das Fass zu berühren. Ohne große Berührungsangst begannen die jungen Feuerwehrler mit dem Zusammentragen von verschiedensten Ideen und setzten diese auch gleich in die Tat um. Bereits nach kurzer Zeit konnten mit verschiedenen Wegen die richtige Lösung gefunden werden.

Sichtlich beeindruckt von der tollen Leistung des Feuerwehrnachwuchses konnten wir diese, vorletzte, Übung des Jahres wieder mit einem tollen Erlebnis abschließen.

Besonders gefreut hat uns der „Zuwachs“ bei den Wiedergeltinger Kameraden, welche unter anderem aufgrund unserer „25h-Übung“ gleich zwei neue Mitgliederinnen für die Jugendfeuerwehr gewinnen konnten. Klasse!

Auch wir in Irsingen suchen Kinder- und Jugendliche ab 13 Jahren für unsere Jugendfeuerwehr. Gerne beraten wir Eltern und interessierte Kinder auch außerhalb unserer Übungszeiten. Bei Interesse schreiben Sie uns eine Email an jugendfeuerwehr(Ersetzen Sie diesen Text durch das @ Zeichen)ff-irsingen.de

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Jugend: 25h im vollen Einsatz

Wir trotzen weder Wind noch Wetter! Unter diesem Motto fand unsere große 25h Jugendübung zwar nicht statt, jedoch war gerade das Wetter mit Schnee und eisigem Wind eine besondere Herausforderung am Übungswochenende.

18 Jugendliche und mehrere Betreuer der Jugendfeuerwehren aus Türkheim, Wiedergeltingen und Irsingen starteten im vergangenen Oktoberwochenende gemeinsam in die wohl längste Jugendübung dieses Jahres. Ganze 25 Stunden ging es neben Theorie, Ausbildung sowie Spaß und Spiel auch und besonders um spannende Einsatzübungen aus dem Alltag einer Feuerwehr. Während der Samstag ruhig begann und wir den Jugendlichen die Schlafplätze sowie theoretischen Unterricht im Bereich Funken gaben, kam bereits der erste ungeplante Einsatz. Aufgrund eines (echten) Heizungsdefektes war der Keller der Feuerwache Türkheim mit Wasser überflutet. Mit entsprechenden Geräten machten sich die jungen Kameraden sofort an die Arbeit und entfernten mit Wassersauger und Pumpen das Wasser nach draußen. Viel Zeit zum Verschnaufen blieb den Nachwuchseinsätzkräften jedoch nicht. Gegen 16 Uhr meldete sich zum ersten mal der Hausalarm mit einer ausgedehnten Ölspur in Wiedergeltingen. Vor Ort mussten die Jugendfeuerwehrler nicht nur zeigen, wie Einsatzstellen gegen den fließenden Verkehr abgesichert werden, auch das Abbinden und Aufnehmen von gefährlichen Flüssigkeiten (in unserem Fall ungefährliches Glykol) wurde in der Praxis umgesetzt.

Pizzabuffet zum Abendessen

Erschöpft vom ersten Einsatz freuten sich die Jugendlichen über das große Pizzabuffet. Gleich mehrere Partypizzen luden zum „Kräftetanken“ ein – und diese Kraft sollten die Übungsteilnehmer auch brauchen.

Verkehrsunfall fordert alle Einsatzkräfte

Um 19.30 Uhr meldete sich wieder der laute Alarmton – diesmal hieß es: „Schwerer Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen in Irsingen“. Mit Einsatzhorn und Blaulicht ging es auf den Hof der Feuerwehr Irsingen, dort waren zwei PKW „verunfallt“ ein Fahrer wurde vermisst, drei Personen waren in den Wracks eingeschlossen. Unter Vornahme von Schere und Spreizer gingen die älteren Jugendlichen an die technische Rettung, während die jüngeren den vermissten Fahrer suchten und die Verletzten in den Fahrzeugen betreuten. Trotz wenig oder bisher gar keiner Einsatzpraxis entfernten die Florianer fachgerecht Türen und das Dach und konnten nach kürzester Zeit alle Personen aus den Fahrzeugen befreien.

Nachtruhe? Nicht mit uns!

Nach dem anstrengenden Einsatz brauchten die Jugendlichen erst mal eine Verschnaufpause. Während sich die jüngeren bereits bettfertig machten, erklang erneut der Alarmton. Diesmal zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im JuZe Irsingen. Wieder ging es mit Blaulicht und Einsatzhorn durch dichtes Schneegestöber (!) nach Irsingen. Aus den dortigen Fenstern quoll bereits dichter Rauch. Mit einer Wärmebildkamera und einem Löschschlauch erkundeten zwei Trupps das verrauchte Gebäude und konnten auf dem Herd einen Topf mit „verbrannten“ Essen finden. Nach diesem Löscheinsatz ging es dann erst mal in die Kojen zum Schlafen.

Alarm: Personensuche im Schnee

Pünktlich um 6 Uhr war die Nachtruhe bereits wieder um, eine Person wurde vermisst. Mit Funkgeräten ausgestattet machten sich die Feuerwehrjungs und Mädchen im winterlichen Türkheim auf die Suche nach einer Person mit weißem Mantel, kohleartigen Augen und einer Möhrennase. Da trotz intensiver Suche keine derartige Person gefunden werden konnte, ging es direkt zum leckeren Frühstück mit frischer Milch, Rührei und Speck.

Starke Rauchentwicklung in der Kiesgrube

Nach dem Frühstück ging es bereits weiter zum nächsten Einsatz. In der Kiesgrube Türkheim war ein großer Holzhaufen in Brand geraten. Ausgerechnet als die Löschmannschaften alle Schläuche verlegt hatten piepsten plötzlich die Funkmelder der erwachsenden Kameraden zum echten Einsatz, einem Verkehrsunfall auf der A96. Während ein Teil der Kameraden zum Einsatz auf die Autobahn fuhren, kümmerten sich die anderen Betreuuer um ein kontrolliertes Abbrennen des Haufens, sowie die Beaufsichtigung der Jugendlichen.

Letzter Einsatz hatte es noch mal in sich

Nach einem stärkenden Mittagessen folgte der letzte aber wieder sehr anspruchsvolle Alarm für die Nachwuchskräfte. In einem Wiedergeltinger Unternehmen war es zu einem Betriebsunfall gekommen. Mehrere Arbeiter waren unter einem tonnenschweren Container begraben. Mit Hebekissen und Spreizer sowie der Winde vom Löschfahrzeug wurde auch dieser Einsatz schnell und fachgerecht von den Jugendlichen abgearbeitet. Müde aber zufrieden konnten nach diesem spannenden 25 Stunden der Restsonntag zuhause genutzt werden.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei den zahlreichen Sponsoren von Semmeln, Milch, Eiern und vielem mehr, sowie der tollen Berichterstattung in der Mindelheimer Zeitung und dem Wochenkurier Mindelheim bedanken.

Ganz besonders freuen wir uns natürlich über neue Mitglieder die sich der Jugendfeuerwehr anschließen wollen, getreu dem Motto #findedeinfeuer!

Fotostrecke (Fotos Schreiegg / Rizer / Karatas)

Hauptübung: Feuerschein im Wald

Unter dem Stichwort „unklarer Feuerschein“ fand heuer unsere große Jahreshauptübung aller aktiven Kameraden und Kameradinnen unserer Wehr statt.

„Einsatz für die Feuerwehr Irsingen! Feuerschein am östlichen Ortsrand.“ Mit dieser Einsatzmeldung startete am letzten Freitag unsere große Jahreshauptübung.

Am Waldrand entdeckten wir dann, einen bereits entsprechend vorbereiteten, in „Vollbrand“ befindlichen Stadel. Die Herausforderung bestand darin, schnellstmöglich Löschwasser an das Brandobjekt heranzuführen. Während bei einem echten Brandereignis recht schnell die wasserführenden Großfahrzeuge aus Bad Wörishofen oder Türkheim unterstützend eintreffen, musste in der Übungslage ohne diese Hilfe gearbeitet werden. Es galt also Wasser aus der nahen Wertach anzusaugen und dieses über eine lange Wegstrecke an den „brennenden“ Stadel zu bringen. Dazu wurden neben unserer Tragkraftspritze auch die Frontpumpe zum Einsatz gebracht. Nach gut einer dreiviertel Stunde konnten „Feuer aus!“ gemeldet werden.

Gerade der schnelle Aufbau einer kontinuierlichen Wasserversorgung, auch wenn andere Fahrzeuge mit Wassertanks eintreffen oder vor Ort sind, ist für einen Löscherfolg dringend notwendig.

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Übung: Wasserentnahme aus Gewässern

Kein Regen, Temperaturen um die 30°C und ausgetrocknete Böden – ideale Voraussetzungen für Flächen- und Waldbrände. Doch gerade im Freiland ist Wasser in Form von Hydranten nicht vorhanden – wie wir trotzdem an unser Löschmittel Nummer 1 kommen, übten wir am Montag.

Brennt es im Ort oder im Gewerbegebiet haben wir schnell Zugriff auf eine Vielzahl von Ober- und Unterflurhydranten, die unsere Einsatzfahrzeuge mit Wasser versorgen. Wenn es jedoch auf einem Feld, Wiese oder im Wald brennt steht – meist – kein Hydrant zur Verfügung. Im Rahmen unseres Ausbildungs- und Übungsabends beschäftigten wir uns daher mit dem Thema Wasserentnahme aus Oberflächengewässern, Pools und unterirdischen Schächten.

Bereits ein kleines Planschbecken enthält ausreichend Wasser für einen Erstangriff

Ein kleines Planschbecken war daher die erste Wasserquelle für einen angenommenden Brand einer Wiese am Ortsrand von Irsingen. Mit einer speziellen Tauchpumpe wurde das Plastikbecken innerhalb von ein paar Minuten leergesaugt. Im Einsatzfall reichen die gut 1.200 Liter für 3-5 Minuten Löscheinsatz. Zumindest einen Entstehungsbrand könnten wir damit schnell unter Kontrolle bekommen, bis die Wasserversorgung zu einem Tanklöschfahrzeug oder einem Hydranten aufgebaut wurde.

Zweite Übung „Brennt Mähdrescher auf Feld“

In der zweiten Übung nahmen wir den vermeintlichen Brand eines Mähdreschers auf einem Feld an. Als Wasserquelle sollte uns hier das Hinterlandwasser der Stauanlage am Irsinger See dienen. Leider war auch hier – aufgrund der Trockenheit – der Wasserstand zu niedrig, um mit der Pumpe Wasser sicher fördern zu können. Im Einsatzfall hätten wir jetzt unsere Hochdrucklöschanlage sowie Feuerlöscher zum Einsatz gebracht und die Schlauchleitungen für die nachrückenden wasserführenden Fahrzeuge aus Bad Wörishofen oder Türkheim bereitgestellt.

Nach gut zwei Stunden Praxis kehrten wir gemeinsam wieder in das Feuerwehrhaus zurück.

Mängel bei Hydrantenkontrolle festgestellt

Am Montag waren drei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Irsingen im Ortsgebiet unterwegs und überprüften die Funktionsfähigkeit der Unterflurhydranten – im Brandfall zählt jede Sekunde.

Im Rahmen unseres heutigen Übungsdienstes ging es Rund um die lebensrettenden Wasserspender im Brandfall, den Unterflurhydranten. Drei Kameraden befuhren dazu mit unserem neuen Kombi den Norden Irsingens und überprüften die dort befindlichen Unterflurhydranten auf Funktionstüchtigkeit.

Was ist ein Unterflurhydrant?

Unter kleinen unscheinbaren Metallabdeckungen auf der Fahrbahn verstecken sich die sogenannten Unterflurhydranten. Um diese im Brandfall in Betrieb zu nehmen, werden die Schachtdeckel entfernt, ein Standrohr aufgeschraubt und dann kann das Löschen beginnen, wenn alles ordnungsgemäß gewartet wird.

Hydrantenschilder eingewachsen, Hydrantenschächte lassen sich nicht öffnen

Bei der Kontrolle prüften wir zum einen, ob die rot-weißen Hinweisschilder auf die Hydranten zu erkennen sind, dann überprüften wir die Zugänglichkeit zu den Hydranten unter anderem ob sich die Schächte leicht öffnen lassen. Weiterhin wurde ein Standrohr aufgeschraubt und jeder Unterflurhydrant kurz gespült. Leider fielen bei der Kontrolle einige Mängel auf:

  • Hydrantenschilder waren teilweise komplett eingewachsen, hierbei bitten wir die Grundstückseigentümer, in eigenem Interesse, die Hecken so weit zurückzuschneiden, dass die Schilder jederzeit, auch in der Nacht, leicht zu finden sind.
  • Mehrere Hydrantendeckel ließen sich trotz größter Kraftanstrengung nicht öffnen.
  • Teilweise fehlten Schutzabdeckungen oder Abdeckkappen in den Unterflurhydranten.

Die mangelhaften Hydranten wurden dokumentiert und werden an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Anwohner mit eingewachsenen Schildern wurden teilweise direkt durch uns angesprochen.

Fahrzeugkunde nach der Hydrantenkontrolle

Nach dem Abschluss der ersten Kontrollrunde erfolgte an der Wache noch eine kurze Fahrzeugunterweisung am neuen Transporter. Dabei wurden die Beleuchtungseinrichtungen, der Funk sowie die Sondersignalanlage erklärt und einer Funktionsprobe unterzogen.

Wir bedanken uns auf diesem Wege für die freundlichen Gespräche mit den Anwohner in den Straßen, welche unsere Arbeit interessiert verfolgt haben. Im Laufe dieses Übungsjahres werden auch die anderen Hydranten einer Kontrolle der Feuerwehr unterzogen. Bitte achten Sie auf die Hydrantenschilder – diese geben uns Hilfestellung wenn es bei Ihnen brennt.

Übung: Rettung nach Verkehrsunfall

Mit der Staatsstraße 2015 und der MN 10 gehören auch viel befahrende Ortsverbindungsstraßen zu unserem Ausrückebereich. Im Fokus unserer Montagsausbildung stand daher diesmal das Thema „Retten nach Verkehrsunfall“.

„Übungseinsatz für die Freiwillige Feuerwehr Irsingen, gemeldeter Verkehrsunfall, auslaufende Betriebsstoffe“. Mit dieser „Einsatzmeldung“ rückten wir am Montag gemeinsam zu unserem Ausbildungsabend aus. Vor Ort fanden wir einen PKW vor – welcher, so die Übungsannahme, im Bereich des Motors brannte – im Fahrzeug befand sich offensichtlich noch eine bewusstlose Person.

Mit begrenzten Mitteln maximal erfolgreich

Während ein Trupp mit unserem Hochdrucklöschgerät die Brandbekämpfung am Fahrzeugmotor übernahm, betreuten zwei weitere Kameraden den „bewusstlosen“ Fahrzeuginsassen und retteten den Patienten aus dem „qualmenden“ PKW. Zeitgleich forderte der Melder über die „Übungsleitstelle“ weitere Kräfte zur Einsatzstelle nach. Im Anschluss erfolgte die Nachbesprechung, bei welcher wir noch mal die Möglichkeiten einer „kleinen Wehr“ in Augenschein nahmen. Dabei stellten sich auch Fragen, wie wir beispielsweise ohne Wassertank (auf unserem LF haben wir lediglich 100 Liter Wasser im Hochdrucklöschgerät), schnell und effektiv einen Entstehungsbrand ablöschen können, bzw. wie mit Hohlstrahlrohr und Pulverlöscher ein doppelter Löscherfolg realisiert werden kann (Ersticken und Abkühlen). Auch die Absicherung gegen Wegrollen spielt bei Fahrzeugbränden eine wichtige Rolle, wir setzten dieses mit Fahrzeugkeilen um. Weiterhin stand natürlich auch die Rettung des Verletzten im Fokus. Im Übungsbeispiel stand das Fahrzeug in Brand, der Insasse war nicht ansprechbar und tief bewusstlos (keine Vitalfunktionen feststellbar). Aufgrund der akuten Gefahr durch die „Flammen“ entschieden wir uns zur Crash-Rettung des Patienten. Außerhalb des Fahrzeuges erfolgten dann Wiederbelebungsmaßnahmen bis zum Eintreffen des „Übungsrettungsdienstes“. Wäre der Insasse eingeklemmt gewesen bzw. hätte sich der „Brand“ ablöschen lassen, wäre unsere Aufgabe, neben des Unterbauens für die technische Rettung durch unsere Nachbarwehr, auch das sogenannte Glasmanagement gewesen, dass Unfallfahrzeug soweit vorzubereiten, dass die Spezialkräfte sofort mit schwerem Gerät weiterarbeiten können.

Einsätze können Überraschungen bereithalten

Im Fokus dieser Übung stand vor allem der dynamische Effekt eines Einsatzes. Die Erstmeldung muss nicht immer richtig sein und kann dramatisch von der tatsächlichen Lage abweichen. In unserem Beispiel wurde beim „Ausrücken“ von einem kleineren Unfall ausgegangen, „wo ein paar Sack Ölbindemittel reichen“. Vor Ort stellte sich die Lage dann ganz anders da, ein Fahrzeug qualmte eine Person war offensichtlich bewusstlos im Fahrzeug. Einfach nur „abwarten“ und auf die anderen Wehren warten geht in solchem Fall nicht – hier kann die erst eintreffende Feuerwehr bereits viel Vorbereitungsarbeit leisten um schnellstmöglich den Patienten zu retten. Wie wichtig dabei auch die persönliche Betreuung ist, unterstrich der Übungsleiter noch mal besonders: „Wir sprechen mit unserem Patienten und erklären was wir machen, wir lassen den Patienten nach dem ersten Ansprechen nicht mehr alleine!“.

Zweite Übung in Industriegebiet

Als zweites Übungsobjekt wählten wir am Montag ein Industriegelände im Unterfeld. Hierbei ging es um das schnelle und möglichst fehlerfreie Aufbauen der Löschgruppe. Doch auch hier hatte sich unser Gruppenführer etwas – gemeines – einfallen lassen. Während vorne fleißig aus zwei Rohren gelöscht wurde, hieß es auf ein mal „Gefahr! Alle sofort zurück!“ Im Ernstfall heißt es jetzt schnellstmöglich die Arbeit einstellen und zurück zum Fahrzeug und dort sammeln. Nach einer Abschlussbesprechung fuhren wir nach diesem durchaus aufregenden Abend zurück in die Wache und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her.

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Türkheim: Gemeinsam Löschen gemeinsam Helfen

Am Freitag übten wir anlässlich des 80. Jubiläums der Werkfeuerwehr Salamander gemeinsam mit den Wehren aus Türkheim, Wiedergeltingen, Rammingen, Amberg, Bad Wörishofen und dem BRK Türkheim auf dem Werksgelände der Firma Salamander.

Um 19 Uhr hieß es Übungsalarm für die Werkfeuerwehr Salamander! In einem Kesselhaus hatte es in der Übungsannahme eine Explosion gegeben – mehrere Personen werden vermisst. Unmittelbar nach dem Eintreffen der Kameraden der Werkfeuerwehr rückten auch die anderen Einheiten zum „brennenden Kesselhaus“ aus.

Jede Wehr eine Aufgabe

Während des Einsatzes erhielt jede Feuerwehr einen eigenen Abschnitt sowie einen individuellen Einsatzauftrag zugewiesen. Wir hatten die Aufgabe eine Wasserversorgung von einem Oberflurhydranten zu unserem Fahrzeug aufzubauen und anschließend mit drei C-Rohren bei der Gebäudebrandbekämpfung zu unterstützen.

Zusammenarbeit klappt hervorragend

Unter den Wachsamen Augen der Salamander Geschäftsleitung sowie dem Kreisbrandrat Alexander Möbus arbeiteten die verschiedenen Feuerwehren und das BRK Bereitschaft Türkheim Hand in Hand zusammen. Nach gut einer Stunde konnte „Feuer aus!“ gemeldet werden.

Neues „altes“ Fahrzeug erleichtert uns die Arbeit

Wie bereits bei der Übung am letzten Freitag konnte auch unser neu beschafftes Einsatzfahrzeug – unser Kombi – bei dieser Übung zeigen wie notwendig die Beschaffung war. Neben dem Personaltransport weiterer Einsatzkräfte konnten nach der Übung die kontaminierten Schläuche schnell abtransportiert werden. Nach der Bestückung mit frischen Schläuchen konnte auch die Irsinger Wehr wieder Einsatzbereitschaft melden.

Gemeinsames Abendessen

Im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens konnten wir den Abend mit den anderen Kameraden und Kameradinnen gemütlich ausklingen lassen.

Zur Werkfeuerwehr Salamander

Die Werkfeuerwehr Salamander wurde 1938 gegründet und ist derzeit die einzige staatlich anerkannte Werkfeuerwehr im Landkreis Unterallgäu (in Memmingen gibt es noch die Werkfeuerwehr Metzeler und am Allgäu Airport die Betriebsfeuerwehr Allgäu Airport).

 

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Funken aber richtig!

Bei unserer heutigen Frühjahrsschulung ging es rund um das Thema Digitalfunk und vor allem was es dabei zu beachten gibt.

Unter den wachsamen Augen der Mannschaft referierte Alexander Resch am Montag Abend zum Thema Digitalfunk. Dabei ging es zum Einen um das Auffrischen des Wissens und zum Anderen um erste Erfahrungsberichte aus dem bisherigen Funkbetrieb.

Was früher 2m/4m war ist jetzt DMO/TMO

Kamerad Resch erklärte noch mal die Unterschiede und Besonderheiten der verschiedenen Funkmodi und zeigte uns anhand von kleinen Übungen, wie und in welcher Gruppe wann was gefunkt werden soll. Wichtig war ihm dabei vor allem den flüssigen Ablauf nach einer Alarmierung einzuprägen. Welchen Status setzen wir wenn wir zum Einsatzort fahren und was gibt es alles zu beachten, beispielsweiser wenn zu wenig Einsatzkräfte nach einem Alarm am Feuerwehrhaus stehen.

Auch die „NOTRUF“ Funktion wurde erklärt und exemplarisch geübt.

Nach gut 90 Minuten sind wir jetzt alle wieder Fit für das Funken im Einsatzbetrieb.

Fit für das neue Jahr

Während wir im Sommerhalbjahr vor allem praktisch üben, stand am Montag die erste Schulung des neuen Dienstjahres an.

Damit beim Ausrücken alles klappt und jeder seine Aufgaben kennt, stand der erste Ausbildungsabend ganz im Zeichen der Organisation nach einem Alarm. Dabei ging es von der Alarmierung über den Weg ins Gerätehaus bis zum Abrücken mit dem Einsatzfahrzeug.

Besonders dem Thema Tetra-Digitalfunk widmeten wir uns besonders. Welche Stati sind zu setzen, was melde ich wann der Leitstelle und welche Besonderheiten sind sonst beim digitalen Funken zu beachten. Mit interessanten Hinweisen und Tipps gestaltete unser 1. Kommandant Georg Resch den Ausbildungsabend und frischte unser Wissen auf.

Unsere nächsten Ausbildungstermine können Sie dem Kalender entnehmen.

Gemeinsame Hauptübung mit der Feuerwehr Wiedergeltingen

Jährliche Einsatzübung mit den Kameraden aus Wiedergeltingen

Im Ernstfall müssen alle Handgriffe sitzen – um dies zu trainieren, übten wir am 06.10.2017 gemeinsam mit den Kameraden der Nachbarwehr Wiedergeltingen.

Als Übungsobjekt diente die Lagerhalle eines Wiedergeltinger Betriebes. Dort, so die Übungsannahme, war es nach einem technischen Defekt zu einem Brand gekommen, welcher die gesamte Lagerhalle mit dichtem Rauch füllte.

Während die Kameraden aus Wiedergeltingen unter schwerem Atemschutz im Innenangriff den Brandherd ablöschten, war es die Aufgabe unserer Wehr, die Wasserversorgung aus einer Zisterne sicherzustellen und dann die Brandbekämpfung von Außen vorzunehmen.

Dazu setzten wir Saugschläuche und unsere Feuerlöschkreiselpumpe zur Wasserförderung ein. Zeitgleich bauten wir den Löschangriff mit einem Verteiler und drei C-Rohren auf.

Gemeinsam konnte bereits nach kurzer Zeit „Feuer aus!“ und somit Übungsende gemeldet werden.

Die regelmäßigen Übungen mit unseren Nachbarwehren helfen uns auch im Einsatzfall das notwenidge Einsatzmittel zu nutzen.

Übungsbericht + Bild