Jugend: Gemeinsamer Ausbildungsabend in Wiedergeltingen

Gemeinsam bekämpfen die Wehren aus Irsingen, Türkheim und Wiedergeltingen bei größeren Ereignissen Brände oder retten Menschen, Tiere oder bedeutende Sachwerte. Auch unsere Jugendgruppen übten am Mittwoch Abend gemeinsam.

Unter dem Vorzeichen des Kreisfeuerwehrtages am 05.05.2018 in Mindelheim und der damit verbundenen Prüfung / Abnahme der Jugendflamme, stand der heutige Ausbildungsabend mit den Kameraden aus Türkheim und Wiedergeltingen.

Theorie dann Praxis

Unter den wachsamen Augen der Jugendlichen erklärte Kamerad Manfred Künstle, Jugendbetreuer der Feuerwehr Wiedergeltingen, die Besonderheiten vom Verteiler. Wo werden welche Schläuche angeschlossen, welcher Trupp welches Rohr vornimmt und was bei Sonderlöschmitteln wie Schaum oder dem B-Rohr zu beachten ist.

Schlauchwerfen – schwerer als es aussieht

Von der Theorie ging es dann gleich in die Praxis. Auf dem Hof bauten wir dazu eine “Wurfstrecke” für die Rollschläuche auf. Die Jugendlichen mussten, unter der fachlichen Aufsicht der Ausbilder, einen doppelt gerollten C-Schlauch richtig in ein 8×2 Meter großes Feld abrollen. Dabei musste der Schlauch zwischen zwei Pylonen hindurch kommen. Mit einem ersten Erfolgserlebnis konnten die Jugendlichen diese Aufgabe alle mit Bravour meistern. Neben hilfreichen Tipps zum Thema Ausrollen und auch Aufwickeln der Schläuche standen die Ausbilder auch sonst mit Rat und Tat zur Seite.

Vier Saugschläuche!

Abschließend stellten sich die Kameraden der Jugendfeuerwehr Türkheim noch einer Zusatzübung. Dabei wurde die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer geübt. Die Jugendlichen mussten dazu vier Saugschläuche richtig kuppeln. Neben Geschick ging es hierbei auch um die Grundkenntnisse von Knoten & Stichen. Nach diesem Bonus endete unser erster “Sommerübungsdienst” mit einem frischen (alkoholfreien) Getränk.

Interesse bekommen?

Wer jetzt Interesse bekommen hat, ist herzlich als Zuschauer zu unserer nächsten Jugendübung am 25.04.2018 um 18.30 Uhr in Irsingen, Hardstr. 9 eingeladen. Wir freuen uns natürlich auch über interessierte Eltern (die vielleicht sogar ihr eigenes Interesse an der Feuerwehr entdecken).

Fotos

Funken aber richtig!

Bei unserer heutigen Frühjahrsschulung ging es rund um das Thema Digitalfunk und vor allem was es dabei zu beachten gibt.

Unter den wachsamen Augen der Mannschaft referierte Alexander Resch am Montag Abend zum Thema Digitalfunk. Dabei ging es zum Einen um das Auffrischen des Wissens und zum Anderen um erste Erfahrungsberichte aus dem bisherigen Funkbetrieb.

Was früher 2m/4m war ist jetzt DMO/TMO

Kamerad Resch erklärte noch mal die Unterschiede und Besonderheiten der verschiedenen Funkmodi und zeigte uns anhand von kleinen Übungen, wie und in welcher Gruppe wann was gefunkt werden soll. Wichtig war ihm dabei vor allem den flüssigen Ablauf nach einer Alarmierung einzuprägen. Welchen Status setzen wir wenn wir zum Einsatzort fahren und was gibt es alles zu beachten, beispielsweiser wenn zu wenig Einsatzkräfte nach einem Alarm am Feuerwehrhaus stehen.

Auch die “NOTRUF” Funktion wurde erklärt und exemplarisch geübt.

Nach gut 90 Minuten sind wir jetzt alle wieder Fit für das Funken im Einsatzbetrieb.

Du bist schon cool? Werde noch cooler und komm zur Jugendfeuerwehr!

Rauch steigt in den Himmel, die Sirene heult und bereits kurz darauf fährt die Feuerwehr mit Einsatzhorn zum Brand. Während Deine Kumpels zum Gucken kommen, bist Du mit dabei!

Werde Teil “der Feuerwehr” und komm zur Jugendfeuerwehr!

Die Jugendfeuerwehr Irsingen besteht aktuell aus zwei Ausbildern und drei Jugendfeuerwehrleuten. Wir üben regelmäßig mit den Jugendfeuerwehren aus Wiedergeltingen und Türkheim und planen gemeinsame Aktivitäten, 24h Übungen und Ausflüge. Neben der klassischen Feuerwehrausbildung, die mit der bayerischen Jugendleistungsprüfung endet, stehen bei uns auch Spaß, Spiel und gemeinsame Freizeitaktivitäten auf dem Plan.

Du möchtest mal bei der Flughafenfeuerwehr reinschauen? Oder mal auf einer Berufsfeuerwehrwache in Augsburg oder München den Alltag von “großen” Feuerwehrmännern und Frauen kennenlernen? Gemeinsam mit dem Jugendrotkreuz oder der THW Jugend Übungen unternehmen und zeigen was in Dir steckt? All diese Möglichkeiten und noch vieles, vieles mehr erwartet Dich in der Jugendfeuerwehr Irsingen.

Wie geht es nach der Jugendfeuerwehr weiter?

Mit Abnahme der Jugendleistungsprüfung und einem Mindestalter von 16 Jahren kannst Du als Feuerwehranwärter in den aktiven Feuerwehrdienst der “Großen” wechseln. Durch Deine gute Grundausbildung bist Du bereits fit zum Feuerlöschen und unterstützt bis zum 18. Lebensjahr nach Deinen Möglichkeiten im Einsatz.

Lust bekommen?

  • Du bist 13 Jahre oder älter?
  • Du möchtest gemeinsam mit anderen Jugendlichen einer sinnvollen Freizeitaktivität nachgehen und ganz nebenbei noch fit für den Feuerwehrdienst gemacht werden?
  • Du hast Lust auf Action, Spannung, Abenteuer, Technik und natürlich auch viel Spaß und Spiel?

Dann schnapp Dir Deinen beste Freund(in) oder schau einfach so bei einem unserem nächsten Jugendübungsabend vorbei! Am besten meldest Du oder Deine Eltern sich kurz vorher per Email bei uns unter jugendfeuerwehr(Ersetzen Sie diesen Text durch das @ Zeichen)ff-irsingen.de damit wir bescheid wissen.

Wir sind dabei und wo bleibst Du?

Mehr Informationen

  • Email an jugendfeuerwehr(Ersetzen Sie diesen Text durch das @ Zeichen)ff-irsingen.de

Flyer

Kleiner humorvoller Videobeitrag zum Thema Jugendfeuerwehr

Wir sind dabei und wo bleibst Du? from Jeremy Rizer on Vimeo.

Ein weiterer Videobeitrag von einer großen Jugendfeuerwehrübung der Jugendfeuerwehren aus Siebnach, Schwabmünchen, Mindelheim, Hiltenfingen und Schwabegg

Generalversammlung 2018: 395 ehrenamtliche Einsatzstunden

Weniger Einsätze mehr Einsatzstunden – angeordnete Sicherheitswachen bringen Wehr an Belastungsgrenze – Feuerwehr jetzt auch mit eigener Internetseite online

Im Gasthof Kreuz fand am 16.03.2018 die Generalversammlung der Feuerwehr Irsingen sowie des Feuerwehrvereines Irsingen statt. Vereinsvorstand Josef Santjohanser eröffnete die Generalversammlung traditionell mit einer Gedenkminute an die gestorbenen Kameraden.

Im Anschluss folgten Berichte des Schriftführers, Kassierers sowie der Bericht des 1. Kommandanten Georg Resch und vor allem hier gab es einige lobenswerte jedoch auch kritische Punkte.

Ehrenamtliche leisten 394,75 Einsatzstunden

„2017 war (einsatztechnisch) ein eher ruhiges Jahr für die Feuerwehr Irsingen…“, so Resch. Insgesamt mussten die Irsinger Wehrmänner zu sechs Einsätzen, die sich in zwei Brände und vier technische Hilfeleistungen aufgliederten, ausrücken. „…trotzdem haben die Einsatzstunden mit 394,75 (ggü. 367 Einsatzstunden 2016) einen neuen Rekord erreicht…allein 301 Einsatzstunden gingen auf (angeordnete) Sicherheitswachen. Wir sind hier definitiv an der Belastungsgrenze unserer Wehr angekommen“, ergänzte Resch bei seinen Ausführungen, denen auch der 1. Bürgermeister Christian Kähler und Feuerwehrreferent Markus Schöffel (Marktgemeinderat) gespannt zuhörten. „Hier muss sich was ändern!“, forderte Resch. „Das Ordnungsamt und auch die Veranstalter müssen hier mehr in die Pflicht genommen werden“, fügte er abschließend hinzu.

Vom Truppmann zum Gruppenführer in Rekordzeit

Benedikt Albrecht (l.) freute sich über die Beförderung zum Löschmeister durch den 1. Kommandanten Georg Resch (m.) und Vereinsvorstand Josef Santjohanser (r.) Foto: © Jarchow

Neben den kritischen Ausführungen lobte Resch jedoch auch seine Kameraden. Neun Übungen, sieben besuchte Lehrgänge und die sechs Einsätze forderten viel Freizeit von den Kameraden. Ein Kamerad stach im Jahr 2017 besonders hervor und wurde dafür auch belohnt.

Benedikt Albrecht konnte sich über die Ernennung zum Löschmeister freuen. Durch sein hohes Engagement entwickelte sich Albrecht innerhalb nur eines Jahres vom Feuerwehrmann zum Gruppenführer. Zahlreiche Lehrgänge mussten dafür in der knappen Freizeit besucht werden. Seine Feuerprobe hatte Albrecht dann ausgerechnet beim größten Einsatz der Irsinger Wehr, einem Kellerbrand am 13.04.2017. „Seine Feuerprobe hat Bene mit Bravur bestanden“, lobte Resch bei der Übergabe des Rangabzeichens. Als Löschmeister gehört Albrecht jetzt in den Führungskader der Feuerwehr, er leitet bereits jetzt eine Gruppe der Feuerwehr Irsingen bei Übungen und Ausbildungsdiensten.

Mit inzwischen 27 aktiven Kameraden und drei Jugendfeuerwehrkräften ist die Wehr auch 2018 wieder gut aufgestellt. Auch über Neuzugang Jeremy Rizer freute sich Resch, „wir haben, wie schon im Vorjahr, wieder einen Kameraden gewonnen, der hervorragend in unsere Wehr passt.“

PowerFlares sollen die Arbeit der Wehrmänner sicherer machen

Eine Überraschung hatte Oliver Krivacek, Chefredakteur und Inhaber vom Nachrichtenportal mindelmedia.de als Geschenk für die Wehr dabei. Krivacek überreichte der Feuerwehr Irsingen einen Einsatzkoffer mit drei sogenannten PowerFlares. „Diese hellen und besonders belastbaren orangen Warnleuchten können die Arbeit der Wehrmänner vor allem in der Nacht oder bei Unfällen sicherer machen,“ beschrieb Krivacek bei der Übergabe des Koffers die Lampen, welche ab sofort auf dem Einsatzfahrzeug verlastet werden. „Dank integrierter Ladeeinrichtung sind die Lampen somit immer einsatzbereit und ergänzen Pylone und Blitzleuchten der Feuerwehr sinnvoll“, so Krivacek weiter.

Spenden rückläufig

Mit einem Minus für den Feuerwehrverein beschloss der Kassierer Christian Glaßner seinen Bericht. Er wurde einstimmig durch die Versammlung entlastet. Neben den fehlenden Einnahmen aus dem Feuerwehrfest, welches 2017 nicht stattfand, gingen auch die Spenden um gut 1.200 Euro zurück. Grund zur Sorge besteht jedoch nicht, da der Feuerwehrverein noch gut aufgestellt ist. Trotzdem appellierten Glaßner und Vorstand Santjohanser auch an die Firmen, die wichtige Arbeit der Feuerwehr durch Spenden zu unterstützen.

Feuerwehr Irsingen jetzt mit eigener Webseite im Internet vertreten

Als große Überraschung präsentierte Jeremy Rizer zum Abschluss der Generalversammlung die Internetseite der Feuerwehr Irsingen. Unter www.ff-irsingen.de präsentiert sich die Wehr ab sofort im Internet sowie unter Feuerwehr Irsingen auch auf Facebook. Neben der Information über die Arbeit der Wehr dient die Seite auch zur Mitgliederwerbung.

Dankesworte durch Bürgermeister Christian Kähler

In seinen Grußworten bedankte sich Türkheims 1. Bürgermeister Christian Kähler für den stetigen Einsatz der Feuerwehrkameraden. Auch auf die Kritik an den vielen Sicherheitswachen ging Kähler ein und versprach dieses Thema mit dem Ordnungsamt zu besprechen. Mit den Worten „Ihr seid heute von mir, als kleines Dankeschön, zum Essen eingeladen“, schloss Kähler seine Grußworte. Darüber freuten sich nicht nur der Kassierer sondern natürlich auch die vielen Kameraden, die den Abend mit knusprigen Schnitzel und Pommes Frites ausklingen ließen.

Fit für das neue Jahr

Während wir im Sommerhalbjahr vor allem praktisch üben, stand am Montag die erste Schulung des neuen Dienstjahres an.

Damit beim Ausrücken alles klappt und jeder seine Aufgaben kennt, stand der erste Ausbildungsabend ganz im Zeichen der Organisation nach einem Alarm. Dabei ging es von der Alarmierung über den Weg ins Gerätehaus bis zum Abrücken mit dem Einsatzfahrzeug.

Besonders dem Thema Tetra-Digitalfunk widmeten wir uns besonders. Welche Stati sind zu setzen, was melde ich wann der Leitstelle und welche Besonderheiten sind sonst beim digitalen Funken zu beachten. Mit interessanten Hinweisen und Tipps gestaltete unser 1. Kommandant Georg Resch den Ausbildungsabend und frischte unser Wissen auf.

Unsere nächsten Ausbildungstermine können Sie dem Kalender entnehmen.

Rauchmelder können Leben retten

Geräte sind ab 2018 in allen Wohnungen Pflicht

Unterallgäu. Ab Januar 2018 müssen alle Wohnungen mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein. Darauf weist Kreisbrandrat Alexander Möbus hin. Bislang galt die Rauchmelderpflicht nur für Neubauten. „Rauchwarnmelder können Leben retten“, betont Möbus. „Wenn dieser Alarm schlägt, bleibt in der Regel noch genügend Zeit, um den Brand selbst zu löschen oder sich und seine Familie zu retten.“

Die Geräte sind künftig in allen Schlafräumen und Kinderzimmern Pflicht. Außerdem müssen sie in Fluren angebracht werden, die zu Aufenthaltsräumen führen. Zugelassen sind nur Rauchmelder, die der Produktnorm DIN EN 14604 entsprechen und eine sogenannte CE-Kennzeichnung besitzen. Menschen, die gar nicht oder nur schlecht hören, können die Geräte laut Möbus mit Lichtsignalanlagen und sogenannten Rüttelkissen verbinden. Auch eine Vernetzung der Geräte könne in manchen Fällen sinnvoll sein. Zum Beispiel, wenn bei Rauch im Kinderzimmer auch der Rauchmelder im Schlafzimmer der Eltern Alarm auslösen soll.

Für den Einbau von Rauchmeldern ist der Eigentümer der Wohnung verantwortlich. Dass das Gerät betriebsbereit ist, muss der Bewohner sicherstellen. Es sei denn, der Eigentürmer übernimmt diese Verpflichtung selbst. Möbus empfiehlt Mietern und Vermietern eine schriftliche Vereinbarung, wer für die Betriebsbereitschaft von Rauchmeldern verantwortlich ist.

Info: Viele weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.rauchmelder-lebensretter.de

So funktioniert ein Rauchmelder
  • Ein Rauchmelder schlägt bei einem Brand schnell Alarm. Er erkennt die feinen Rauchpartikel, die dabei entstehen, schon nach ein bis drei Minuten. Damit können sich die Bewohner in Sicherheit bringen, bevor die Rauchkonzentration gefährlich wird.
  • Betrieben werden die Geräte in der Regel mit handelsüblichen Batterien. Diese halten zwei bis drei Jahre. Damit man weiß, wann man neue Batterien braucht, sollte man einen Brandmelder kaufen, der auf eine nachlassende Batterieleistung aufmerksam macht.
  • Rauchmelder sollten an der Zimmerdecke befestigt werden, da sich Rauch zuerst unter der Deck sammelt. Am besten bringt man sie in der Mitte des Raums an, mindestens aber in einem Abstand von 50 Zentimetern von der Wand.
  • Zu Fehlalarmen durch Zigarettenrauch oder Kerzen kommt es bei guten Rauchmeldern nicht.

Wintersturm sorgt für Arbeit

  1. Kurz und heftig stürmte es am 14.12.2017 im Unterallgäu – auch unsere Wehr musste ausrücken.

Schnee und Orkanböen bis 120 km/h stürmten am frühen Morgen über Irsingen und sorgten auch in Irsingen für Schäden.

Bäume blockieren die Ortsverbindungsstraße

Um kurz nach sieben informierten Autofahrer einen Feuerwehrkameraden unserer Wehr über mehrere umgestürzte Bäume im Waldstück der Hardstraße in Richtung Staatsstraße 2015. Unverzüglich informierte der Kamerad die Leitstelle über 112 und ließ Sirenenalarm für die Feuerwehr Irsingen auslösen. Nur kurze Zeit später sperrten wir die Ortsverbindungsstraße und begannen mit dem Entfernen der umgestürzten Bäume mit der Kettensäge. Nach gut einer Stunde war die Straße wieder sicher befahrbar.

Zweiter Einsatz ein paar Tage später

Am Samstag mussten wir erneut in das Waldstück ausrücken um einen weiteren Baum zu entfernen, welcher sich bereits gefährlich in Richtung Fahrbahn geneigt hatte.

Foto: Vielen Dank an Herrn Lang für die Freigabe seines Bildes für diesen Artikel.

Gemeinsame Hauptübung mit der Feuerwehr Wiedergeltingen

Jährliche Einsatzübung mit den Kameraden aus Wiedergeltingen

Im Ernstfall müssen alle Handgriffe sitzen – um dies zu trainieren, übten wir am 06.10.2017 gemeinsam mit den Kameraden der Nachbarwehr Wiedergeltingen.

Als Übungsobjekt diente die Lagerhalle eines Wiedergeltinger Betriebes. Dort, so die Übungsannahme, war es nach einem technischen Defekt zu einem Brand gekommen, welcher die gesamte Lagerhalle mit dichtem Rauch füllte.

Während die Kameraden aus Wiedergeltingen unter schwerem Atemschutz im Innenangriff den Brandherd ablöschten, war es die Aufgabe unserer Wehr, die Wasserversorgung aus einer Zisterne sicherzustellen und dann die Brandbekämpfung von Außen vorzunehmen.

Dazu setzten wir Saugschläuche und unsere Feuerlöschkreiselpumpe zur Wasserförderung ein. Zeitgleich bauten wir den Löschangriff mit einem Verteiler und drei C-Rohren auf.

Gemeinsam konnte bereits nach kurzer Zeit “Feuer aus!” und somit Übungsende gemeldet werden.

Die regelmäßigen Übungen mit unseren Nachbarwehren helfen uns auch im Einsatzfall das notwenidge Einsatzmittel zu nutzen.

Übungsbericht + Bild

 

 

Tag der offenen Tür

Ganz im Zeichen unserer Wehr stand der Pfingsmontag zum Tag der offenen Tür

Wer kommt eigentlich wenn es in Irsingen brennt? Die Feuerwehr! Doch wer ist eigentlich die Feuerwehr die da anrückt? Unter diesem Motto präsentierten wir den Bürgerinnen und Bürgern unser Gerätehaus sowie unsere Fahrzeuge. Und informierten auch über unsere ehrenamtliche Arbeit, denn genau wie in vielen umliegenden Gemeinden, kommt auch in Irsingen keine Berufsfeuerwehr sondern Nachbarn, Kollegen und Freunde aus dem Ort, die bei einem Alarm alles stehen und liegen lassen und in das Gerätehaus eilen.

Brandschutz fängt Zuhause an

Ein weiterer Schwerpunkt des Tag der offenen Tür lag auf Brandprävention und Brandschutz. Vor allem in Anbetracht der gesetzlichen Veränderungen und der damit verbundenen Rauchmelderpflicht – auch und besonders – für Wohnungen, gab es viele Fragen. Diese konnten vor Ort fachkundig geklärt werden. Zum Thema Rauchmelder werden wir noch einen Ratgeberbeitrag bei uns veröffentlichen.

Was mache ich wenn der Rauchmelder anschlägt und es wirklich brennt? Ganz klar raus aus dem Gefahrenbereich und über 112 die Feuerwehr alarmieren. Wenn es sich um einen Entstehungsbrand handelt und keine direkte Gefahr für Leib und Leben besteht kann mit einem Feuerlöscher ein Löschversuch unternommen werden. Auch wie dies richtig geht und was bei den verschiedenen Brandarten und Löschmitteln zu beachten ist konnte direkt vor Ort ausprobiert und gezeigt werden.

Neben viel Information gab es natürlich auch Zeit für einen Schnack und das eine oder andere Gespräch.

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