Jugend: Knobelaufgaben für den Nachwuchs

Am letzten Mittwoch musste die Jugendlichen unserer Jugendfeuerwehren aus Türkheim, Wiedergeltingen und Irsingen mit Köpfchen eine knifflige Aufgabe lösen.

Das es bei der Feuerwehr nicht nur um Geschwindigkeit geht, sondern auch einiges an Köpfchen gefordert ist, bewiesen am Mittwoch unsere Jugendfeuerwehrler bei einer Knobelaufgabe sowie bei den Stichen und Bunden.

In zwei Gruppen aufgeteilt ging es rund um das Thema taktisches, überlegtes Vorgehen sowie die richtige Anwendung der bekannten Feuerwehrknoten. Während eine Gruppe die verschiedensten Knoten übte, musste sich die andere Gruppe hinter dem Feuerwehrhaus der Aufgabe stellen, eine Kübelspritze aus einem Fass zu „bergen“ ohne einen Kreis zu betreten oder das Fass zu berühren. Ohne große Berührungsangst begannen die jungen Feuerwehrler mit dem Zusammentragen von verschiedensten Ideen und setzten diese auch gleich in die Tat um. Bereits nach kurzer Zeit konnten mit verschiedenen Wegen die richtige Lösung gefunden werden.

Sichtlich beeindruckt von der tollen Leistung des Feuerwehrnachwuchses konnten wir diese, vorletzte, Übung des Jahres wieder mit einem tollen Erlebnis abschließen.

Besonders gefreut hat uns der „Zuwachs“ bei den Wiedergeltinger Kameraden, welche unter anderem aufgrund unserer „25h-Übung“ gleich zwei neue Mitgliederinnen für die Jugendfeuerwehr gewinnen konnten. Klasse!

Auch wir in Irsingen suchen Kinder- und Jugendliche ab 13 Jahren für unsere Jugendfeuerwehr. Gerne beraten wir Eltern und interessierte Kinder auch außerhalb unserer Übungszeiten. Bei Interesse schreiben Sie uns eine Email an jugendfeuerwehr(Ersetzen Sie diesen Text durch das @ Zeichen)ff-irsingen.de

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Wenn der Kamin plötzlich Funken schlägt

Wohlige Wärme, dazu knistert das Holz, richtig toll kann so ein Kaminofen sein. Die Öfen sind gefragt, aber beim Betrieb wird viel falsch gemacht. Immer öfter muss die Feuerwehr ausrücken, um Kaminbrände zu löschen. Was kann man vorsorglich dagegen tun?

Aus dem Schlot schlagen Flammen, giftige Gase strömen ins Zimmer, das Haus droht abzubrennen. Wenn der Kamin brennt, kann es richtig gefährlich werden.

„Wenn es tatsächlich brennt, sollte man auf jeden Fall gleich die „112“ wählen und nicht versuchen, das Feuer mit Wasser zu löschen“, rät die Feuerwehr Irsingen. Ein Löschen mit Wasser dagegen ist sogar besonders gefährlich, da im heißen Kamin das Wasser schlagartig verdampft, sein Volumen enorm vergrößert und dann den Kamin sprengen kann. Ein Kaminbrand entsteht, wenn sich Ablagerungen im Schornstein oder im Rauchrohr entzünden. Diese Ablagerungen entstehen durch Ruß oder Rauch-Kondensation. Die Hauptursache für Kaminbrände ist falsches Heizen. Es werden oft ungeeignete oder zu feuchte Brennstoffe verwendet.

Um Kaminbrände zu vermeiden, ist Folgendes zu beachten:

Vorsorgemaßnahmen

  • Bei der Anschaffung muss berücksichtigt werden, dass Heizleistung und Kaminquerschnitt angepasst sind. Das muss in Rückssprache mit dem Kaminkehrer oder Ofenbauer entschieden werden.
  • Zum Anzünden sollten Sie immer nur trockenes Holz, etwas Papier oder Anzünder, auf keinen Fall aber Flüssiges verwenden.
  • Das Holz, das Sie verwenden, sollte maximal einen Feuchtigkeitsgehalt von 20 Prozent haben. Das ist in der Regel nach zwei Jahren Lagerung erreicht.
  • Achten Sie auf genügend Zuluft. Wenn nach dem Anschüren die Zuluft zu schnell abgeschnitten wird, schwelt das Holz nur an. Es kommt zur Rußbildung. Wenn die Sichtscheibe schwarz beschlagen ist, ist das ein Warnsignal.
  • Verwenden Sie ordnungsgemäßes Brennmaterial- kein Gerümpel, Haushaltsabfälle, Windeln (Pampers), Joghurtbecher etc.. Die Verfeuerung von unerlaubten Brennmaterial ist nicht nur verboten, sondern führt zu extremen Schadstoffausstößen und kann Schäden in Feuerstätten und Rauchfängen auslösen!

Wenn es doch zum Brand kommt, bewahren Sie Ruhe und rufen Sie die Feuerwehr unter 112 an.

Unterlassen Sie eigene Löschungversuche mit Wasser. Die Gefahr, dass der Schornstein explodiert, ist zu groß.

Schließen Sie alle Zuluftöffnungen am Ofen. Kontrollieren Sie die Umgebung und stellen Sie einen Feuerlöscher bereit, um vorbereitet zu sein, wenn es durch die große Hitzeentwicklung bis zu 1.400 Grad zu einem Sekundärbrand kommt.

Jugend: 25h im vollen Einsatz

Wir trotzen weder Wind noch Wetter! Unter diesem Motto fand unsere große 25h Jugendübung zwar nicht statt, jedoch war gerade das Wetter mit Schnee und eisigem Wind eine besondere Herausforderung am Übungswochenende.

18 Jugendliche und mehrere Betreuer der Jugendfeuerwehren aus Türkheim, Wiedergeltingen und Irsingen starteten im vergangenen Oktoberwochenende gemeinsam in die wohl längste Jugendübung dieses Jahres. Ganze 25 Stunden ging es neben Theorie, Ausbildung sowie Spaß und Spiel auch und besonders um spannende Einsatzübungen aus dem Alltag einer Feuerwehr. Während der Samstag ruhig begann und wir den Jugendlichen die Schlafplätze sowie theoretischen Unterricht im Bereich Funken gaben, kam bereits der erste ungeplante Einsatz. Aufgrund eines (echten) Heizungsdefektes war der Keller der Feuerwache Türkheim mit Wasser überflutet. Mit entsprechenden Geräten machten sich die jungen Kameraden sofort an die Arbeit und entfernten mit Wassersauger und Pumpen das Wasser nach draußen. Viel Zeit zum Verschnaufen blieb den Nachwuchseinsätzkräften jedoch nicht. Gegen 16 Uhr meldete sich zum ersten mal der Hausalarm mit einer ausgedehnten Ölspur in Wiedergeltingen. Vor Ort mussten die Jugendfeuerwehrler nicht nur zeigen, wie Einsatzstellen gegen den fließenden Verkehr abgesichert werden, auch das Abbinden und Aufnehmen von gefährlichen Flüssigkeiten (in unserem Fall ungefährliches Glykol) wurde in der Praxis umgesetzt.

Pizzabuffet zum Abendessen

Erschöpft vom ersten Einsatz freuten sich die Jugendlichen über das große Pizzabuffet. Gleich mehrere Partypizzen luden zum „Kräftetanken“ ein – und diese Kraft sollten die Übungsteilnehmer auch brauchen.

Verkehrsunfall fordert alle Einsatzkräfte

Um 19.30 Uhr meldete sich wieder der laute Alarmton – diesmal hieß es: „Schwerer Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen in Irsingen“. Mit Einsatzhorn und Blaulicht ging es auf den Hof der Feuerwehr Irsingen, dort waren zwei PKW „verunfallt“ ein Fahrer wurde vermisst, drei Personen waren in den Wracks eingeschlossen. Unter Vornahme von Schere und Spreizer gingen die älteren Jugendlichen an die technische Rettung, während die jüngeren den vermissten Fahrer suchten und die Verletzten in den Fahrzeugen betreuten. Trotz wenig oder bisher gar keiner Einsatzpraxis entfernten die Florianer fachgerecht Türen und das Dach und konnten nach kürzester Zeit alle Personen aus den Fahrzeugen befreien.

Nachtruhe? Nicht mit uns!

Nach dem anstrengenden Einsatz brauchten die Jugendlichen erst mal eine Verschnaufpause. Während sich die jüngeren bereits bettfertig machten, erklang erneut der Alarmton. Diesmal zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im JuZe Irsingen. Wieder ging es mit Blaulicht und Einsatzhorn durch dichtes Schneegestöber (!) nach Irsingen. Aus den dortigen Fenstern quoll bereits dichter Rauch. Mit einer Wärmebildkamera und einem Löschschlauch erkundeten zwei Trupps das verrauchte Gebäude und konnten auf dem Herd einen Topf mit „verbrannten“ Essen finden. Nach diesem Löscheinsatz ging es dann erst mal in die Kojen zum Schlafen.

Alarm: Personensuche im Schnee

Pünktlich um 6 Uhr war die Nachtruhe bereits wieder um, eine Person wurde vermisst. Mit Funkgeräten ausgestattet machten sich die Feuerwehrjungs und Mädchen im winterlichen Türkheim auf die Suche nach einer Person mit weißem Mantel, kohleartigen Augen und einer Möhrennase. Da trotz intensiver Suche keine derartige Person gefunden werden konnte, ging es direkt zum leckeren Frühstück mit frischer Milch, Rührei und Speck.

Starke Rauchentwicklung in der Kiesgrube

Nach dem Frühstück ging es bereits weiter zum nächsten Einsatz. In der Kiesgrube Türkheim war ein großer Holzhaufen in Brand geraten. Ausgerechnet als die Löschmannschaften alle Schläuche verlegt hatten piepsten plötzlich die Funkmelder der erwachsenden Kameraden zum echten Einsatz, einem Verkehrsunfall auf der A96. Während ein Teil der Kameraden zum Einsatz auf die Autobahn fuhren, kümmerten sich die anderen Betreuuer um ein kontrolliertes Abbrennen des Haufens, sowie die Beaufsichtigung der Jugendlichen.

Letzter Einsatz hatte es noch mal in sich

Nach einem stärkenden Mittagessen folgte der letzte aber wieder sehr anspruchsvolle Alarm für die Nachwuchskräfte. In einem Wiedergeltinger Unternehmen war es zu einem Betriebsunfall gekommen. Mehrere Arbeiter waren unter einem tonnenschweren Container begraben. Mit Hebekissen und Spreizer sowie der Winde vom Löschfahrzeug wurde auch dieser Einsatz schnell und fachgerecht von den Jugendlichen abgearbeitet. Müde aber zufrieden konnten nach diesem spannenden 25 Stunden der Restsonntag zuhause genutzt werden.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei den zahlreichen Sponsoren von Semmeln, Milch, Eiern und vielem mehr, sowie der tollen Berichterstattung in der Mindelheimer Zeitung und dem Wochenkurier Mindelheim bedanken.

Ganz besonders freuen wir uns natürlich über neue Mitglieder die sich der Jugendfeuerwehr anschließen wollen, getreu dem Motto #findedeinfeuer!

Fotostrecke (Fotos Schreiegg / Rizer / Karatas)

Planungen zur Erweiterung unseres Feuerwehrgerätehauses

Es ist zu klein und lässt sich nicht ausreichend beheizen, unser Feuerwehrgerätehaus kommt an seine Grenzen. In der Marktgemeinderatssitzung vom 18.10.2018 wurde ein Konzept für uns vorgestellt.

Wenn es um die Sicherheit geht, bleibt nicht viel Spielraum für Alternativen. So lässt sich der notwendig gewordene Umbau unseres Feuerwehrhauses am besten zusammenfassen. Die Fahrzeughalle sowie das Gebäude entsprechen nicht mehr den Vorschriften und müssen daher umgebaut werden. In der Marktgemeinderatssitzung vom 18.10.2018 ging es um zwei Konzeptvorschläge für unser neues / altes Feuerwehrhaus.

Konzept mit zwei Stellplätzen wird favorisiert

In beiden Konzeptvorschlägen wird das bestehende Gerätehaus durch einen Anbau erweitert. In Konzept 1 wurde ein Stellplatz sowie die Alarmausfahrt über die Bgm.-Lofner-Straße vorgestellt, im zweiten Konzept präsentiere das Planungsbüro einen Anbau mit zwei Stellplätzen sowie der Ausfahrt über die Hardtstraße (wie bisher). Nach reger Diskussion setzte sich in der ersten Betrachtung (noch keine Beschlussfassung) das Konzept 2 durch. Im weiteren Verlauf wird es nun um Detailfragen gehen bis dann der Marktgemeinderat final einen Beschluss fassen wird. Auf diesem Wege bedanken wir uns bereits jetzt bei allen Marktgemeinderäten und Rätinnen für die Unterstützung unserer ehrenamtlichen Arbeit durch diese dringend notwendige Ausbaumaßnahme.

Selbstverständlich berichten wir auf unserer Seite weiterhin über die Fortschritte in Zusammenhang mit dem Feuerwehrgerätehaus.

Unser bestehendes Feuerwehrhaus bleibt erhalten, bekommt jedoch einen Ausbau.

Hauptübung: Feuerschein im Wald

Unter dem Stichwort „unklarer Feuerschein“ fand heuer unsere große Jahreshauptübung aller aktiven Kameraden und Kameradinnen unserer Wehr statt.

„Einsatz für die Feuerwehr Irsingen! Feuerschein am östlichen Ortsrand.“ Mit dieser Einsatzmeldung startete am letzten Freitag unsere große Jahreshauptübung.

Am Waldrand entdeckten wir dann, einen bereits entsprechend vorbereiteten, in „Vollbrand“ befindlichen Stadel. Die Herausforderung bestand darin, schnellstmöglich Löschwasser an das Brandobjekt heranzuführen. Während bei einem echten Brandereignis recht schnell die wasserführenden Großfahrzeuge aus Bad Wörishofen oder Türkheim unterstützend eintreffen, musste in der Übungslage ohne diese Hilfe gearbeitet werden. Es galt also Wasser aus der nahen Wertach anzusaugen und dieses über eine lange Wegstrecke an den „brennenden“ Stadel zu bringen. Dazu wurden neben unserer Tragkraftspritze auch die Frontpumpe zum Einsatz gebracht. Nach gut einer dreiviertel Stunde konnten „Feuer aus!“ gemeldet werden.

Gerade der schnelle Aufbau einer kontinuierlichen Wasserversorgung, auch wenn andere Fahrzeuge mit Wassertanks eintreffen oder vor Ort sind, ist für einen Löscherfolg dringend notwendig.

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Jugend: Gemeinsame Großübung in Berg

Zusammen mit den Feuerwehren aus Ettringen, Wiedergeltingen und Türkheim sowie der BRK-Bereitschaftsjugend aus Bad Wörishofen, führten wir am Samstag eine Alarmübung für unsere Jugendfeuerwehr durch

Um 18.12 Uhr piepsten die Handys der Irsinger Jugendfeuerwehrler. „+++ÜBUNGSALARM für die Jugendfeuerwehr, bitte ins Feuerwehrgerätehaus kommen!“ hieß es in der Einsatz-SMS.

Gemeinsam mit den Jugendausbildern Jürgen Kreher und Jeremy Rizer ging es dann mit unserem Einsatzkombi zum Bereitstellungsraum an der Türkheimer Feuerwache. Dort fuhren wir gemeinsam mit den Wehren aus Türkheim und Wiedergeltingen zum Übungsobjekt nach Berg.

„Großbrand eines landwirtschaftlichen Anwesens“

Vor Ort meldete der Einsatzleiter der Ettringer Feuerwehr den „Brand“ eines landwirtschaftlichen Anwesens. Während ein Teil unserer Jungkameraden die BRK Helfer bei der Patientenrettung und Betreuung unterstützte, bauten wir einen Faltbehälter für die Wasserversorgung, sowie einen Löschangriff mit drei Rohren auf.

Höhepunkt der 12-Stunden Übung

Der „Großbrand“ war die Abschlussübung der Ettringer Feuerwehr, welche eine sogenannte 12-Stunden Übung durchgeführt hatte. Gemeinsam zeigten alle Wehren wieder einmal eindrucksvoll wie gute Zusammenarbeit aussieht. Nach dem „Löscherfolg“ ließen wir den Abend bei einem leckeren Steak vom Grill ausklingen.

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Jugend: „Rauch über Irsingen“ – Brennen und Löschen

Diesmal war es nicht das Wetter, welches am Abend für die „Nebelschwaden“ rund um das Feuerwehrhaus Irsingen sorgte, sondern der Übungs- und Ausbildungsabend der Jugendfeuerwehren aus Irsingen, Wiedergeltingen und Türkheim.

Unter dem Motto „Brennen und Löschen“ ging es in der Jugendübung am Mittwoch rund um Brände und das richtige Löschmittel. Dazu hatten wir in einem Brennkorb mehrere Brennholzscheite entzündet. Während die Flammen sich langsam in das Holz fraßen, ging es für die Nachwuchsfeuerwehrler erst mal in die Theorie. Dabei ging es um das „Dreieck des Brennens“. Damit Feuer brennen kann benötigt es immer drei Faktoren:

  1. Brennstoff (brennbares Material)
  2. Sauerstoff
  3. Temperatur

Wenn auch nur einer der Punkte nicht erfüllt ist, kann kein Brand entstehen. Bei der Brandbekämpfung hat die Feuerwehr also mehrere Möglichkeiten ein Feuer zu löschen. Wir können den Brennstoff entfernen, den Sauerstoff entziehen oder das Brenngut abkühlen. Mit unserem „Standardlöschmittel“ Wasser können zwar viele Brände (vor allem Feststoffe) abgelöscht werden, jedoch bietet sich Wasser nicht für alle Brände an. So führen Fett- und Metallbrände bei Kontakt mit Wasser zu sehr heftigen Reaktionen.

Jugendliche üben mit Feuerlöschern

Gemäß unserem Motto konnten die Jugendfeuerwehrler nach der theoretischen Unterweisung selber mit den verschiedensten Feuerlöschern üben. Dabei zeigte sich recht schnell, dass beispielsweise der CO Löscher für Brände von Holz im Freien nicht geeignet ist. Die „erstickende“ Wirkung ist in der Natur nicht gegeben. Gute Erfolge erzielten die Jugendlichen beim Löschen mit dem Schaumlöscher. Durch das zugefügte Netzmittel kann das Wasser noch besser in das Holz eindringen somit dort das Feuer ersticken und gleichzeitig kühlen. Ähnliche Erfolge hatte auch der Einsatz des Pulverlöschers. Mit einer dichten weißen Wolke wurde das Feuer „ausgeschlagen“. Neben der großen Oberfläche ist auch hier das „Ersticken“ der Weg zum Löscherfolg. Für die große Pulverwolke, die sich noch einige Minuten im westlichen Ortsbereich bewegte, möchten wir uns an dieser Stelle entschuldigen.

Vorbereitungen für 24-Stundenübung laufen

Auch am heutigen Abend warf die große 24-Stundenjugendübung wieder ihre Schatten voraus. Im Oktober werden die drei Jugendgruppen gemeinsam Übungen und „Einsätze“ abarbeiten, dabei wird der „Alltag“ einer „Berufsfeuerwehreinheit“ nachgestellt. Wer jetzt noch Lust auf Jugendfeuerwehr bekommen hat schreibt uns am besten eine Mail an jugendfeuerwehr(Ersetzen Sie diesen Text durch das @ Zeichen)ff-irsingen.de

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Irsinger Delegation belegt 2. Platz

Auch Kameradschaft, Spaß und natürlich gemeinsame Zeit gehören zu den angenehmen Momenten in der Freiwilligen Feuerwehr. Im Rahmen eines „Plauschturnieres“ zum 20-jährigen Fahnenjubiläum und zu 20 Jahre Patenschaft mit Mogelsberg (Schweiz) der Feuerwehr Türkheim stellte auch unsere Wehr eine „Wettkampfdelegation“.

Vorab ein großes Danke und unsere Frauen und Mädels. Ihr müsst nicht nur unsere vielen Termine, Ausflüge und natürlich Einsätze und Übungen über Euch ergehen lassen, sondern unterstützt uns sogar bei Terminen des Vereines, wie am Samstag in Türkheim, bei denen uns gleich drei taffe Mädels unterstützen. Dafür auch mal ein Danke!

Die Türkheimer ließen sich nicht lumpen und luden ihre Gäste, zu denen neben Mogelsberg und Irsingen auch Rammingen und die Werkfeuerwehr Salamander gehörten, zum einem leckeren Gyrosteller in den Gasthof Rosenbräu. Natürlich ging es nicht nur um das Essen, sondern auch um den kameradschaftlichen Erfahrungsaustausch und eben lustige Spaßwettkämpfe.

Vom Bierkistenstapeln bis Weißwurst-Wettessen

Konzentration, Geschick und vor allem Teamgeist waren bei allen Wettkämpfen ein wesentlicher Faktor zum gewinnen. Und so mussten unsere Delegationsmitglieder sich den fiesen kleinen Herausforderungen stellen. Wer Luftballon aufblasen liest denkt sich sicherlich „ist ja einfach“ – doch Feuerwehr wäre nicht Feuerwehr wenn sich hier nicht „Gerätschaften“ einbinden lassen könnten und so musste der an einem B-Schlauch hängende leere Luftballon durch ein B-Rohr mit Atemluft aufgeblasen werden bis er Platzt (der Ballon nicht der Schlauch). Gar nicht so einfach und auf Zeit besonders herausfordernd. Den Kampf gegen den Magen musste dann unser Kamerad zum Weißwurstwettessen – dabei galt es möglichst viele (kochend heiße) Weißwürste innerhalb von zwei Minuten zu essen wie möglich. Beim Bierkistenstapeln – in der Horizontalen – war dann wieder Kraft und Hirn gefragt um möglichst lang die gestapelten Kisten zu halten. Auch beim abschließenden Maßkrug-Wettschießen zeigten sich unsere Ischinga von der besten Seite.

Der Lohn der Arbeit? Unsere Damen und Herren belegten den 2. Platz (nach Türkheim) im Gaudiwettbewerb und konnten für die gesamte Mannschaft zwei Kästen „Hopfenlöschmittel“ mit nach Hause nehmen.

Danke an die Kameraden der anderen Wehren und natürlich besonders den Türkheimern für diesen lustigen und kurzweiligen Abend bei Euch.

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Jugend: Gemeinsam auf „Vermisstensuche“

Was passiert eigentlich, wenn Menschen im Wald vermisst werden und wie kann schnell und Effizient gesucht werden? Unter diesem Motto ging es am Mittwoch gemeinsam mit unseren Kameraden und Kameradinnen zur Jugendübung in ein Waldstück bei Türkheim.

Nach der Sommerpause ging es am Mittwoch bei der gemeinsamen Jugendübung der Jugendfeuerwehren aus Irsingen, Türkheim und Wiedergeltingen gleich wieder richtig zur Sache. Als Ausbildungsthema wurde das Thema „Vermisstensuche“ gewählt. Immer wieder wird die Feuerwehr zur Unterstützung der Polizei und des Rettungsdienstes bei der Suche nach vermissten Personen angefordert, wie dabei vorgegangen werden kann übten wir gemeinsam in Türkheim.

Suchketten erleichtern die Arbeit

In sechs Gruppen aufgeteilt, suchten die Jugendlichen den nahen Wald in einer Suchkette ab. Dazu liefen die Jugendfeuerwehrler mit gut einer Armlänge Abstand nebeneinander und suchten den Nahbereich nach Personen oder Gegenständen ab. Ausgestattet mit Funkgeräten und Rettungstrage wurden die Jugendlichen auch schnell fündig. Unter einem Baum war bereits die erste „vermisste“ Person entdeckt worden. Über Funk wurde der Standort an die Einsatzleitung mitgeteilt und mit der Rettung der Puppe begonnen.

Person unter Stamm eingeklemmt

Anspruchsvoller wurde es nur wenige Meter weiter für die anderen Suchtruppmitglieder. Unter einem „Baumstamm“ war ein „Verletzter“ in Form einer Übungspuppe eingeklemmt und nicht Ansprechbar. Auch hier mussten die Nachwuchsfeuerwehrler über Funk Verstärkung anfordern um dann – mit vereinten Kräften – den Baum vom Patienten zu entfernen. Nach der „Erstversorgung“ wurde auch diese Puppe in „Sicherheit“ gebracht.

Nach der Übung folgte noch eine kurze Nachbesprechung mit Tipps und Hinweisen. Auch stellten sich die Ausbilder den Fragen der Jugendlichen.

Ankündigung auf Jahreshighlight

Besonders interessant war die Vorankündigung auf die sogenannte 24-Stunden Jugendübung der drei Jugendfeuerwehren. Für den Oktober ist ein gemeinsames Übungswochenende geplant. In „24 Stunden“ steht dabei nicht nur Ausbildung und Theorie auf der Liste sondern auch Kennenlernen, Spiel und Spaß, Kameradschaft, Teamgeist und natürlich zahlreiche „Übungseinsätze“. Mehr zu diesem spannenden Wochenende in Kürze.

Jetzt noch Anmelden und dabei sein!

Wer 13 Jahre oder älter ist und Lust auf ein spannendes und abwechslungsreiches Hobby hat, ist herzlich willkommen sich bei unsere nächsten Übung selbst ein Bild zu machen. Wer schnell ist kann unverbindlich bereits bei der kommenden 24-Stunden Übung dabei sein. Wir freuen uns auf Euch!

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Übung: Wasserentnahme aus Gewässern

Kein Regen, Temperaturen um die 30°C und ausgetrocknete Böden – ideale Voraussetzungen für Flächen- und Waldbrände. Doch gerade im Freiland ist Wasser in Form von Hydranten nicht vorhanden – wie wir trotzdem an unser Löschmittel Nummer 1 kommen, übten wir am Montag.

Brennt es im Ort oder im Gewerbegebiet haben wir schnell Zugriff auf eine Vielzahl von Ober- und Unterflurhydranten, die unsere Einsatzfahrzeuge mit Wasser versorgen. Wenn es jedoch auf einem Feld, Wiese oder im Wald brennt steht – meist – kein Hydrant zur Verfügung. Im Rahmen unseres Ausbildungs- und Übungsabends beschäftigten wir uns daher mit dem Thema Wasserentnahme aus Oberflächengewässern, Pools und unterirdischen Schächten.

Bereits ein kleines Planschbecken enthält ausreichend Wasser für einen Erstangriff

Ein kleines Planschbecken war daher die erste Wasserquelle für einen angenommenden Brand einer Wiese am Ortsrand von Irsingen. Mit einer speziellen Tauchpumpe wurde das Plastikbecken innerhalb von ein paar Minuten leergesaugt. Im Einsatzfall reichen die gut 1.200 Liter für 3-5 Minuten Löscheinsatz. Zumindest einen Entstehungsbrand könnten wir damit schnell unter Kontrolle bekommen, bis die Wasserversorgung zu einem Tanklöschfahrzeug oder einem Hydranten aufgebaut wurde.

Zweite Übung „Brennt Mähdrescher auf Feld“

In der zweiten Übung nahmen wir den vermeintlichen Brand eines Mähdreschers auf einem Feld an. Als Wasserquelle sollte uns hier das Hinterlandwasser der Stauanlage am Irsinger See dienen. Leider war auch hier – aufgrund der Trockenheit – der Wasserstand zu niedrig, um mit der Pumpe Wasser sicher fördern zu können. Im Einsatzfall hätten wir jetzt unsere Hochdrucklöschanlage sowie Feuerlöscher zum Einsatz gebracht und die Schlauchleitungen für die nachrückenden wasserführenden Fahrzeuge aus Bad Wörishofen oder Türkheim bereitgestellt.

Nach gut zwei Stunden Praxis kehrten wir gemeinsam wieder in das Feuerwehrhaus zurück.

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