Gruppenübergreifender Übungsabend

In einer gemeinsamen Übung konnten die Montags- und Freitagsgruppe die Zusammenarbeit im Einsatzfall trainieren.

Um die reibungslosen Abläufe bei Einsätzen zu optimieren und das richtige Vorgehen bei Bränden zu üben, trafen sich am Montag beide Gruppen zu einer gemeinsamen Lösch- und Rettungsübung.

Im Vorfeld hatten zwei Kameraden ein Übungsszenario vorbereitet. In diesem Szenario wurde die Leitstelle über einen lauten Knall sowie eine Rauchentwicklung und Hilferufe im Wald informiert. Mit dieser „Erstmeldung“ rückten die 18 Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen zum gemeldeten Ort aus. Hier wurden die Gruppenführer bereits vor die erste Herausforderung gestellt, denn die angenommene Explosion hatte eine Waldhütte in „Brand“ gesetzt, mindestens eine Person wurde vermisst. Doch weit und breit stand keine Wasserversorgung zur Verfügung. Die einzige Quelle für das Löschwasser war der Stausee, welcher jedoch nur über einen steilen Hang zu erreichen war. In der Übungsannahme wurde die Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke „trocken“ aufgebaut und geübt. Zeitgleich suchte die Gruppe aus dem Mannschaftstransportwagen die vermisste Person und konnte diese dann auch in einem Hochsitz finden.

„Brandbekämpfung und Personenrettung“

Während die Gruppe vom Löschfahrzeug die „Brandbekämpfung“ der Hütte vornahm, rettetet die Kameraden den „verletzten Arbeiter“ vom Hochsitz und leisteten im Anschluss gleich noch Erste Hilfe.

Um den Löschgruppenaufbau auch noch mit „Wasser am Rohr“ zu üben, wurde eine weitere Übungssituation geschaffen. Diesmal musste das Vereinsheim eines Segelvereines gelöscht werden. Dazu war es notwendig die Tragkraftspritze an den Stausee zu tragen, von dort Wasser anzusaugen und dieses dann im „Löschangriff“ auf den „Brandherd“ zu bringen.

Ein weiterer Ausbildungsschwerpunkt lag bei der richtigen Nutzung der digitalen Handfunkgeräte. Aufgrund der Lage konnte nicht mit Handzeichen und Zurufen gearbeitet werden. Die Abstimmung musste also „Blind“ über Funk erfolgen.

Nach fast zwei Stunden intensiven Übens folgte dann noch die Nachbestückung der Einsatzfahrzeuge im Gerätehaus. Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen.

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Jugend: Löschen und Retten im Team

Bei einer großen Jugendübung der Jugendfeuerwehren Wiedergeltingen, Türkheim und Irsingen, der Rettungshundestaffel, dem lieben Team der Notfalldarstellung des BRK Unterallgäu sowie die BRK Bereitschaftsjugend Bad Wörishofen, konnten wir am Sonntag das richtige Vorgehen bei einer Großschadenslage mit zahlreichen Verletzten üben.

Der Sonntag startete für unsere Jugendlichen früh. Um 09.00 Uhr wurde Übungsalarm für die Jugendfeuerwehren aus Wiedergeltingen, Türkheim und Irsingen gegeben. In der Übungsannahme hatte ein Blitz in eine Jugendherberge eingeschlagen, daraufhin war es zu einer Explosion sowie einer Rauchentwicklung im Dachstuhl des Gebäudes gekommen.

Vor Ort erwarteten uns bereits die Fellnasen der Rettungshundestaffel, sowie die Helferinnen und Helfer der Notfalldarstellung des BRK Unterallgäu sowie der BRK Bereitschaftsjugend Bad Wörishofen.

1. Teil der Übung: Brandbekämpfung und Menschenrettung

Diesmal hielten sich die drei Ausbilder, Anja, Thomas und Jerry ganz im Hintergrund und überließen Einsatzabarbeitung der anspruchsvollen Lage ganz den Jugendlichen. Zwei ältere Kameraden wurden zu Gruppenführern „ernannt“ und dürften Ihre jüngeren Kameraden und Kameradinnen in den Einsatz führen. Nach kurzer Einweisung folgte bereits der Einsatzbefehl: „Starke Rauchentwicklung im Dachgeschoss des Gebäudes, Angriffstrupp unter (simulierten) Atemschutz mit 1. C-Rohr zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das 1. Obergeschoss vor, Wassertrupp als Sicherungstrupp, Verteiler vor den Eingang, Wasserentnahme aus dem Unterflurhydranten, zum Einsatz fertig!“. Sofort schossen die Nachwuchsfeuerwehrkräfte los, setzten das Standrohr und legten mehrere B-Schläuche zum Verteiler aus. Gleichzeitig rückte der Angriffstrupp mit Schlauchreserve in das 1. Obergeschoss vor. Dort konnte hinter einer verschlossenen Türe eine starke Hitze- und Rauchentwicklung festgestellt werden, doch die Tür ließ sich nicht öffnen. Unter fachkundiger Aufsicht der Ausbilder mussten die Jugendlichen die Tür mit einem Halligan Tool gewaltsam öffnen und den dahinter befindlichen Brand ablöschen. Nach gut 15 Minuten konnte „Feuer aus!“ gemeldet werden.

2. Teil der Übung: Verletzensuche mit Rettungshunden

Nach einer kurzen Verschnaufpause, ging es dann wieder zur Sache. Gemeinsam mit den Rettungshunden musste das „einsturzgefährdete Gebäude“ nach Verletzen abgesucht werden. Durch das Notfalldarstellungsteam des BRK wurden vorher mehrere geschminkte Jugendliche im Gebäude versteckt. Während die Fellnasen nach und nach die Verletzten fanden, konnten unsere Nachwuchskräfte ihr Erste-Hilfe Wissen unter Beweis stellen und die „Verletzten“ richtig erstversorgen. Doch nicht nur im Gebäude wurde nach Vermissten gesucht, auch außerhalb. Hier kam ein speziell auf Geruchssuche trainierter Rettungshund, ein sogenannter „Mantrailer“ zum Einsatz. Trotz Regen gelang es dem Vierbeiner bereits nach kürzester Zeit den Vermissten „Vater und seine beiden Kinder“ zu entdecken. Für unsere Jugendlichen war hier besonders die Arbeit mit den Hunden sowie die Besonderheiten bei der Suche nach verletzten oder vermissten Personen eine besondere Herausforderung, die Erste-Hilfe rundete diesen Ausbildungsabschnitt ab.

3. Teil der Übung: Ablöschen von Trümmerteilen

Im dritten Teil der Übung (nach dem Durchtauschen der Gruppenführer) mussten die Wehrjungs und Mädels wieder an die Schläuche. Diesmal, so die Übungsannahme, hatten sich beiseite geräumte Trümmerteile entzündet. Um den „Schuttberg“ dauerhaft abzulöschen, sollten die Jugendlichen mit einem Verteiler, einem C-Schlauch, sowie einem B-Rohr und Stützkrümmer einen provisorischen Wasserwerfer bauen. Mit diesem konnten dann erfolgreich der „Trümmerberg“ in Schach gehalten werden.

4. Teil der Übung: Vornahme eines mit Wasser gefüllten Schlauches im Gebäude

Da wir nicht mit Wasser am Schlauch im Gebäude üben konnten, entschieden wir uns zu einem kleinen Trick, mit einer eingeschraubten ein Euro Münze im Mundstück des Strahlrohres, konnten die Jugendlichen den Unterschied der Schlauchführung mit Wasser im Gebäude üben. Dabei war das Übungsziel zu zeigen, wie schwer so ein Schlauch werden kann und vor allem wie stark die Kondition beeinträchtigt wird, wenn mit einem gefüllten Schlauch im Gebäude gearbeitet wird.

5. Teil der Übung: Gewaltsame Türöffnung

Im letzten Übungsabschnitt ging es um das Thema „gewaltsame Türöffnung“. Dabei nutzen wir das Halligan Tool der Türkheimer Wehr um verschiedenste Öffnungsmethoden und Besonderheiten in der Praxis zu üben. Auch hier zeigten sich die Jugendlichen interessiert und konnten geschickt mit dem Werkzeug der „großen“ Helfer umgehen.

Nach gut drei Stunden intensiven Übens und einer kleinen Feedbackrunde mit viel Lob der Ausbilder, halfen auch wieder alle eingesetzten Kameradinnen und Kameraden die Fahrzeuge wieder mit Schläuchen zu bestücken und einsatzklar zu machen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei der Rettungshundestaffel für die freundliche Einladung zu dieser Übung, dem Team vom BRK für die Unterstützung und Schminken der Verletzendarsteller und natürlich der BRK Bereitschaftsjugend aus Bad Wörishofen für die Teilnahme als „Verletzte“ an dieser Übung.

Insgesamt waren 11 Jugendliche, ein aktiver Kamerad aus Irsingen und drei Ausbilder der Jugendfeuerwehren Wiedergeltingen, Türkheim und Irsingen, neun Kinder- und Jugendliche der BRK Bereitschaftsjugend Bad Wörishofen nebst Ausbildern und dem Team der Notfalldarstellung Unterallgäu sowie 10 Hundeführern der Rettungshundestaffel an der Übung beteiligt.

Gemeinsam Helfen, gemeinsam Retten!

Feuerwehr Irsingen
Feuerwehr Wiedergeltingen
Feuerwehr Türkheim
BRK Bereitschaft Bad Wörishofen
Rettungshundestaffel Kaufering

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Jugend: Ab in´s kühle Nass

Bei Temperaturen um die 30°C ließen sich die Jugendausbilder aus Türkheim, Wiedergeltingen und Irsingen eine besondere Übung einfallen.

Das es bei der Jugendfeuerwehr nicht nur „ernst“ zur Sache geht, sondern auch viel Zeit für Spiel, Spaß und Erholung bleibt, zeigte die Übung am letzten Mittwoch. Ursprünglich hatten wir eine kleine Waldbrandübung geplant, aufgrund des bevorstehenden Jugendzeltalgers in Babenhausen sowie der hohen Temperaturen, entschieden wir uns kurzfristig, die Übung umzustellen.

„Badesachen mitbringen!“

Unter dem Motto „Faltbehälter“ stand dann unser besonderer Ausbildungsabend an der Feuerwache Türkheim an. Während eine Gruppe den Aufbau des Zeltes für das Wochenende übte, dürften die anderen Nachwuchkräfte einen Faltbehälter, welcher auch bei der Waldbrandbekämpfung zum Einsatz kommt, mit Wasser befüllen.

„Ab ins Wasser!“

Nachdem beide Gruppen ihre Aufgaben schnell abgeschlossen hatten, konnte sich erst mal alle Jugendlichen auf ein leckeres Eis freuen. Anschließend hieß es dann „ab ins Wasser!“ Diejenigen, welche Lust auf eine Erfrischung hatten konnten sich im Faltbehälter abkühlen und einfach planschen oder etwas „Kneipen“. Nach der erfrischenden Übung ließen wir gemeinsam den Abend ausklingen, das Wasser aus dem Faltbehälter wurde dann der durstigen Natur, Bäumen und Pflanzen zur Verfügung gestellt.

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Fit in Erster Hilfe

Am Samstag, 07.06.2019 trafen sich zahlreiche Kameraden und Kameradinnen im Gerätehaus um gemeinsam das Wissen um die Erste Hilfe wieder auf Stand zu bringen.

Dem großen Erste Hilfe Kurs unterzogen sich am Samstag zahlreiche aktive Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Irsingen. Während ein Teil der Feuerwehrler ihr Wissen wieder auf Stand bringen wollten, konnten unsere neuen Einsatzkräfte die Kenntnisse der Ersten Hilfe zum ersten mal intensivieren.

Um 09.00 Uhr begann der Schulungstag mit einer kurzen Vorstellung der Ausbilderin Julia Santjohanser, selbst ehemalige Feuerwehrfrau aus Irsingen, aktive Feuerwehrfrau und ausgebildeter Rettungssanitäterin. Julia zeigte in zahlreichen Übungen, wie Erkrankungen erkannt, diese richtig erstversorgt werden und natürlich auch besondere feuerwehrtypische Szenarien. 

Ein besonderes Augenmerk lag in der Ausbildung der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Dabei ging es um das auffinden einer leblosen Person und der unverzüglichen Einleitung aller notwendigen Maßnahmen. Während ein Kamerad sich um die Beatmung kümmerte (mit und ohne Hilfsmittel), konzentrierte sich der zweite Helfer auf die Herzdruckmassage im Rhythmus 30:2 (30x Drücken, zwei mal beatmen). Auch der Einsatz von Defibrillatoren wurde intensiv beübt und durchgeführt. Eine besondere Herausforderung lag, wie auch im echten Einsatz, beim Auffinden eines verunglückten Motorradfahrers mit Helm auf dem Kopf. Immer wieder kommt die Frage auf: Helm runter oder nicht? Hier heißt es ganz klar, ist der Patient nicht mehr ansprechbar muss, zur Einleitung der Reanimation oder stabilen Seitenlage der Helm runter. Diesen Vorgang übten wir besonders intensiv.

Mit vielen neuen Eindrücken und aufgefrischtem Wissen sind wir jetzt wieder auf dem aktuellen Stand der Ersten Hilfe und bedanken uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei Julia, welche extra einen Samstag für die Ausbildung unserer Wehrmänner und Frauen für das wichtige Thema „Erste Hilfe“ opferte. 

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Nachbarschaftliche Hilfe

Nach dem „Katzeneinsatz“ ging es für unsere Kameraden aus Wörishofen noch mal in unser schönes Irsingen.

Nach Sturm und Faschingsumzug dürften unsere Kameraden aus Bad Wörishofen mit der Drehleiter noch mal unseren Maibaum in Augenschein nehmen. Mit der Drehleiter wurde Stamm und Schmuck sowie die Schilder überprüft und wieder vollständig befestigt.

Die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Irsingen bedankt sich an dieser Stelle für die schnelle und unkomplizierte Hilfe.

Jugend: Gemeinsam Üben – gemeinsam lernen

Während die „Großen“ den Atemschutzeinsatz probten, waren auch wir von der Jugendfeuerwehr plötzlich mehr als Zuschauer.

Am Mittwoch wollten wir, gemeinsam mit den Jugendlichen aus Wiedergeltingen und Türkheim, nur die große Übung der Feuerwehren aus Türkheim, Amberg und Wiedergeltingen beobachten. Doch ganz Feuerwehrlike blieb es natürlich nicht beim Zuschauen.

Wasserversorgung in den Händen der Jugend

Während die aktiven Kameradinnen und Kameraden mit schwerem Atemschutz in das verqualmte Übungshaus vorgingen, übernahmen wir mit den Jugendlichen die Wasserversorgung und die Verkehrsabsicherung. Auch die Ausleuchtung wurde kurzerhand von unseren Nachwuchskräften übernommen. Mit vollem Einsatz ging es also daran, die Schläuche auszulegen, einen Unterflurhydranten zu setzen, Aggregat und Bleuchtung aufzubauen und natürlich die Übungsstelle abzusichern. Routiniert wurden alle Aufgaben gemeinsam übernommen und ausgeführt.

Kommandant voll des Lobes

Positiv überrascht durch diese „Verstärkung“ zeigte sich der Kommandant und Übungsleiter der Amberger Feuerwehr. Hand in Hand arbeiteten unsere Jungs und Mädels zusammen, um ihre Aufgaben zu erledigen. Denn nach kurzer Zeit war bereits die Wasserversorgung und die Beleuchtung aufgebaut.

Gemeindeübergreifende Zusammenarbeit klappt halt einfach!

Wieder zeigte sich, das es nicht die Feuerwehr gibt, sonder die Feuerwehren. Gemeinsam mit den Kameraden und Kameradinnen aus Widergeltingen, Türkheim, Irsingen und Amberg konnte auch der anwesenden Presse wieder bewiesen werden, dass die Wehren der Verwaltungsgemeinschaft Türkheim hervorragen zusammen Arbeiten wenn es drauf ankommt und jede Minute zählt.

Verein: Ehrungen für langjährige Verdienste und Wechsel in der Vorstandschaft der Feuerwehr

Am Freitag trafen sich die Mitglieder sowie Gönner und Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Irsingen zur Generalversammlung 2019 im Gasthof Kreuz in Irsingen. Neben den allgemeinen Berichten, Zahlen und Daten standen einige Veränderungen auf der Tagesordnung.

Mit seinem Bericht zum Jahr 2018 begann der scheidende 1. Vorstand Josef Santjohanser den Abend. Bei zahlreichen Veranstaltungen zeigte der Verein seine Bürgerverbundenheit und auch die Verbundenheit mit den anderen Ortsvereinen. Neben Maibaumstellen, Oldtimertreffen und dem Feuerwehrfest, standen natürlich auch der Bürgerball und zahlreiche weitere gemeinsame Veranstaltungen auf dem Kalender. „Auch der Feuerwehrausflug nach Burghausen und der Besuch des längsten Weihnachtsmarktes der Welt, sowie der Besuch der Werksfeuerwehr Wacker beeindruckte“, so Santjohanser.

Vier mal musste die Irsinger Feuerwehr im Jahr 2018 zu Einsätzen ausrücken, führte Kommandant Georg Resch in seinem Jahresbericht aus. Zwei mal waren es nachbarschaftliche Hilfeleistungen bei Bränden und zwei fordernde Technische Hilfeleistungen, unter anderem nach dem Fund einer Weltkriegsgranate an der Wertach, sorgten trotz weniger Einsätze für 385,14 ehrenamtlich geleisteter Einsatzstunden. Erfreulich, so Resch, war der Rückgang der Sicherheitswachen. Diese hatten in der Vergangenheit immer wieder zu Unmut innerhalb der Wehr geführt. Hier hofft Resch, vor allem nach dem Personalwechsel im Ordnungsamt Türkheim, auf eine weiterhin positive Zusammenarbeit und gute Abstimmung bei den Sicherheitswachen. Mit derzeit 26 aktiven Feuerwehrdienstleistenden ist die Wehr weiterhin schlagkräftig und einsatzbereit für die Bürgerinnen und Bürger. Erfreut war Resch auch über den erneuten Zuwachs zweier neuer aktiver Mitglieder im Kreis der Feuerwehr Irsingen. „Mit Renaldo und Jeremy haben wir zwei sehr engagierte neue Mitglieder für unsere Wehr gewinnen können, die sich nicht nur gut bei uns eingelebt haben sondern durch Ihren Einsatz, sei es beim Gewinnen des Vereinsstockschiessens, bei dem wir dank Renaldos Stockkünsten den ersten Platz belegen konnten oder dem Engagement von Jeremy in der Jugend- sowie Öffentlichkeitsarbeit, ohne den wir heute noch keine Homepage und möglicherweise auch keine Jugendgruppe mehr hätten.“

Mit einem leichten Defizit von 2.036,94 Euro schloss Kassier Christian Glassner seinen Jahresbericht ab. Unter anderem belasteten die Neuanschaffung des Mehrzweckfahrzeuges mit 5.563,58 Euro sowie weitere Kleinanschaffungen den Kassenbestand. Sehr erfreulich war die Spendenentwicklung. Mit einer Spendenbriefaktion hatte sich die Feuerwehr Irsingen 2018 zum ersten Mal direkt an die Irsinger Bürgerinnen und Bürger gewandt. Auf diesem Wege bedankten sich der erste Vorstand sowie die gesamte Feuerwehr Irsingen noch mal bei allen Bürgerinnen und Bürgern, Firmen und Institutionen für die zahlreichen Spenden.

Ruhig wurde es beim Bericht des Jugendausbilders Jeremy Rizer. Dieser zeigte zu Beginn seines Jahresberichtes den Film der gemeinschaftlichen 25 Stundenjugendübung der Jugendfeuerwehren aus Irsingen, Türkheim und Wiedergeltingen. Eindrucksvolle Bilder und auch eindrucksvolle Zahlen, denn mit 19 Übungsdiensten und einer Beteiligung von über 77% war das vergangene Übungsjahr alles andere als langweilig für die Jugendlichen. Mit zwei weiteren Großübungen in Berg und Bad Wörishofen wurde das abwechslungsreiche Übungsjahr abgerundet. Mit derzeit noch zwei aktiven Jugendlichen ist auch die Jugendfeuerwehr von der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung stark betroffen. Auch wenn zwei bisherige Jugendfeuerwehrler in den aktiven Dienst wechseln konnten, bleibt eine große Lücke zurück, die sich derzeit nur durch das ebenfalls sehr erfolgreiche gemeinsame Üben mit den Jugendwehren aus Türkheim und Wiedergeltingen schließen lässt. Hier appellierte Rizer noch mal an die Medien und auch alle Bürgerinnen und Bürger und vor allem Eltern, ihren Kindern diese spannende und sinnvoller Freizeitbeschäftigung näher zu bringen.

Mit Lob und vor allem Ehrungen ging es dann auch weiter. Gleich drei Kameraden konnten sich über Beförderungen und Auszeichnungen freuen, so erhielten Markus Santjohanser, Thomas Hiller und Robert Frei für 25 Jahre ehrenamtliches Engagement das Feuerwehrehrenzeichen in Silber für Verdienste im Feuerlöschwesen aus der Hand des Türkheimer Bürgermeisters Christian Kähler überreicht. Zum Löschmeister wurde der 2. Kommandant Jürgen Kreher befördert. Kähler ließ es sich nicht nehmen, das Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger in den Feuerwehren der Marktgemeinde zu Loben. Vor allem auch die Jugendarbeit muss unbedingt weitergeführt werden, so Kähler in seinen Dankes- und Grußworten.

Befördert bzw. geehrt wurden (v.l.) Jürgen Kräher zum Löschmeister, Robert Frei und Markus Santjohanser Feuerwehrehrenzeichen in Silber, 1. Kommandant Georg Resch (Foto: Rizer)

Für Diskussionen sorgte zwischenzeitlich die im Mehrheitsbeschluss der Mitglieder entschiedene Erhöhung des Mitgliedsbeitrages von 6,- Euro jährlich auf nunmehr 10,- Euro jährlich.

„Höchstens noch zwei Jahre, dann ist Schluss…“

Die größte Veränderung und Ankündigung des Abends war jedoch der Abschied vom bisherigen 1. Vorstand Josef Santjohanser, welcher nach 37 Jahren aktiver Feuerwehrzeit davon 26 Jahre als 1. und 2. Vorstand umzugsbedingt sein Amt niederlegte und den Weg für die nächste „junge“ Generation freimachte. „Ich hatte Euch gesagt, höchstens noch zwei Jahre, dann ist Schluss…und jetzt ist es so weit“, so Santjohanser in seinen Abschiedsworten. Mit Josef Santjohanser verliert der Feuerwehrverein und auch das Ortsvereinswesen einen sehr aktiven und immer engagierten Kameraden. Durch seine offene und auch direkte Art war er stets geschätzt und anerkannt. Die Feuerwehr hatte seine gesamte Dienstzeit einen festen Platz in seinem Leben und dies zeigte sich auch bei der Beschaffung der beiden aktuellen Einsatzfahrzeuge (dem Löschgruppenfahrzeug sowie dem Mehrzweckfahrzeug) bei welchem neben seinen großen Kontaktnetzwerken auch das gute Verhandlungsgeschick zu hervorragenden Ergebnissen geführt hat. Auch die anderen Vereine lagen ihm stets am Herzen und erst durch diese gute Zusammenarbeit konnten viele, inzwischen selbstverständliche, gemeinsame Feste und Veranstaltungen durchgeführt werden. Auch Bürgermeister Kähler bedankte sich für die hervorragende und engagierte Arbeit von Santjohanser und überreichte zwei Erinnerungsgeschenke der Marktgemeinde, „damit Du dich immer an uns erinnerst“. Dankbar zeigte sich auch die Wehr und ernannte Santjohanser zum Ehrenvorstand der Wehr, darüber hinaus überreichte der designierte neue 1. Vorstand Christian Mair als Dank für die Dienste einen Wellness-Reisegutschein.

1. Bürgermeister Christian Kähler, 1. Vorstand Christian Mair, Ehrenvorstand Josef Santjohanser, Kommandant Georg Resch und Markus Schöffel (Marktgemeinderat)

Neuer Vorstand gewählt

Durch die Amtsniederlegung von Santjohanser musste am Abend dann noch ein neuer Vorstand sowie ein Fahnenträger durch die anwesenden Mitglieder gewählt werden. Als neuer 1. Vorstand wurde Christian Mair (bisher 2. Vorstand) und als neuer 2. Vorstand Jeremy Rizer einstimmig gewählt. Als Fahnenträger wurde ebenfalls einstimmig Josef Hampp gewählt.

Mit einer Brotzeit und gemütlichen Beisammensein endete diese Generalversammlung am späten Freitagabend.

Jugend: Wissentest nach Winterpause

Nach der Übungs ist vor der Übung und so mussten unsere Nachwuchsfeuerwehrkräfte am ersten Jugendübungsabend vor allem ihr Wissen aus dem letzten Jahr abrufen können.

Nach der Winterpause ging es beim ersten Übungsdienst erst mal um die Kameradschaft und den Austausch. Nach einer kurzen Begrüßung und Ausblick auf das kommende Übungsjahr ging es gleich wieder an die Fahrzeuge. Heute stand Gerätekunde auf dem Lehrplan.

In zwei Gruppen wurden die Einsatzfahrzeuge und die verladenden Gerätschaften erklärt und gezeigt. Dabei gingen die Ausbilder auch auf Besonderheiten im Einsatz und der Übung ein. Faszinieren konnte diesmal vor allem die sogenannte „Chiemsee-Pumpe“, eine spezielle Hochwasserleistungspumpe. Durch die besondere Konstruktion kann diese Pumpe sogar große Gegenstände, wie beispielsweise einen Tennisball, einsaugen und auch unbeschädigt wieder „ausspucken“. Auch der klassische „Einreißhaken“ wurde erklärt, dabei fühlte sich der eine oder andere Türkheimer sofort an die Sieben Schwaben erinnert.

Nach dem Zeigen mussten die Jugendlichen auf Zuruf den richtigen Ort und die Funktion der Geräte benennen. Auch dies funktionierte wieder hervorragend. Wir freuen uns besonders über die neue Kameradin in der Jugendfeuerwehr Wiedergeltingen. Auch wir in Irsingen freuen uns sehr, wenn wir auch heuer wieder interessierte Jugendliche ab 13 Jahren bei unseren Übungen begrüßen können.

Fahrzeugkunde

Nach der langen Winterpause ging es am Montag wieder los mit dem regulären Übungsdienst.

Als Auffrischung des Wissens stand der erste Übungsdienst somit im Zeichen der Fahrzeug- und Gerätekunde. Dabei suchten wir bestimmte Feuerwehrgerätschaften und führten eine Funktionsüberprüfung sowie einen kleinen Wissenstest durch.

Ein weiterer Schwerpunkt der Schulung war das Thema BOS Funk und das Verhalten nach der Alarmierung. In der Theorie gingen wir gemeinsam die entsprechenden Schritte, vom Eintreffen am Gerätehaus bis zum richtigen Status für die Leitstelle und der Lagemeldung nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle durch. Dabei wurden auch noch mal die Besonderheiten der Funkgeräte erklärt.

Nach gut eineinhalb Stunden waren wir wieder Fit für den nächsten Einsatz und freuen uns natürlich bereits jetzt auf den nächsten Übungsdienst.

Was sind die Unterschiede zwischen dem Einsatzhelm und der Schutzkleidung bei Forst- und Waldarbeiten? Diese und viele weitere Fragen beschäftigten uns am ersten Übungsdienst.

CO macht K.O. – Schütze dich vor Kohlenmonoxid!

Dortmund (ots) / Berlin, 4. Februar 2019 – Mit einer Aktionswoche startet die neu gegründete Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen vom 18. bis 24. Februar 2019 ihre erste bundesweite Aufklärungswoche. Ziel ist es, die Bevölkerung über die gesundheitsgefährdenden Gefahren von Kohlenmonoxid (CO) zu informieren und damit die Zahl der CO-Vorfälle deutlich zu reduzieren.

Die Feuerwehr Dortmund unterstützt die Initiative und klärt mit diversen Hinweisen in den sozialen Medien über die Gefahren rund um das Thema „Kohlenmonoxod“ in der Aktionswoche auf.

Laut der im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichten Übersicht „Diagnostik und Therapie der Kohlenmonxidvergiftung“ verzeichnen deutsche Kliniken jährlich rund 3.900 Einweisungen aufgrund von Kohlenmonoxid-Vergiftungen. Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer, da viele Fälle nicht erkannt werden. Gerade in der kalten Jahreszeit treten CO-Vergiftungen vermehrt auf. Auslöser können technische Defekte, mangelnde Wartung oder verstopfte Abluftrohre von Gasthermen, Ölheizungen oder Kaminöfen sein. Auch der unsachgemäße Gebrauch von Grills oder Heizpilzen in geschlossenen Räumen stellt eine häufige Unfallursache dar. Kohlenmonoxid dringt zudem mühelos durch Wände und Fußböden und kann sich unabhängig von der Quelle im ganzen Haus verteilen.

Atemgift Kohlenmonoxid

Kohlenstoffmonoxid, kurz Kohlenmonoxid, ist ein gefährliches Atemgift, das man weder sehen, riechen noch schmecken kann. Der Mensch merkt daher nicht, wenn er CO einatmet, denn der Körper reagiert weder mit Husten noch mit Atemnot. Das macht das Gas so gefährlich. Kohlenmonoxid verdrängt den Sauerstoff im Blut. Die Versorgung von lebenswichtigen Organen und dem besonders auf Sauerstoff angewiesenen Gehirn wird blockiert. „Die Folgen einer CO-Vergiftung können verheerend sein“, erläutert Dr. Hella Körner-Göbel vom Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst und ergänzt: „Während bei hohen CO-Konzentrationen in der Luft schnell der Tod eintritt, können typische Vergiftungssymptome bei niedrigen Werten auch erst nach längerer Zeit auftreten. Diese reichen von Gedächtnisstörungen und Verhaltensänderungen bis hin zum Parkinsonismus.“

CO-Warnmelder schützen vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen

„Das Risiko von CO-Vergiftungen in den eigenen vier Wänden lässt sich durch die Installation von CO-Warnmeldern deutlich reduzieren. Weil das Gas für den Menschen nicht erkennbar ist, kann eine Frühwarnung nur durch technische Geräte erfolgen. Diese reagieren auf gesundheitsgefährdende CO-Konzentrationen in der Raumluft und der schrille Alarmton warnt die Menschen vor dem gefährlichen Atemgift“, erklärt Norbert Schaaf vom BHE Bundesverband Sicherheitstechnik. „Bei einem Verdacht auf Kohlenmonoxid oder wenn der CO-Melder anschlägt, sollte man schnell das Haus verlassen. Außerdem, wenn möglich, Fenster und Türen öffnen und von draußen den Notruf 112 der Feuerwehr wählen“, erläutert Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes.

Mehr Informationen zu den Gefahren von Kohlenmonoxid sind online unter www.co-macht-ko.de und auf Facebook unter „CO-macht-KO“ zu finden. Auf der Homepage der Initiative gibt es auch Empfehlungen, wie man sich zu Hause vor einer CO-Vergiftung schützen kann sowie einen Informations-Flyer zum Download.

Foto: © Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen

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